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Reference Category Book chapters
DOI 10.1007/978-3-642-58488-6_4
Title (Primary) Die Theorie der geographischen Dimensionen in der Angewandten Landschaftsökologie
Title (Secondary) Angewandte Landschaftsökologie. Grundlagen und Methoden
Author Steinhardt, U.
Publisher Schneider-Sliwa, R.; Schaub, D.; Gerold, G.
Year 1999
Department CLE
Page From 47
Page To 61
Language deutsch
Abstract Der grundsätzliche Gedanke der hierarchischen Organisation der Natur ist nicht neu, vielmehr greifen neue Theorien u.a. auch auf das holistische Axiom zurück, daß das Ganze mehr ist als die Summe seiner Bestandteile, das erstmals bei Smuts (1926) erwähnt wurde und durch Egler (1942) in die Ökologie eingeführt wurde. In diesem Sinne wird das gesamte Universum als eine Organisation betrachtet - ein geordnetes Ganzes bestehend aus einer Hierarchie mehrschichtiger Systeme, in der jedes höhere Niveau aus Systemen niedriger Niveaustufen gebildet wird, wobei dieser Transformationsprozeß stets mit qualitativen Sprüngen verbunden ist. Dieser Grundsatz der hierarchischen Organisation wird sichtbar bei allen rela­tiv stabilen komplexen Strukturen und Prozessen - vom subatomaren Niveau über chemische und biologisch-organische Niveaus bis hin zu ökologischen und sozia­len Integrationsniveaus und schließlich zu globalen und galaktischen Systemen (Naveh u. Liebermann 1994). Allen u. Hoekstra (1992) stellen fest, daß insbeson­dere ökologische Systeme oftmals eine Rangfolge aufweisen und unterscheiden zwischen acht Niveaus der Organisation von der Zelle bis zur Biosphäre (Zelle — Organismus — Population — Gemeinschaft — Ökosystem — Landschaft — Biom — Biosphäre). Diese Rangfolge bezeichnen sie als biologische oder ökologische Hierarchie.
Persistent UFZ Identifier https://www.ufz.de/index.php?en=20939&ufzPublicationIdentifier=8421
Steinhardt, U. (1999):
Die Theorie der geographischen Dimensionen in der Angewandten Landschaftsökologie
In: Schneider-Sliwa, R., Schaub, D., Gerold, G. (Hrsg.)
Angewandte Landschaftsökologie. Grundlagen und Methoden
Springer, S. 47 - 61