Dürre 2018

Dürren in Mitteldeutschland – Auswirkungen, Herausforderungen, Anpassungsoptionen

Konferenz, 14.−15. Januar 2020, Leipzig

Am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ findet am 14. – 15. Januar 2020 die transdisziplinäre Konferenz „Dürren in Mitteldeutschland – Auswirkungen, Herausforderungen & Anpassungsoptionen“ statt.

Am ersten Tag (14. Januar 2020) werden Keynote-Vorträge zu den Themen Auswirkungen, Herausforderungen und Anpassungsoptionen im Kontext von meteorologischen und agrarischen Dürren im Bereich der Land- sowie Forstwirtschaft gehalten. Der zweite Tag (15. Januar 2020) wird über Vorträge gestaltet.

Für die Teilnahme an der zweitägigen Konferenz wird keine Gebühr erhoben. Lediglich die Reisekosten müssen von den Teilnehmenden selbst getragen werden.


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Bei Fragen zur Konferenz

Telefon: 0341-235 2264
E-Mail: duerrekonferenz2020@fu-confirm.de


Konferenzprogramm

Stand 29.10.2019

14. Januar 2020 (Stand 28. Oktober 2019)

8:30 Uhr: Anmeldung und Empfang
Einordnung der Dürre-Problematik in Mitteldeutschland aus der Perspektive Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • Thomas Schmidt (angefragt)
    Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Sachsen

  • Prof. Dr. Claudia Dalbert
    Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie des Landes Sachsen-Anhalt

  • Dr. Martin Gude
    Leiter der Abteilung Energie und Klima im Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz, Thüringen

  • Dr. Andreas Marx
    (Mitteldeutsches Klimabüro, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ):
    Die Sicht der Wissenschaft

Auswirkungen der Dürre 2018/19 für die Landwirtschaft und Forstwirtschaft
  • Vera-Tatjana Gizewski
    Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung:
    Risiken von Dürren in der Landwirtschaft

  • Referent*in (N.N.)
    Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL):
    Die Auswirkungen der extremen Wetterbedingungen auf den Wald

  • Prof. Florian Pappenberger Europäisches Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF):
    Auswirkungen von Dürren in der mittleren und fernen Zukunft
Anpassung an den Klimawandel, Teil 1
  • Prof. Dr. Frank Ewert
    Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.:
    Die Perspektive der landwirtschaftlichen Betriebe

  • Larissa Schulz-Trieglaff
    Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW):
    Die Perspektive der Waldeigentümer*innen

  • Dr. Stefan Klotz
    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ:
    Die Rolle der Biodiversität in der Landwirtschaft

  • Manfred Großmann
    Nationalpark Hainich:
    Die Rolle der Biodiversität in der Forstwirtschaft
Anpassung an den Klimawandel, Teil 2
  • Prof. Dr. Thomas Herlitzius
    Technische Universität Dresden (TU Dresden):
    Möglichkeiten und Limits der Digitalisierung in der Landwirtschaft

  • Prof. Ute Seeling,
    Kuratorium für Waldarbeit und Forsttechnik e.V. (KFW):
    Möglichkeiten und Limits der Digitalisierung in der Forstwirtschaft

  • Prof. Dr. Andreas Graner
    Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK):
    Anpassung der Landwirtschaft an den Klimawandel – das Potential der Pflanzenzucht

  • Raimund Engel
    Landesbetrieb Forst Brandenburg:
    Früherkennungssysteme und Waldbrandgefahr
Ab 17:30: Ausklang & Get-Together
15. Januar 2020 // 9-17 Uhr(Stand 28. Oktober 2019)
Die folgenden Präsentationen stehen bereits fest. Ausreichend Zeit für Nachfragen und Diskussionen in Anschluss an die Präsentationen wird gegeben sein.
Die finale Version des Programmes (Tag 2) wird Ende November 2019 stehen und auf dieser Webseite veröffentlicht werden.
  • Dr. Sebastian Bathiany1, Dr. Diana Rechid1, Dr. Klaus Görgen2, Niklas Wagner2, Dr. Alexandre Belleflamme2
    1 Climate Service Center Germany (GERICS);
    2 Forschungszentrum Jülich GmbH (FZJ):
    Entwicklung innovativer Informationsprodukte für eine klima- und wetterresiliente Landwirtschaft

  • Dr. Veit Blauhut, Giuliana Falasca, Prof. Dr. Kerstin Stahl
    Albert-Ludwigs-Universität Freiburg:
    „Das Dürrerisiko der öffentlichen Wasserversorgung in Baden-Württemberg“

  • Falk Böttcher
    Deutscher Wetterdienst, Abteilung Agrarmeteorologie:
    Im Spannungsfeld zwischen Dürre und Überschwemmung – Leistungen des Deutschen Wetterdienstes zur Prävention und zur Anpassung an wasserhaushaltsbezogene Extremsituationen in Land- und Forstwirtschaft


  • Dr. Olaf Büttner1, Dr. Christiane Katterfeld1, Karin Schenk2, Prof. Dr. Dietrich Borchardt1
    1 Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung-UFZ;
    2 EOMAP GmbH & Co.KG):
    Cyanobakterienblüten im Hitzesommer 2018 in Badegewässern – detektiert mit Fernerkundung, Medienrecherche und In-situ Messungen

  • Dr. Roger Cremades
    Climate Service Center Germany, GERICS:
    „Anpassung an verstärkte Dürren: Welche Lehren kann Deutschland aus der chinesischen Agrarpolitik, der mediterranen Stadtplanung und den britischen Klimarisikoversicherungen ziehen?“

  • Thomas Gehrke
    Vereinigte Hagelversicherung VVaG:
    Der Boden vergisst nicht – Anpassungsoptionen für landwirtschaftliche Betriebe

  • Paula Farina Grosser, Prof. Dr. Britta Schmalz
    Technische Universität Darmstadt:
    Dürre und Niedrigwasser im Einzugsgebiet des Mittelgebirgsflusses Gersprenz

  • Dr. Norbert Kamjunke, Martina Baborowski, Pro. Dr. Michael Rode, Dr. Olaf Büttner, Dr. Vanessa Kunz, Prof. Dr. Dietrich Borchardt, Prof. Dr. Markus Weitere
    Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung-UFZ
    Sommerlich Dürre fördert die Eutrophierung in Flüssen und führt zu Phosphor-Limitation des Phytoplanktons

  • Dr. Gitta Langer
    Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt:
    Auswirkungen lang anhaltender Dürre und Hitze auf heimische Wälder – Pilzliche und komplexe Erkrankungen

  • Dr. Rolf Lessing (DELPHI IMM GmbH),
    Dr. Markus Möller (Julius Kühn-Institut, Institut für Strategien und Folgenschätzung):
    EMRA: Ein Webportal zur Bewertung des Extremwetterrisikos in der
    Landwirtschaft

  • Dr. Sandra Münzel
    Universität Potsdam:
    Monitoring von Trockenstresssymptomen bei Kulturpflanzen mittels multispektraler Aufnahmesysteme sowie Verminderung dieser Stressmerkmale durch Bodenergänzungsstoffe

Wir freuen uns auf eine interessante Veranstaltung!