Nachhaltige Biotechnologie und Bioökonomie (SusBioTech)


In der UFZ-Mission heißt es, das UFZ wolle Wege zur Vereinbarkeit einer gesunden Umwelt mit der gesellschaftlichen Entwicklung aufzeigen. Dabei spielen die Art und die Produktion von Materialien und Energieträgern eine ganz wesentliche Rolle.

Ziel des Integrierten Projektes „Nachhaltige Biotechnologie und Bioökonomie“ ist es, innovative (Bio)Technologien für eine ökoeffiziente Produktion von Wertstoffen und Energieträgern zu entwickeln und anzuwenden und dabei die gesamten Wertschöpfungsketten zu berücksichtigen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tragen über einen integrierten Ansatz und auf der Basis natur- und ingenieurwissenschaftlicher Methoden zu technischen Lösungsoptionen bei, mit denen Ressourcen besser gemanagt, Produktionsprozesse optimiert und Materialien sowie Energieträger nachhaltig produziert werden können. Das schließt den Ansatz der Kreislaufwirtschaft und die effiziente und nachhaltige Nutzung von erneuerbaren Ressourcen ebenso ein wie die Betrachtung ökonomischer und gesellschaftlicher Auswirkungen neuer Technologien.

Die Forschung im Integrierten Projekt (IP) profitiert von der disziplinären Expertise und Interdisziplinarität am UFZ: Es stehen sehr vielseitige analytische und omics-Plattformen, tiefgehende Expertise in Mikrobiologie, Biochemie, Molekularbiologie, Modellierung und Verfahrenstechnik, ein Biotechnikum bis in den Pilotmaßstab sowie sozialwissenschaftliche Expertise auf dem Gebiet der Bioökonomie (Kooperation mit dem Themenbereich „Umwelt und Gesellschaft“) zur Verfügung.

Das Integrierte Projekt (IP) gliedert sich in drei Arbeitspakete (WPs):

  • WP1: Entwicklung von biotechnologischen Prozessen zur Produktion von Wertstoffen und Energieträgern
  • WP2: Prozessumgebung/ -einbettung (Ressourcenbereitstellung, Aufarbeitung, Speicherung, Recycling, Ökoeffizienz-Evaluierung)
  • WP3: Analytik und Modellierung produktiver Systeme