Publication Details |
| Category | Text Publication |
| Reference Category | Journals |
| DOI | 10.1007/s10357-026-4686-6 |
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| Title (Primary) | Lex Canis Lupus nach der Novelle zum BJagdG und BNatSchG |
| Author | Möckel, S. |
| Source Titel | Natur und Recht |
| Year | 2026 |
| Department | UPR |
| Volume | 48 |
| Page From | 312 |
| Page To | 320 |
| Language | deutsch |
| Topic | T5 Future Landscapes |
| Abstract | Am 5. März 2026 wurde mit den Stimmen der Fraktionen von CDU/CSU, SPD und AfD im deutschen Bundestag eine Novellierung des Bundesjagdgesetzes als auch die Streichung des §45a Bundesnaturschutzgesetzes beschlossen und anschließend vom Bundesrat bestätigt. Mit dem Inkrafttreten am 1. April 2026 ist die Tierart Wolf (Canis Lupus) eine jagdbare Art in Deutschland. Vorausgegangen waren Änderungen bei der europäischen Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie 1992/43/EWG und dem internationalen Übereinkommen über die Erhaltung der europäischen wild lebenden Pflanzen und Tiere und ihrer natürlichen Lebensräume. Im Aufsatz werden die rechtlichen Entwicklungen sowie die aktuelle europarechtliche und nationale Rechtslage vorgestellt. Trotz der Aufnahme ins Jagdrecht sind Wölfe weiterhin auch Regelungs- und Schutzgegenstand des Naturschutzrechts. Inwieweit die neuen jagdrechtlichen Regelungen hierbei das bestehende besondere Artenschutzrecht verdrängen, hängt davon ab, inwieweit die jagdrechtlichen Regelungen europarechtskonform sind. Letzteres werden Gerichte klären müssen. |
| Möckel, S. (2026): Lex Canis Lupus nach der Novelle zum BJagdG und BNatSchG Nat. Recht 48 , 312 - 320 10.1007/s10357-026-4686-6 |
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