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Quelle: Spitzencluster BioEconomy

Spitzencluster Bioökonomie - Begleitforschung

Koordinatorin:


Team:

Department Bioenergie - Fachbereich Umwelttechnologie

Department Ökonomie - Fachbereich Sozialwissenschaften (ÖKUS)

Department Umwelt- und Planungsrecht - Fachbereich Sozialwissenschaften (ÖKUS)

Status:

BMBF-Logo

Projektlaufzeit:

01.07.2012 - 30.06.2017


Projektpartner:


Externe Homepage:


Kurzbeschreibung:

Der Spitzencluster „BioEconomy“ verbindet die für die BioÖkonomie relevanten Industriebereiche wie die chemische Industrie, die Papier- und Zellstoffindustrie, die Land- und Forstwirtschaft, die Energiewirtschaft sowie den Maschinen- und Anlagenbau in Mitteldeutschland und bildet erstmals die gesamte Innovations- und Wertschöpfungskette branchenübergreifend ab. Die Leitvision der Strategieumsetzung ist es, eine weltweit beispielhafte Realisierung der BioÖkonomie im Maßstab einer ganzen Region zu erreichen. In diesem Zusammenhang richtet sich die Strategieumsetzung darauf aus, die Wirtschaftsentwicklung der Region im Kontext der BioÖkonomie voranzutreiben und neue Wachstumsimpulse zu generieren. Es sollen bestehende Unternehmen gestärkt, neue Unternehmen gegründet werden, der Fachkräftepool der Region im Sinne der Bioökonomie weiterentwickelt, Fachkräfte angezogen und die Wettbewerbsposition der Region Mitteldeutschland damit für lange Zeit gestärkt werden. Dies soll auch zu einer Aufwertung der weltweiten industriellen Wettbewerbsposition in der Region, Deutschland und Europa führen.

Die wissenschaftliche Begeitforschung (NACHBaR) hat die Entwicklung und Implementierung von nachhaltigen wettbewerbsstrategischen Handlungskonzepten und Steuerungsinstrumenten für den Spitzencluster BioEconomy in Mitteldeutschland zum Ziel. Das Vorhaben entwickelt Instrumente und Dienstleistungen zur Optimierung von Prozessen, Produkten und Kooperationen innerhalb des Spitzenclusters und zur Umfeldgestaltung, so dass die Wertschöpfungsketten der verschiedenen Branchen zielgerichtet miteinander verbunden, ineinander integriert, nachhaltig entwickelt, optimiert und gemeinsam profiliert werden können. Am UFZ erfolgt die Nachhaltigkeitsbewertung der geplanten Produkte mit dem Ziel eines branchenübergreifenden Nachhaltigkeitsmonitoring sowie die Bearbeitung volkswirtschaftlicher und rechtswissenschaftlicher Fragen, u.a. zur Ableitung förderlicher Rahmenbedingungen unter verschiedenen Entwicklungsszenarien (Governance).


Arbeitsgruppen:


Hintergrundpapier:

Ausgewählte Publikationen:

Nachhaltigkeitstransformation und Szenarien

Gawel, E., Purkus, A., Pannicke, N. und Hagemann, N. (2016). Die Governance der Bioökonomie – Herausforderungen einer Nachhaltigkeitstransformation am Beispiel der holzbasierten Bioökonomie in Deutschland. UFZ Discussion Paper 2/2016.

Hagemann, N., Gawel, E., Purkus, A., Pannicke, N. and Hauck, J. (2016): Possible futures towards a wood-based bioeconomy: A scenario analysis for Germany. In: Sustainability 8 (1), 98.

Hagemann, N., Gawel, E., Purkus, A., Pannicke, N., Hauck, J., Köck, W. und Ludwig, G. 2016. Mögliche Zukünfte für die holzbasierte Bioökonomie: Eine Szenarienanalyse für Deutschland. Broschüre (5.9 MB).

Pannicke, N., Gawel, E., Hagemann, N., Purkus, A. and Strunz, S. (2015). The Political Economy of Fostering a Wood-based Bioeconomy in Germany. In: German Journal of Agricultural Economics 64(4): 224-243.

Pannicke, N., Hagemann, N., Purkus, A. und Gawel, E. (2015): Gesellschaftliche Grundfragen der Bioökonomie. Volkswirtschaftliche Mehrwerte und Nachhaltigkeitsherausforderungen einer biobasierten Wirtschaft. UFZ Discussion Papers 7/2015.

Rechtsrahmen der Bioökonomie

Ludwig, G., Köck, W., Tronicke, C., Gawel, E. (2015): Der Rechtsrahmen für die Bioökonomie in Deutschland. In: Die Öffentliche Verwaltung (DÖV) 68(2): 41-54.

Ludwig, G., Köck, W., Tronicke, C., Gawel, E. (2014): Rechtsrahmen der Bioökonomie in Mitteldeutschland − Bestandsaufnahme und Bewertung, UFZ Discussion Papers 22/2014, 126 S. (1.2 MB)

Ludwig, G., Tronicke, C., Köck, W. (2014): Rechtsrahmen der forstbasierten Bioökonomie in Mitteldeutschland. Spitzencluster BioEconomy Fact Sheet 1/2014. (1.5 MB)

Köck, W. (2014): Kurzanalyse zur REACH-Verordnung im Rahmen des Spitzenclusters BioEconomy. Beiträge zur Bioökonomie. Recht und Politik 1. (1.5 MB)

Hydrothermale Karbonisierung

Ludwig, G. (2015): Kurzanalyse des Rechtsrahmens für die Einbringung von HTC-Kohle in Böden. (1.3 MB)

Ludwig, G., Gawel, E. und Pannicke, N. (2015): Ende der Abfalleigenschaft - am Beispiel von Brennstoffen aus der hydrothermalen Karbonisierung. Ein Beitrag zur Ressourceneffizienz in der Bioökonomie. In: Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft (AbfallR) 6:287-295.

Ludwig, G., Pannicke, N. und Gawel, E. (2015): Schließung von Stoffkreisläufen am Beispiel von HTC-Brennstoffen. In: Wasser und Abfall 17(10): 26-30.

Ludwig, G., Gawel, E., Pannicke, N. (2015): Ressourceneffizienz in der Bioökonomie – Defizite und Herausforderungen am Beispiel der Verwertung von Reststoffen durch hydrothermale Karbonisierung. (1.3 MB)

Kreislaufwirtschaft

Ludwig, G., Gawel, E. und Pannicke, N. (2016). Kreislaufwirtschaft im Bereich Holz – Rechtliche Bestandsaufnahme und Reformvorschläge für Kaskadennutzung. In: Zeitschrift für das Recht der Abfallwirtschaft (AbfallR), Heft 4.

Hier finden Sie allgemeine Publikationen zum Thema Bioökonomie: