BE20plus


Koordinator:


Zuwendungsgeber:

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Projektlaufzeit:

11/2017 bis 10/2019

Kurzbeschreibung:

2015 stammten über 26,8% des erneuerbaren Stroms und 87,8% der erneuerbaren Wärme aus Bioenergieanlagen. Der Ausbau und Betrieb von Bioenergieanlagen zur Stromerzeugung wurde in den vergangenen Jahren primär durch das EEG angereizt und gefördert. Im Rahmen des EEGs erhielten Anlagen bisher für die Dauer von 20 Jahren, zuzüglich des Inbetriebnahmejahres, festgelegte Vergütungssätze. Da ein Großteil der Bioenergieanlagen zur Stromproduktion in den Jahren zwischen 2004 und 2014 errichtet worden ist, läuft für diesen Teil des Anlagenbestandes in den Jahren 2025 bis 2035 die EEG-Vergütung aus.

Ziel des Forschungsvorhabens ist es, zu evaluieren, welche Geschäftsmodelle über den bisherigen Vergütungszeitraum hinaus für Bestandsanlagen bestehen, gegebenenfalls auch mit geänderter betrieblicher Ausrichtung, einen Weiterbetrieb zu gewährleisten.

Dazu sollen neben einer Auswertung von Datenbeständen über Bestandsanlagen auch anhand ausgewählter Einzelanlagen Berechnungen erfolgen, welche Potentiale zur Steigerung der Erlöse einerseits und zur Senkung der Kosten andererseits bestehen. Über eine Betrachtung der Einzelanlagen hinaus soll auch übergreifend bewertet werden, wie und in welchem Umfang Bioenergieanlagen in Zukunft einen Beitrag zu einer nachhaltigen, wirtschaftlichen und sicheren Energie-/Stromversorgung leisten können.

Übergeordnetes Ziel des Vorhabens ist es, auf Basis energiewirtschaftlicher Analysen verschiedene Geschäftsmodelle für Betriebsstrategien und Perspektiven der Bestandsanlagen zu entwickeln und zu evaluieren.



Folgende Projektpartner sind an BE20plus beteiligt:

Lead:

sowie: