Pressemitteilung vom 01. Juni 2026

Wechsel an der UFZ-Spitze

Dr. Sabine Matthiä wird neue Administrative Geschäftsführerin

Die Biologin Dr. Sabine Matthiä übernimmt am 1. Juni 2026 die administrative Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ). Sie folgt auf Dr. Sabine König, die sich im April nach sieben Jahren am UFZ in den Ruhestand verabschiedet hatte.

<p>Dr. Sabine Matthiä</p> Foto: Sebastian Wiedling / UFZ

Dr. Sabine Matthiä


Foto: Sebastian Wiedling / UFZ

"Mit Sabine Matthiä gewinnen wir eine ausgesprochen kreative, erfahrene und erfolgreiche Administrative Geschäftsführerin", sagt Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, die Wissenschaftliche Geschäftsführerin des UFZ, und fügt hinzu: "Sie hat genau den Hintergrund und die Fähigkeiten, die wir für unsere gesellschaftlich höchst relevanten Aufgaben brauchen. Ich freue mich außerordentlich auf unsere zukünftige Zusammenarbeit."

"Ich freue mich auf die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten meiner neuen Rolle am UFZ. Die Forschungsthemen des Zentrums sind aktueller und bedeutsamer denn je. Ein enger Schulterschluss zwischen Wissenschaft und Administration, zwischen innovativer Forschung und professionellem Management sind wesentlich, damit die besondere Stärke des UFZ – die Entwicklung systemischer Lösungen – sich entfalten kann. Dies aktiv zu ermöglichen und mitzugestalten, ist mein persönliches Ziel", sagt Dr. Sabine Matthiä.

Sabine Matthiä studierte an den Universitäten Jena und Marburg Biologie und befasste sich in ihrer Diplomarbeit mit stoffwechselphysiologischen und verhaltensökologischen Zusammenhängen beim Winterschlaf des Alpenmurmeltiers (Marmota marmota). Ihre Promotion fertigte die gebürtige Dresdnerin am Primatenzentrum Göttingen zu reproduktionsbiologischen Fragestellungen beim Weißbüschelaffen (Callithrix jacchus) an.

Ihre berufliche Karriere begann sie im Jahr 2001 als geschäftsführende Gesellschafterin einer Agentur für Event- und Medienservice. Von 2004 an befasste sie sich im Amt für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden mit dem Aufbau des Kompetenzfeldes Biotechnologie als Instrument der strategischen Wirtschaftspolitik der Stadt. Im Jahr 2006 wurde sie Verwaltungsleiterin des Biotechnologischen Zentrums sowie Administrative Koordinatorin des DFG-Forschungszentrums für Regenerative Therapien an die TU Dresden. 2016 folgte dann der Wechsel nach Leipzig, wo sie bis 2024 Geschäftsführerin des Deutschen Zentrums für Integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle – Jena – Leipzig war.

 


Weitere Informationen

UFZ-Pressestelle

Susanne Hufe
Telefon: +49 341 6025-1630
presse@ufz.de


Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt und erarbeiten Lösungsoptionen. In sechs Themenbereichen befassen sie sich mit Wasserressourcen, Ökosystemen der Zukunft, Umwelt- und Biotechnologien, Chemikalien in der Umwelt, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg circa 1.100 Mitarbeitende. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.

www.ufz.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft identifiziert und bearbeitet große und vor allem drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Aufgabe ist es, langfristige Forschungsziele von Staat und Gesellschaft zu erreichen. Damit sollen die Lebensgrundlagen der Menschen erhalten und sogar verbessert werden. Helmholtz besteht aus 19 naturwissenschaftlich-technologischen und medizinisch-biologischen Forschungszentren.

www.helmholtz.de
« zurück