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Aktuelle Podcasts im Forschungsquartett von detektor.fm

Das Forschungsquartett von detektor.fm erstellt in Kooperation mit dem UFZ in regelmäßigen Abständen Podcasts zu spannenden Themen aus der Umweltforschung:

12.09.2017
Alle reden übers Wetter. Klimaänderungen in Mitteldeutschland
Department Hydrosystemmodellierung
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29.08.2017
Keine Ahnung, kein Problem! Nichtwissen in der Wissenschaft
Department Stadt- und Umweltsoziologie
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10.01.2017
Alles, was wir über Ökosysteme wissen. Und über Artenvielfalt.

Department Biozönoseforschung
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Monitoring für die Trinkwasserhygiene
Department Aquatische Ökosystemanalyse, UFZ
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Die Qualität des Wassers – auf dem Weg zu einem World Water Quality Assessment
Department Aquatische Ökosystemanalyse, UFZ
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21.01.2016
Saubere Energie aus Bakterien - Bakterien erzeugen Wasserstoff

Department Solare Materialien, UFZ
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22.10.2015
Geht da noch mehr? Landschaftsökologie: Die Grenzen des Wachstums
Department Landschaftsökologie, UFZ
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16.07.2015
Die nützliche Pest - Projekt AquaMak zur Wasserpest

Department Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum (UBZ), UFZ
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07.05.2015
Mikroorganismen neu erforscht. Mikrobielle WGs - die kleinen Städte der Natur

Department Isotopenbiogeochemie, UFZ
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12.02.2015
Wie viel Leben spendet das Tote Meer? Totes Meer – Wasserforschung

Department Catchment Hydrology, UFZ
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23.10.2014
Regenwald-Abholzung: Klimafolgen sind größer als gedacht

Department Ökologische Systemanalayse, UFZ
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Podcasts gruppiert nach den UFZ-Themenbereichen


Landnutzung/ Biodiversität/ Erneuerbare Energien


Interview mit Prof. Dr. Ralf Seppelt zum UFZ-Thema "Landnutzung, Biodiversität, Ökosystemleistungen und Erneuerbare Energien"
November 2014 / Autor: Holger Klein / Dauer: 45:30 min

Dr. Ralf Seppelt Foto: André Künzelmann/UFZ

Fast die Hälfte der Landfläche der Erde ist vom Menschen überprägt. Wesentliche Fragen sind deshalb, warum Menschen siedeln, wo sie siedeln und wie die Landnutzung auf eine solche Weise vorgenommen werden kann, dass Nachhaltigkeit und Artenvielflat gewährleistet bleiben, denn „wenn wir Biodiversität schützen wollen, dann muss das in den genutzten Naturräumen passieren“. Dazu wird im Topic zwar regional geforscht. Die Ergebnisse werden aber immer in einen globalen Kontext gebracht.


Gespräch mit Prof. Ingolf Kühn zum Integrierten Projekt "Neue Ökosysteme":
Welchen Einfluss haben Klimawandel und Änderungen in der Landnutzung auf unsere Ökosysteme?
Januar 2015 / Autorin: Annegret Faber / Dauer: 6:53 min

GCEF Luftbild Quelle: TRICKLABOR

Mit Ökosystemen ist es ein bisschen wie mit Autos: Wenn ein Auto in allen Einzelteilen vor Ihnen liegt, werden Sie es kaum schaffen, alles wieder richtig zusammenzusetzen – selbst dann nicht, wenn Sie eine gute Gebrauchsanleitung haben. Und selbst wenn sie alle Teile richtig zusammenbringen, wissen Sie noch lange nicht, was das Auto alles kann und wie die einzelnen Teile miteinander agieren. Ein falscher Reifen – und Ihr Auto fängt an zu schlingern. Noch schlimmer wird es beim falschen Treibstoff oder einem falschen elektronischen Bauteil. Und ähnlich funktioniert ein Ökosystem. Unendlich viele Elemente agieren miteinander. Im Projekt „Neue Ökosysteme“ wollen Wissenschaftler des UFZ zumindest einen Teil dieser Zusammenhänge entschlüsseln, um zu erfahren, wie sie sich unter verändertem Klima entwickeln werden. Weil das Funktionieren der Ökosysteme die Grundlage für unser Leben ist. Frisches Wasser, saubere Luft, Bereitstellung von Biomasse, Nahrungsmitteln, Bestäubung von Pflanzen. Wie Sie das machen, hören Sie im Podcast.


Beitrag zum Integrierten Projekt "Landnutzungskonflikte":
Wie hängen Bienen von unseren Landschaften ab und was leisten sie für unsere Landwirtschaft?
November 2014 / Autorin: Annegret Faber / Dauer: 8:45 min

Honigbiene; Foto: André Künzelmann/UFZ

Der Zoologe Oliver Schweiger hat bei diesem Projekt jede Menge Rechenaufgaben. Unzählige Daten fügt er in ein Rechenmodell ein. Dieses umfasst Parameter der Artenvielfalt, Ackerflächen, Pestizidmengen, bebaute Gebiete. Kurzum: unsere Landschaften und damit unsere Umwelt. Aus den Ergebnissen des mathematischen Modells resultieren Rückschlüsse für Handlungsstrategien. Zum Beispiel: Wenn eine Ackerfläche am Leipziger Stadtrand noch größer wird, würde die Zahl der Wildbienen um 20% zurückgehen. Daraus ergibt sich eine geringere Erntemenge in der benachbarten Apfelplantage. Gesamtwirtschaftlich gesehen ist es also nicht empfehlenswert, den Acker zu vergrößern.


Biodiversität und Gesundheit
November 2010

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Biodiversität und Energie
Oktober 2010

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Biodiversität und Wasser
September 2010

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Biodiversität und Landwirtschaft
August 2010

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Biodiversität und Ökonomie
Juni 2010

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Biodiversität und Ethik
Mai 2010

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Biodiversität und Politik
April 2010

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Biodiversität und Verkehr
Februar 2010

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Management von Wasserressourcen


Gespräch mit Prof. Dr. Dietrich Borchardt zum UFZ-Kernthema "Nachhaltiges Management von Wasserressourcen"
November 2014 / Autor: Holger Klein / Dauer: 51:06 min

Prof. Dr. Dietrich Borchardt; Foto: André Künzelmann/UFZ

Wasser ist unentbehrlich – und der Zugang zu sauberem Wasser ist Menschenrecht. Um zu helfen, dieses Recht umzusetzen, werden am UFZ Methoden entwickelt, mit denen Stoffbilanzen für Gewässer erstellt und Transformationsprozesse von Chemikalien nachvollzogen werden können. Es werden Modelle entwickelt, mit denen es möglich ist zu erklären, wie und warum bestimmte Stoffkonzentrationen überhaupt zustande gekommen sind und daraus abzuleiten, auf welche Weise der Mensch Wasser- und Stoffkreisläufe in Zeiten von Klimawandel und Globalisierung in wasserarmen und wasserreichen Regionen dieser Welt managen kann.


Beitrag zum Integrierten Projekt "Stoffdynamik in Einzugsgebieten":
Was wird in 500 Jahren sein?

November 2014 / Beitrag von Annegret Faber / Dauer: 8:45 min

Rappbodetalsperre Harz; Foto: André Künzelmann/UFZ

Das wissen wir nicht. Doch sicher ist eins. Auch dann brauchen wir noch sauberes Trinkwasser. Wer glaubt, das wäre vor allem ein Problem in Entwicklungsländern oder wasserarmen Regionen der Welt, der liegt falsch. Auch in Industrienationen wie Deutschland ist das eine große Herausforderung. Wir wissen heute noch nicht, wie sich Landwirtschaft, Verkehr und Industrie in Zukunft auf unsere wertvollen Grund- und Oberflächenwasserressourcen auswirken werden. Wasser und Stoffströme verlaufen zum Teil im Untergrund und die genauen Fließpfade sind daher oft schwer zu erfassen. Diese nachzuvollziehen und daraus Handlungsempfehlungen abzuleiten, ist eine große wissenschaftliche Herausforderung. Hinzu kommen Phänomene, die vor ein paar Jahren noch unbekannt waren. Zum Beispiel zu viele Huminstoffe im Wasser von Talsperren. Seit 20 Jahren steigt die Menge kontinuierlich an. Ein weltweites Problem. Die Ursachen sind noch nicht abschließend geklärt. Wenn dieser Trend so weiter geht, könnte unser Trinkwasser gefährdet sein.


Gespräch mit Prof. Markus Weitere zum Integrierten Projekt "Aquatische Ökosysteme":
Lebensader Fluss

