Regionale Wertschöpfungsketten im Kontext von Biodiversität und Ökosystemleistungen
am Beispiel einer tschechisch-polnisch-sächsischen Projektkooperation
Leitung
Dr. Christoph Schröter-Schlaack
(Gesamtprojektleitung: Prof. Dr. Matthias Kramer, TU Dresden und NETSCI GmbH, Zittau)
Bearbeitung
Laufzeit
01.06.2015 − 31.11.2017
Förderung
Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)
Kurzbeschreibung
Das Projektziel ist die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklungsfähigkeit im Dreiländereck Tschechien-Polen-Deutschland durch die verstärkte Regionalisierung von Wertschöpfungsketten unter Einbezug von Ökosystemleistungen. Stärker regionalisierte Wertschöpfungsketten versprechen zahlreiche wirtschaftliche Vorteile, nicht nur für die einzelnen kooperierenden Unternehmen, sondern auch für die Region insgesamt: lokale Wirtschaftskraft und regionale Identität werden gestärkt, es entstehen positive Arbeitsmarkteffekte, Kaufkraft und Finanzierungskapazitäten verbleiben in der Region. Darüber hinaus können Beiträge zum Umwelt- und Ressourcenschutz geleistet werden.
Dazu soll ein Indikatorenkatalog entwickelt und erprobt werden, der es den überwiegend kleinen und mittelständischen Unternehmen möglich macht, die Wechselwirkung zwischen ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit im grenzüberschreitenden Raum und den Ökosystemleistungen zu identifizieren und abzuschätzen. Darüber hinaus sollen unternehmensangepasste Maßnahmen zur Stärkung positiver bzw. Abmilderung negativer Auswirkungen abgeleitet werden. Schließlich sollen Instrumente entwickelt werden, um den ermittelten Mehrwert der so optimierten Produktion und Wertschöpfungsketten kundengerecht zu kommunizieren. Dies erhöht die Wettbewerbsfähigkeit der Akteure und leistet einen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung in der Region.
Kooperationspartner
- NETSCI GmbH
- Internationales Begegnungszentrum St. Marienthal
- Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ GmbH
- J.E. Purkyne Universität Usti nad Labem
- Leibniz Universität Hannover, Institut für Umweltplanung
- Sächsische Landesstiftung Natur und Umwelt
- Wirtschaftsuniversität Wroclaw
Projektberichte
von Nicolai Heinz und Christoph Schröter-Schlaack