Denkmal

Geschichte der Versuchsstation

Die Versuchsstation wurde 1895 von Prof. Dr. Max Maercker gegründet. 1902 wurde von Schneidewind und Gröbler der noch heute bestehende Statische Düngungsversuch angelegt. Im Mittelpunkt der Untersuchungstätigkeit stand immer wieder die Wirkung mineralischer und organischer Düngung auf Ertrag und Qualität der Kulturpflanzen, später auch auf den Boden. Daneben ging es um Versuche zur N-Fixierung, Anbautechnologie, Feldversuchsmethodik, Saatzucht und Bodenfruchtbarkeit u. a.. 1970 wurde die Forschungsstätte dem Forschungszentrum für Bodenfruchtbarkeit Müncheberg zugeordnet und für die Forschung zur Versorgung der Böden mit organischer Substanz verantwortlich.

Mit Übernahme der Versuchsstation bei der Gründung des UFZ am 12.12.1991 kamen die Sektionen Bodenforschung, Biozönoseforschung und Hydrogeologie bis zu ihrem Umzug nach Halle nach Bad Lauchstädt. Nach dem Neubau des Kalthauses im Jahre 1994 folgten im Jahr 2000 der Neubau des Experimentalgebäudes und des Warmhauses. In den Jahren 2009-2010 wurden weitere Neubauten errichtet (Carports, Technikhalle, Regenwasserrückhaltebecken). 2012/13 wurden die baulichen Voraussetzungen für das Großprojekt GCEF geschaffen. Im Juni 2013 erfolgte die feierliche Übergabe. In enger Kooperation mit dem UFZ ist seit 2014 auch das Institut iDiv in der Versuchsstation aktiv. Der Standort Bad Lauchstädt ist experimentelle Kernfläche des TERENO-Projektes der HGF am Standort Leipzig-Halle und gleichzeitig Bestandteil des deutschen LTER-D (Long Term Ecological Research) Netzwerkes.