Kunst & Wissenschaft


Mikroplastik und Medusen – poetische Expeditionen ins H₂O

Interdisziplinäre Projektwoche zur Plastikverschmutzung der Ozeane


Organisatoren
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH - UFZ (Standort Leipzig)
Roman Kroke, Interdisziplinärer Künstler (www.Roman-Kroke.de)

Zielgruppe
Schüler*innen der Altersgruppe 16 -19 Jahre

Ort & Dauer
Auwaldstation Leipzig und UFZ Leipzig, 4 - 5 Tage

Wenn Sie sich mit Ihren Schülerinnen und Schülern für die Projektwoche bewerben möchten, senden Sie bitte  bis zum 16.10. 2020 Ihre formlose Mail an schuelerlabor@ufz.de .

Bitte geben Sie unbedingt die genaue Woche an, in der Sie Ihre Projektwoche planen (im Zeitraum von Mai – Juli 2021), und die Anzahl der eventuell teilnehmenden Schülerinnen und Schüler (max. 25).

Wir informieren Sie nach den Oktoberferien, ob Ihre Schule für die Teilnahme am Projekt ausgelost wurde.


 Über das Projekt

Grafik zur Umweltverschutzung im Meer durch Plastik, Quelle: pixabay Wie können wir Schüler*innen für eine der wichtigen ökologischen Herausforderungen unserer Zeit sensibilisieren, die gleichzeitig eng mit der Globalisierung und unserem ökonomischen „Fortschritt“ verknüpft ist? Wie können wir ihnen Konzepte an die Hand geben, mit denen sie ihre Haltung zu natürlichen Ressourcen und Alltagsgegenständen überdenken, um ihre Rolle als Konsument mit Blick auf eine nachhaltige Entwicklung neu zu bewerten?

Die Projektwoche „Mikroplastik und Medusen – poetische Expeditionen ins H₂O“ bietet Ihren Schüler*innen die Gelegenheit, sich diesem Thema in einem außergewöhnlichen Ambiente (Auwaldstation Leipzig & UFZ-Schülerlabor) mit einem interdisziplinären Ansatz zu nähern.

Im ersten (wissenschaftlichen) Teil der Projektwoche werden die Schüler*innen in der Natur Plastikproben sammeln, die sie anschließend im UFZ-Schülerlabor selbst untersuchen. Verbunden wird dies mit einer Führung durch das UFZ. Hier werden ihnen Wissenschaftler*innen aus erster Hand von der 6-wöchigen Pazifikexpedition „Mikroplastik“ berichten.

Für die zweite (künstlerische) Phase reist die Gruppe zurück in die Auwaldstation, wo sie sich unter der Leitung des Künstlers Roman Kroke in einem Workshop kreativ-interdisziplinär mit der Thematik auseinandersetzen wird. Auf Grundlage von wissenschaftlichen, philosophischen und literarischen Quellen werden sie ihre Gedanken zur Thematik in Form eines Kunstwerks materialisieren.

Zum Abschluss der Projektwoche werden die Ergebnisse dann im Rahmen einer öffentlichen Vernissage präsentiert. Zudem besteht im September 2021 die Möglichkeit, einige der entstandenen Werke im Rahmen einer Kunstausstellung im Marstall-Lützschena zu zeigen.

Reise-Blog der Pazifikexpedition von Roman Kroke


Über Roman Kroke

Roman Kroke Der ehemalige Rechtsanwalt gehört in Europa zu den führenden Experten, wenn es darum geht, Schüler*innen gesellschaftspolitische Inhalte über das Medium der Kunst interdisziplinär erforschen zu lassen. Sein pädagogisches Konzept erlaubt es den Teilnehmer*innen, sich Inhalte über die reine Wissenserlangung hinaus anzueignen. Der künstlerische Transformationsprozess ermöglicht es ihnen, die jeweilige Thematik mit ihrer persönlichen Lebenswelt, eigenen Überlegungen und Emotionen zu verbinden.

Zum Themenkreis „Plastik/Mikroplastik“ in aquatischen Milieus arbeitet Roman Kroke seit mehreren Jahren im Rahmen von Recherchereisen, Ausstellungen, Vorträgen, Workshops und Lehrerfortbildungen.

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