Raumwirksamkeit der Energiewende


Deutschland will die Energiewende: Weg von Atomenergie und Kohlestrom. Hin zu einem dezentraleren Energiesystem auf Basis Erneuerbarer als Beitrag zu Versorgungssicherheit und Klimaschutz. Ein ambitioniertes Ziel mit Potenzial und Chancen, aber auch Risiken und Nebenwirkungen, denn die Energiewende verändert die Landnutzung: Mehr Biomasse braucht mehr Fläche, die der Nahrungsproduktion oder dem Naturschutz verloren geht. Stromnetze müssen ausgebaut, intelligente Speicher entwickelt werden. Fracking kann unerfreuliche Folgen haben…

Deshalb erforschen Natur- und Sozialwissenschaftler, Ingenieure und Modellierer, wer die Treiber und Akteure im neuen Energiemix sind und welche ökonomischen, rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen notwendig sind, um Chancen zu nutzen, Potenziale auszuschöpfen sowie Konflikte und Risiken zu minimieren oder zu vermeiden. Um die Dezentralisierung von Energiesystemen und Infrastrukturen zu organisieren, braucht es integrierte Konzepte zur effizienten Produktion, Verteilung und Speicherung von erneuerbaren Energien und Energieträgern. Mit unserer Forschung tragen wir dazu bei, nachhaltige Wege für die Energiewende in Deutschland aufzuzeigen – als Beispiel von globaler Bedeutung.


Die Energieforschung am UFZ mit den Helmholtz-Forschungsprogrammen "Renewable Energies" und "Technologie, Innovation und Gesellschaft" sowie dem Helmholtz-Querschnittsverbund "Nachhaltige Bioökonomie" findet sich in den vier Arbeitspaketen (AP) des Integrierten Projekts (IP) "Raumwirksamkeit der Energiewende" wieder.