Januar 2015 / Beitrag von Annegret Faber / Dauer: 8:15 min

Flusslandschaft; Foto: André Künzelmann/UFZ
Auf eine Niere kann der Mensch verzichten, wenn es sein muss. Schafft es die Leber nicht mehr, Schadstoffe abzubauen, steht es schlecht um den Patienten. Eine verstopfte Arterie kann verheerende Folgen haben. Es gibt Grenzen, an deren Ende der Kreislauf versagt – auch in der Umwelt: Flüsse, die gerne als Lebensadern bezeichnet werden, hauchen der Landschaft Leben ein. Sämtliche Oberflächengewässer, also auch natürliche Seen oder Talsperren sind lebenswichtig für viele Tiere und Pflanzen sowie für den Menschen. Sie sind Trinkwasserressource, Energie- und Nahrungsquelle. Sie bieten Raum zur Erholung und Lebensraum für einen großen Teil der weltweiten Tier- und Pflanzenvielfalt. Sie sind Transportwege für Schiffe und Paddelboote. Sie sind aber auch Abwasserkanäle und Entsorgungswege. Nähr- und Schadstoffe aus Kläranlagen und aus der Landwirtschaft, neue, unbekannte Chemikalien, Wasserentnahme, Staustufen, Begradigungen und Bauwerke setzen die Lebensadern und angrenzende Flussauen unter Druck. Außerdem verändert sich das Klima. Wie reagieren die Lebensgemeinschaften in den Flüssen darauf und was müssen wir tun, um auch zukünftig funktionierende Flüsse zu haben? Antworten auf diese Frage suchen die Wissenschaftler im Integrierten Projekt „Aquatische Ökosysteme“.

Beitrag zum Integrierten Projekt "Wasserknappheit":
Die Nutzung einer begrenzten Ressource

März 2015 / Beitrag von Annegret Faber / Dauer: 6:07 min

Bewässerung im Nahen Osten; Foto: André Künzelmann/UFZ
Wo wird in Zukunft das Wasser knapp? Wie können wir dagegen steuern und Wasserressourcen besser managen? Diese Fragen wollen die Helmholtz-Forscher beantworten. Sie arbeiten in Ländern wie Jordanien, Israel, Palästina oder Spanien. Länder, die als Hotspots der Wasserknappheit bezeichnet werden. Hier erheben sie nicht nur Daten. Sie sprechen auch mit den Regierungen über bezahlbare Wassersysteme. Bevor es soweit ist, müssen sie aber erst einmal die Wasserkreisläufe in der jeweiligen Region verstehen. Denn jeder Ort ist anders. Ein allgemein gültiges Rezept für Wassersicherheit gibt es nicht.

Wasser und Altlasten
Januar 2012

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Wasser und Ökologie
November 2011

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Wasser und der Fluss der Stoffe
Juni 2011

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Interview: Water Science Alliance - Wasserforschung vernetzen
Juni 2011

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Interview: Water Research Horizon Conference - Eine Plattform für die Wasserforschung
Juni 2011

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Wasser und Monitoring
Mai 2011

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Wasser und Städte
April 2011

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Wasser und Globaler Wandel
März 2011

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Biodiversität und Wasser
September 2010

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Chemikalien in der Umwelt/ Gesundheit 


Gespräch mit PD Dr. Rolf Altenburger zum UFZ-Kernthema "Chemikalien in der Umwelt und Gesundheit"
November 2014 / Autor: Holger Klein / Dauer: 45:53 min


PD Dr. Rolf Altenburger; Foto: André Künzelmann/UFZ

Wir verwenden Chemikalien in großen Mengen in Produkten, die unser Leben verbessern. Gelangen sie bewusst oder unbewusst in die Umwelt, vermögen es Mensch und Natur nur begrenzt, ihre Wirkungen auf die Umwelt auszugleichen. Deshalb untersuchen die UFZ-Wissenschaftler Stoffeigenschaften und Umweltverhalten von Chemikalien. Welche Stoffe werden nicht abgebaut (Persistenz)? Welche reichern sich in Organismen an (Bioakkumulation)? Und welche sind giftig (Toxizität)? Dazu werden nicht nur chemische, sondern auch biologische Analysemethoden angewandt und weiterentwickelt mit dem Ziel, von der Reaktion einzelner Zellen, Organismen oder Lebensgemeinschaften auf ganze Ökosysteme oder den Menschen schließen zu können.


Beitrag zum Integrierten Projekt "Umweltverhalten von Chemikalien"
Juni 2015 / Autorin: Annegret Faber / Dauer: 7:54 min

Pestizideinsatz; ermess - Fotolia.com
Unzählige Chemikalien geraten täglich in die Umwelt, und unser Wissen, wie diese auf die natürlichen Ökosysteme einwirken oder wie schnell sie dort abgebaut werden, ist immer noch ungenügend. Die Forscher im Integrierten Projekt „Umweltverhalten von Chemikalien“ wollen dazu beitragen, die Wissenslücke zu füllen. Ziel ist ein Baukastensystem, das aufzeigt, welcher Stoff an welchem Ort genutzt werden kann - und welcher nicht.

Arsen, Antimon und Co
August 2012

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Allergien durch Chemikalien
Juli 2012

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Interview mit Dr. Rolf Altenburger (UFZ) zu Chemikalien in der Umwelt
April 2012

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Modellierung / Monitoring - Von der Beobachtung zur Vorhersage


Gespräch mit Prof. Sabine Attinger zum Forschungsthema "Terrestrische Systeme: Von der Beobachtung zur Vorhersage"
März 2015 / Autor: Holger Klein / Dauer: 42:07 min

Prof. Sabine Attinger; Foto: André Künzelmann/UFZ

Wissenschaftler in dem Querschnittsthema (Topic 5 "Terrestrische Systeme: Von der Beobachtung zur Vorhersage") entwickeln Modelle, um Vorhersagen zu machen. Die Basis ihrer Modelle sind Messungen und Bobachtungen und die Anwendungsbereiche der Modelle liegen in der Hydrologie und Ökologie. Darüber hinaus unterscheiden sich die Modelle in ihrer Skala: Diese reicht von wenigen Quadratmetern bis hin zu Flussgebiete mit mehreren tausend Quadratkilometern. Am Beispiel eines Hochwassermodells erläutert Sabine Attinger die Komplexität der Entwicklung: In ein solches Modell fließen Angaben zur Vegetationsbedeckung, Bodenkarten mit den jeweiligen Bodentypen sowie Grundwasserparameter.



Beitrag zum Integrierten Projekt "Vom Modell zur Vohersage":
Die Zukunftswerkstatt

Januar 2015 / Beitrag von Annegret Faber / Dauer: 7:03 min

Waldmodell; Foto: André Künzelmann/UFZ
Jetzt wird es theoretisch, aber nicht weniger spannend. Moleküle, Pflanzen und tierische Lebewesen unterscheiden sich in ihrem Verhalten sehr voneinander. Sie haben aber auch Gemeinsamkeiten: Je nach den äußeren Bedingungen breiten sie sich aus, verschwinden wieder oder reagieren auf andere Artverwandte. Wenn das tatsächlich so ist, können Ökologen und Hydrologen ähnliche Rechenmodelle verwenden, um in die Zukunft zu schauen. Und genau das tun die Forscher im Integrierten Projekt „Vom Modell zur Vorhersage“ – auf der Suche nach dem optimalen Rechenmodell.

Gespräch mit Prof. Sigrun Kabisch zum Integrierten Projekt "Urbane Transformationen":
Die Stadt – Chance und Herausforderung

November 2014 / Beitrag von Annegret Faber / Dauer: 7:28 min

Stadt und Gesellschaft: Santiago de Chile; Foto: André Künzelmann/UFZ

Lebten um 1900 noch 13 Prozent aller Menschen in Städten, ist es heute über die Hälfte der Weltbevölkerung – 54 Prozent. Städte sind Dreh- und Angelpunkte unserer gesellschaftlichen Entwicklung: Sie wachsen, schrumpfen, altern, werden schneller und mobiler, lauter oder leiser, dichter oder leerer, grauer oder grüner, anfälliger oder robuster. Sie brauchen und verbrauchen wertvolle Ressourcen: Raum, Fläche, Energie, Wasser. Sie stoßen CO2 aus. Hinzu kommt der Klimawandel. Städte sind Extremereignissen wie Hochwasser oder Hitzewellen ausgesetzt. Planer müssen sich deshalb ständig neuen Herausforderungen stellen. Wie gehen wir damit verantwortungsvoll um? Wie können Entwicklungen gesteuert, Konflikte gelöst und Chancen genutzt werden, damit das Leben in Städten auch in Zukunft lebenswert ist?


Beitrag zum Integrierten Projekt "Raumwirksamkeit der Energiewende":
Wie und wo soll die Energie der Zukunft produziert werden?

Januar 2014 / Beitrag von Annegret Faber / Dauer: 7:27 min
 

Raumwirksamkeit der Energiewende: Rapsfeld_Windkrafträder; Foto: André Künzelmann/UFZ

Deutschland hat eine Fläche von 357 111 Quadratkilometer. Das ist die Hälfte von Texas oder von der Türkei. Auf dieser relativ kleinen Fläche haben sich die Deutschen etwas sehr Mutiges vorgenommen. Sie wollen auf Kohle und Atomkraft soweit es geht verzichten und Energie gewinnen, die erneuerbar und umweltverträglich ist und weniger klimaschädliches Kohlendioxid produziert. Alle sind damit einverstanden. Die Deutschen stehen hinter diesem Vorhaben. Es gibt aber ein großes Problem: die begrenzte Fläche. Das Windrad steht viel zu nah am Haus, die Stromtrasse viel zu nah am Ort und die stinkende Biogasanlage belästigt die Anwohner. Nur wenige Themen erhitzen die Gemüter so stark, wie die Energiewende. Im Integrierten Projekt 'Energie und Landnutzung' wollen die Helmholtz-Forscher einen Weg finden, der für alle Parteien Vorteile bringt. Dem Menschen ebenso wie der Umwelt. Erste Erkenntnisse gibt es bereits.