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SYMOBIO – Systemisches Monitoring und Modellierung der Bioökonomie

Koordinatorin:

Team:

Status:

BMBF-Logo

Projektlaufzeit:

März. 2017 - August 2021


Neuigkeiten:

März 2021:

Aktuell führt das UFZ Leipzig eine Umfrage zur Evaluierung des ersten Pilotberichts des Monitorings und zur Wahrnehmung der Bioökonomie durch. Sie sind herzlich zur Teilnahme eingeladen. Die Umfrage kann gerne an Interessierte weitergeleitet werden. >>> Zugang zur Umfrage (15 Minuten)

Kurzbeschreibung

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt SYMOBIO (Systematisches Monitoring und Modellierung der Bioökonomie) soll im Rahmen des Konzepts „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ die wissenschaftlichen Grundlagen für ein systemisches Monitoring und eine Modellierung der Bioökonomie in Deutschland unter Berücksichtigung nationaler und internationaler Aspekte erarbeiten.

Im Juni 2020 wurde ein Pilotbericht zum Monitoring der deutschen Bioökonomie veröffentlicht, welcher einen ersten Überblick über wesentliche Merkmale und Trends der deutschen „biobasierten Ökonomie“ im nationalen und internationalen Kontext darstellt. Der Bericht gibt übersichthaft und in Kombination mit den Ergebnissen der anderen beiden Dimensionsprojekte von BMEL und BMWi Einblick in den Ergebnisstand zum Monitoring der deutschen Bioökonomie.

Das Projekt wird von der Universität Kassel (Center for Environmental Systems Research, CESR) koordiniert, die in der bisherigen Förderperiode mit sieben weiteren Forschungsinstitutionen zusammenarbeitet.

Aktuelle Publikationen finden Sie auf der Projektwebsite.


Arbeitspakete unter Beteiligung des UFZ:

AP3 Entwicklungen in der Landwirtschaft
Die Projektionen des Pilotberichts waren mit einer Unsicherheit hinsichtlich der Entwicklung der inländischen Flächennutzung verbunden, da bislang unklar war, welche Folgen die Umsetzung aktueller rechtlicher Regelungen haben würden. Diese Unsicherheit soll in AP 4 hinreichend eingegrenzt werden. Auch sollen zusätzliche Indikatoren zur Beschreibung der Umweltbelastungen in das Agrarmodell eingeführt werden.

AP 3.1 Bioenergie aus der Landwirtschaft
Bei den Projektionen bis 2030 hat sich herausgestellt, dass es hinsichtlich der Umsetzung der EEG-Novellierung und der Umsetzung der REDII-Richtlinie erhebliche Unsicherheiten bezüglich der zukünftigen Nachfrage nach Substraten aus der landwirtschaftlichen Produktion bzw. nach landwirtschaftlichen Rest- und Abfallstoffen gibt.
Ziel des AP ist es, über mögliche Entwicklungsszenarien für den förderpolitischen Rahmen im Bereich der Stromerzeugung aus Biomasse, Wärmeerzeugung bzw. des Einsatzes von Biokraftstoffen im Verkehrssektor Aussagen zur Nachfrageentwicklung für Substrate der Bioenergieproduktion abzuleiten. Dazu werden die Bioenergienachfragen und ihre besonders aussichtsreichen Anwendungsfelder simuliert und das Zusammenspiel verfügbarer Anbaubiomasse, forstwirtschaftlicher Biomasse sowie von Rest- und Abfallstoffen für die künftige Bedarfsdeckung berechnet. Der Bedarf nach verschiedenen Energiepflanzen aus der Landwirtschaft stellt ein wesentliches Ergebnis dar.

Kontakt: Frazer Musonda


AP 5 Externe Kommunikation
Dieses Arbeitspaket soll die Resonanz auf den Pilotbericht überprüfen, die Anschlussfähigkeit des deutschen BÖ-Monitorings an andere Monitoringsysteme eruieren und das Webtool zur Online-Exploration der BÖ für den externen Gebrauch weiterentwickeln.

AP 5.1 Stakeholderbefragung zum Pilotbericht
In diesem AP werden die Stakeholder-Konsultationen des Projekts weitergeführt. Eine Online-Umfrage soll klären, wie dieser Bericht verstanden und aufgenommen worden ist, inwieweit wichtige Fragen hinreichend beantwortet werden konnten und ob wichtige Fragen offen geblieben sind.
Kontakt: Walther Zeug, Alberto Bezama

AP 5.2 Anschlussfähigkeit
Dieses AP soll klären, wie das BÖM von jenen nationalen Systemen abgegrenzt werden kann bzw. welche Schnittstellen (bezogen auf Berichtsinhalte und die Verfügbarmachung bzw. Nutzung von Daten) sinnvoll genutzt werden können oder entwickelt werden sollten.
Kontakt: Nora Mittelstädt

AP 5.3 Extern nutzbares Webtool
In SYMOBIO wurde bereits ein erster Prototyp für ein Webtool zur Exploration und Visualisierung der BÖ-Monitoring-Daten entwickelt und bei der Statuskonferenz 2019 vorgestellt. Dieses Tool soll weiterentwickelt werden, indem die einbezogene Datenbasis und die graphischen Darstellungsformen erweitert bzw. verfeinert werden.
Kontakt: Nora Mittelstädt


Folgende Projektpartner sind an SYMOBIO beteiligt:

Sympbio Projektpartner
Symobio-Projektpartner

Das Center for Environmental Systems Research (CESR) der Universität Kassel koordiniert das Gesamtprojekt:

  • Kontakt: LINK
    Universität Kassel / CESR
    Wilhelmshöher Allee 47
    D-34117 Kassel

Links zu den Projektpartnern:


Externe Homepage: