Bioökonomie 2050: Potentiale, Zielkonflikte, Lösungsstrategien - BEPASO

Der Wandel unserer gegenwärtigen fossilbasierten Wirtschaftsweise hin zu einer nachhaltigeren biobasierten Ökonomie erfordert eine breite gesellschaftliche Akzeptanz. Um die Bioökonomiestrategie der Bundesregierung erfolgreich umzusetzen, müssen mögliche Zielkonflikte identifiziert und Lösungsvorschläge für Interessengruppen und Bevölkerung entwickelt werden.

Die Bioökonomie umfasst alle Wirtschaftssektoren, die nachwachsende Rohstoffe erzeugen, be- und verarbeiten, nutzen und damit handeln. Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, verschiedene Szenarien eines Wandels unserer gegenwärtigen Wirtschaftsweise hin zu einer nachhaltigen “Bioökonomie 2050” zu beschreiben und gesellschaftlich akzeptierte Transformationsprozesse aufzuzeigen. (Politische) Verantwortlichkeiten, Handlungsoptionen und Steuerungselemente werden dabei identifiziert.   

In dem Projekt optimiert UFZ die Biomassenutzung in Deutschland bis 2050 für Strom, Wärme, Verkehr und Chemie hinsichtlich sowohl Kosten als auch Treibhausgas (THG)-Minderung und stellt den Zielkonflikt zwischen Kosten und THG-Minderung dar. In dem Projekt wird das Modell BENSIM (BioEnergy SImulation Model) zusätzlich um ausgewählte biobasierte Chemikalien erweitert.

Laufzeit
Dezember 2016 - November 2019

Förderung
Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Konzepts „Bioökonomie als gesellschaftlicher Wandel“ gefördert.

Projektpartner
Thünen-Institut für Marktanalyse
Thünen-Institut für internationale Waldwirtschaft und Forstökonomie
Deutsches Biomasseforschungszentrum (DBFZ gGmbH)
Center for Environmental Systems Research (CESR)
nova-Institut GmbH

Team am UFZ
Daniela Thrän
Frazer Musonda
Markus Millinger

Modell am UFZ
BENSIM