Hydrologisch-Ökologische Prozesse

Effekte von Landnutzung, Transport und bachinterner Umsetzung auf Nährstoffe

Forschungsinteressen

Wir untersuchen den Zusammenhang zwischen Ökosystemprozessen und den Charakteristika des hydrologischen Bacheinzugsgebiets. In unseren Experimentalansätzen kombinieren wir Konzepte der ökologischen Stöchiometrie, Biogeochemie, Fließgewässerökologie und der Einzugsgebietswissenschaften, um neue Ansätze für integratives Ökosystemmanagement zu entwickeln und die Effektivität existierender Ansätze zu testen.

Unsere Forschung ist eng mit der Arbeit anderer Forscher aus verschiedenen Disziplinen verbunden. Neben der engen Vernetzung der Forschung innerhalb unserer Abteilung kooperieren wir innerhalb des UFZ mit Forschern aus den Abteilungen Fließgewässerökologie, Hydrogeologie und Seenforschung, sowie mit Forschern der Themenbereiche Chemikalien in der Umwelt und Smarte Modelle und Monitoring. Auch außerhalb des UFZ arbeiten wir mit verschiedenen Forschern zusammen, zum Beispiel mit Kollegen des Wasserclusters Lunz (Dr. Gabriele Weigelhofer) in Österreich, des James-Hutton-Institute in Schottland (Prof. Marc Stutter) und der Aarhus Universität (Prof. Brian Kronvang) in Dänemark.

Methoden

  • Wir untersuchen Landnutzungseffekte auf Ökosystemzustandsgrößen, ökologische Funktionen und biogeochemischen Kreisläufe von Bächen.
  • Wir nutzen experimentelle Untersuchungen auf verschiedenen Skalenniveaus, um neue Ansätze für das integrative Ökosystemmanagement von Bächen zu entwickeln.
  • In unserer Arbeit kombinieren wir in-situ Messungen durch Sensoren, Ansätze mit stabilen Isotopen, biologische Prozessmessungen und chemische Labormessungen.
  • Wir fokussieren auf die Quellen, Stöchiometrie und Prozesse von gelöstem organischen Material, sowie der gelösten Stickstoff- und Phosphorfraktionen in Fließgewässernetzwerken.

Leiter