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Titel (primär) Passive Probennahme in Grund- und Oberflächenwasser - Ein Überblick
Autor Bopp, S.; Weiß, H.; Schirmer, M.; Grathwohl, P.; Schirmer, K.;
Journal / Serie Grundwasser
Erscheinungsjahr 2004
Department ZELLTOX; HDG; GWS;
Band/Volume 9
Heft 2
Sprache deutsch;
Abstract

Kurzfassung

Bei der Überwachung der aquatischen Umwelt spielt die Probennahme eine wichtige Rolle. Dabei können zwei Arten der Probennahme unterschieden werden. Bei der konventionellen Probennahme werden Proben aktiv , z. B. durch Schöpfen oder Pumpen gewonnen. Demgegenüber steht die passive Probennahme, bei der Substanzen entsprechend ihres Massentransfergradienten ohne eine aktive Handlung vom Probennahmegerät aufgenommen werden. Trotz der Entwicklung zahlreicher passiver Probennehmer ist ihr Einsatz im Wasser bis heute weitestgehend auf den Forschungsbereich beschränkt. Leicht verfügbare und besser verbreitete Informationen bezüglich der Passivsammler im Allgemeinen, und ihrer vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten im Speziellen, können helfen gegenwärtigen Beschränkungen im Einsatz von Passivsammlern entgegen zu wirken. Welche Passivsammlersysteme gibt es, welche sind bereits kommerziell verfügbar und im Feld geprüft? Wie sind die Sammler aufgebaut und wo liegen die Vorzüge und Schwächen im Vergleich zur aktiven Probennahme? Dieser Artikel gibt einen Überblick über den gegenwärtigen Stand der Entwicklungen und soll bei der Entscheidungsfindung für oder wider einen Passivsammlereinsatz unter Feldbedingungen helfen.

Abstract

An important step in monitoring the aquatic environment is the sampling procedure. Two ways of sampling can be distinguished. Conventional methods rely on active sampling, using for example pumps or bailers. In contrast, passive sampling techniques make use of the diffusion of substances along a concentration gradient into the sampling device without active processes. Despite numerous investigations into passive sampling technologies, deployment of passive sampling devices is still limited mainly to research applications. Surely, more easily available and widely published information on passive sampling devices generally, and on their versatility specifically, can help overcome this limitation. What type of passive samplers exist, which ones are commercially available and are validated in field applications? How do they work and what are their advantages or disadvantages? It is the aim of this paper to provide an overview of the current status of the passive sampling technology and to help decide where a field application of passive samplers would be a suitable supplement or alternative to the application of conventional sampling devices.

ID 3992
dauerhafte UFZ-Verlinkung http://www.ufz.de/index.php?en=20939&ufzPublicationIdentifier=3992
Bopp, S., Weiß, H., Schirmer, M., Grathwohl, P., Schirmer, K. (2004):
Passive Probennahme in Grund- und Oberflächenwasser - Ein Überblick
Grundwasser 9 (2), 109 - 118