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FLEXSIGNAL

Konzepte für eine bedarfsorientierte, kosteneffiziente und klimaschonende Stromerzeugung aus Bioenergieanlagen


Koordinator am UFZ:


Projektlaufzeit:

01/2019 - 12/2020


Kurzbeschreibung:

Zur Zielerreichung des Klimaschutzplans 2050 wird in Zukunft ein signifikanter Anteil des Bruttostromverbrauchs aus Wind- und Solarenergie gedeckt werden müssen, was jedoch zu einer zunehmenden volatilen und schwierig zu prognostizierenden Einspeisung führt. Zum Ausgleich fluktuierender Stromerzeugung aus Wind- und Solarenergieanlagen könnten Bioenergieanlagen einen erheblichen Beitrag zur emissionsarmen Flexibilisierung des Energiesystems beitragen. Um die bereits geförderte technische Ertüchtigung auch für eine flexible Fahrweise einzusetzen, müssen neue Konzepte entwickelt werden, die die Betreiber von bestehenden Anlagen dazu anreizen, kurzfristig mehr Flexibilität bereitzustellen. Die Entwicklung und Prüfung solcher Konzepte ist das Hauptziel des Gesamtvorhabens, welches unter der Berücksichtigung der folgenden drei Anforderungen erreicht werden soll: (1) Minimierung der Förderkosten für die energetische Biomassenutzung, (2) bedarfsorientierte Einspeisung von Bioenergieanlagen und (3) Reduktion der CO2-Emissionen im Energiesektor. Dazu wird zunächst eine empirische Bestandsaufnahme der Nachfrage flexibler Strombereitstellung und des entsprechenden Angebotes aus Biomasse im Stromsystem durchgeführt, die um eine Zukunftsprojektion bis mind. 2025 erweitert werden soll. Diese dient als Grundlage für die Entwicklung der Anreiz-Konzepte, welche im Anschluss auf ihre technischen, ökonomischen und ökologischen Auswirkungen sowohl für Einzelanlagen als auch für die Gesamtenergiesystemebene hin untersucht werden. Schließlich werden die gewonnenen Erkenntnisse zusammengeführt, um Vorschläge für eine Implementierung der Anreiz-Konzepte, unter Berücksichtigung aktueller rechtlicher Rahmenbedingungen zu erarbeiten.


Folgende Projektpartner sind an FLEXSIGNAL beteiligt:

Zuwendungsgeber:


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