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Volltext Publikationsdokument einer UFZ-Veröffentlichung
Titel (primär) Financing climate-resilient infrastructure: a political-economy framework
Autor Meyer, P.B.; Schwarze, R.;
Journal / Serie UFZ-Diskussionspapiere
Erscheinungsjahr 2019
Department OEKON;
Band/Volume 1/2019
Sprache englisch;
POF III (gesamt) T13;
Keywords infrastructure; urban finance; resilience; low carbon economy; city networks; Paris agreement; carbon pricing; Infrastruktur; Finanzierung; Resilienz; Klimaneutralität; Städte; Akteursnetzwerke; Parisabkommen; CO2-Bepreisung
Abstract Urban infrastructure investment is needed for both, mitigation of climate risks and improved urban resiliency. Financing them requires the translation of those benefits into measurable returns on investment in the context of emerging risks that capital markets can understand and appreciate. This paper develops a generic framework to identify what are the necessary and sufficient factors to economically favor climate-change resilient infrastructure in private investment decisions. We specifically demonstrate that carbon pricing alone will not generate the needed will, because market prices at present systematically fail to account for climate change risks such as the costs of stranded assets and the national and local co-benefits of investments in climate resiliency. Carbon pricing is necessary, but not sufficient for an enhanced private financing of climate-resilient infrastructure. The Paris Agreement and other supra-local policies and actors including city networks can concretely help to generate the sufficient social and political will for investments into climate change mitigation and resiliency at the city level.

Der Klimawandel und eine verbesserte Resilienz erfordern weltweit erhebliche Investitionen in die städtische Infrastruktur, die nur mit Hilfe privater Kapitalbeteiligungen aufgebracht werden können. Deren Finanzierung erfordert die Übersetzung von Klimarisiken und der Nutzen von Resilienz in messbare Kapitalerträge und finanzmarktmäßige Risikobewertungen vor dem Hintergrund klimapolitischer Willenserklärungen. Dieses Papier entwickelt einen Theorierahmen zur Bestimmung notwendiger und hinreichender Faktoren zur Förderung klimaresilienter Infrastrukturen in privaten Investitionsentscheidungen. Insbesondere zeigen wir, dass eine CO2-Bepreisung allein nicht hinreichend wäre, die nötigen Investitionsentscheidungen anzustoßen, weil sie als Marktsignal nicht sämtliche ökonomischen Vorteile einer verbesserten Resilienz abbildet. Beispiele sind plötzliche, unerwartete Kapitalentwertungen oder nationale und lokale Zusatznutzen von Klimaschutz und Klimaanpassung. Eine marktmäßige CO2-Bepreisung ist notwendig, aber nicht hinreichend für eine Steigerung der privaten Investitionen in klimaresiliente Infrastruktur. Das Übereinkommen von Paris und die globalen Akteursnetzwerke von Städten tragen dazu bei, den hinreichenden sozialen und politischen Druck für die Mobilisierung privater Investitionen im Klimaschutz und zur Stärkung der Resilienz in den Städten zu erzeugen.
ID 21477
dauerhafte UFZ-Verlinkung http://www.ufz.de/index.php?en=20939&ufzPublicationIdentifier=21477
Meyer, P.B., Schwarze, R. (2019):
Financing climate-resilient infrastructure: a political-economy framework
UFZ-Diskussionspapiere 1/2019
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Leipzig, 16 pp.