InPositiv – Indirekte Positiv-Beiträge erneuerbarer Energien zum Naturschutz

Klima- und Naturschutz sind nicht voneinander zu trennen: Die prognostizierten Klimaentwicklungen führen absehbar zu Veränderungen von Landschaften und einem erheblichen Artensterben. Erneuerbare Energien tragen über die Einsparung fossiler Brennstoffe zum Klimaschutz und damit zum Erhalt von Ökosystemen bei. Diese positiven Wirkzusammenhänge zwischen Klima- und Naturschutzanliegen scheinen auf lokaler Ebene allerdings kaum wahrgenommen zu werden. Ziel des interdisziplinären Projekts ist das Aufzeigen indirekter und direkter Positiv-Beiträge von erneuerbaren Energien auf den Natur- und Landschaftsschutz.

  1. Indirekte und direkte positive Wirkbeziehungen zwischen erneuerbaren Energien und den Belangen des Naturschutzes beispielhaft für Personengruppen, für die Naturschutzanliegen besonders relevant sind (z.B. Naturschutzaktive), sowie für allgemein Interessierte aufzeigen und kommunizieren. Dazu werden positive Beispiele herausgearbeitet und in Form einer Broschüre / eines Internetauftritts aufbereitet.
  2. Eine Kommunikationsstrategie zur Vermittlung positiver Wirkbeziehungen entwickeln.
  3. Dadurch die Akzeptanz für einen naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien fördern.

Laufzeit

09/2020 - 09/2022

Förderung durch

Bundesamt für Naturschutz

Projektleitung

MSH Medical School Hamburg (MSH)

Projektpartner

adlerschmidt gmbH kommunikationsdesign (adlerschmidt)
Bosch & Partner GmbH
Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
IÖW – Institut für ökologische Wirtschaftsforschung
löwenholz kommunikation (löwenholz)
NABU – Naturschutzbund Deutschland e. V.
Technische Universität München (TUM)
Technische Universität Dresden (TUD)
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH – UFZ

Team am UFZ

David Manske
Dr. Reinhold Lehneis
Prof. Dr.-Ing. Daniela Thrän