Department Analytik. Foto: André Künzelmann/UFZ

Department Analytik

Warum gelangen Chemikalien und Arzneimittelrückstände in unser Trinkwasser? Wie beeinflussen natürliche Stoffe die Qualität unseres Wassers? Welche Substanzen aus Kosmetika nimmt der Mensch auf und was macht unser Körper daraus? Und wie kann man all dies analysieren? Welche stofflichen Eigenschaften müssen Chemikalien, Arzneimittel, Pflanzenschutzmittel und Nanomaterialien haben, damit sie keine Gefahr für den Menschen und die Umwelt darstellen? Mit welchen Technologien lassen sich Kontaminanten aus Wasser auch wieder entfernen?
    

Mit derartigen Fragen, die komplexe Wechselwirkungen von Stoffen in Umwelt- und technischen Systemen betreffen, beschäftigt sich das Department Analytik am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung unter Leitung von Prof. Dr. Thorsten Reemtsma. Es ist unser Ziel, innovative analytische Methoden und Verfahren zu entwickeln und einzusetzen, um das Auftreten und das Verhalten von Kontaminanten in der Umwelt und mögliche Effekte zu verstehen und vorhersagen zu können. Dieses Wissen wiederum hilft, Chemikalien zu bewerten, Umweltprozesse zu verstehen und Behandlungstechnologien weiterzuentwickeln. Das Wissen ist zudem Basis für die behördliche, regulatorische Arbeit zu Chemikalien.

Unsere besondere analytische Kompetenz ist es, (1) quantitative Methoden hoher Präzision und Sensitivität für große Probenzahlen zu entwickeln sowie (2) immer auch die Frage nach dem (bisher) unbekannten Stoff, nach Transformationsprodukten oder der chemischen Struktur zu stellen. Wir setzen unsere Kompetenz ein, um mit Partnern in Forschung, Industrie und Behörden gemeinsam an Lösungen und Verfahren zu arbeiten, welche den Menschen und die Umwelt vor schädlichen Auswirkungen von Kontaminanten schützen.

Unsere Arbeit gliedert sich in fünf Themenschwerpunkte, die sich in den fünf Arbeitsgruppen des Departments widerspiegeln.

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