Collage mit Holzscheiten. Collage: Harry Schindler/UFZ

Department Ökonomie


Welchen gesellschaftlichen Wert besitzen Umweltgüter und Ökosystemleistungen? Wie lässt sich dieser Wert messen oder gar beziffern? Hilft dies, Konflikte zwischen dem Schutz und der wirtschaftlichen Nutzung von Natur und Umwelt zu lösen? Durch welche Akteure und nach welchen Regeln wird gesellschaftlich tatsächlich über knappe Umweltressourcen verfügt und entschieden? Und wie lassen sich diese Entscheidungen durch den Einsatz umweltpolitischer Instrumente in den Bereichen Energie, Klima, Natur- und Gewässerschutz verbessern?

Umwelt ist ein knappes Gut. Wie man mit Umweltressourcen schonend und verschwendungsfrei umgeht und welche Regeln dazu in der Gesellschaft nötig sind – damit befasst sich die wirtschaftswissenschaftliche Umweltforschung im Department Ökonomie.

Als Teil des Fachbereichs Sozialwissenschaften (Arbeitsgruppen des Fachbereichs) bearbeitet das Department Ökonomie im Rahmen interdisziplinärer Verbünde aktuelle Probleme in den Bereichen Wasser, (Bio-) Energie, Naturschutz und Biodiversität sowie zum Klimawandel. Dabei analysieren wir Fragen der ökonomischen Bewertung, der Ausgestaltung von Institutionen und Entscheidungsprozessen sowie der Instrumentierung von Umwelt- und Ressourcenpolitik. Dabei geht es beispielsweise um Abgaben und Preise in den Bereichen Energie, Wasser und Naturschutz, Kompensationszahlungen für ökologische Leistungen, handelbare Wasserrechte, den CO2-Emissionshandel, Einspeisevergütungen für erneuerbare Energien, Flächenausweisungsrechte, Habitat-Trading oder ökonomische Aspekte der Chemikalienregulierung. Zudem entwickeln wir integrierte Methoden der ökonomisch-ökologischen Modellierung von Umweltentscheidungssystemen weiter.

Mit unserer Expertise im Bereich der angewandten wirtschaftswissenschaftlichen Umweltforschung wollen wir zur nachhaltigen Entwicklung von Umwelt und Gesellschaft beitragen.

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