Umweltchemikalien im Schulalltag: Wissen weitergeben!

Hier findent ihr praxisnahe Tipps, Unterrichtsanregungen und Materialien, die helfen, Wissen zu vertiefen und Handlungsoptionen aufzuzeigen.


Schulalltag
Foto von Element5 Digital auf Unsplash

Wie das Thema in der Schule aufgegriffen werden kann:

Ob in der Grundschule, in der Sekundarstufe oder in der außerschulischen Bildung – das Thema lässt sich vielseitig aufgreifen. Hier ein paar Ideen:
  • Alltagsbezug herstellen: Lasst Kinder Produkte aus ihrem Alltag untersuchen, z. B. Kosmetika, Verpackungen oder Spielzeuge.
  • Kritisches Denken fördern: Diskutiert gemeinsam, welche Auswirkungen Chemikalien auf Umwelt und Gesundheit haben können.
  • Handeln ermöglichen: Zeigt einfache Alternativen auf, z. B. plastikfreie Verpackungen oder nachhaltige Konsumentscheidungen.

    Noch mehr Ideen und konkrete Projekte:

    Unterrichtsideen

    1. Alltags-Check: Wo stecken Chemikalien?

      Schüler:innen bringen Alltagsprodukte mit (z. B. Kosmetik, Spielzeug, Verpackungen). Gemeinsam wird gesammelt, wofür diese Produkte genutzt werden, welche Materialien sie enthalten und wo mögliche Umweltchemikalien vorkommen könnten.

    2. Produktvergleich: besser oder schlechter?
      Zwei ähnliche Produkte werden verglichen, z. B. Shampoo mit und ohne Duftstoffe oder Getränke in Glas- vs. Plastikflaschen. Die Lernenden diskutieren Unterschiede, Vor- und Nachteile sowie mögliche Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit.

    3. Werbung kritisch hinterfragen
      Anhand von Werbeaussagen wie „frei von …“, „natürlich“ oder „umweltfreundlich“ setzen sich die Schüler:innen mit der Frage auseinander, was diese Begriffe bedeuten und ob sie verlässlich sind.

    4. Rollenspiel: Konsumentscheidungen
      In kleinen Gruppen übernehmen die Schüler:innen Rollen (z. B. Verbraucher:in, Hersteller:in, Umweltorganisation) und diskutieren, wie Produkte gestaltet oder ausgewählt werden sollten.

    Experimente & praktische Übungen

    1. Materialien fühlen und vergleichen
      Unterschiedliche Materialien (Plastik, Glas, Metall, Papier) werden untersucht: Wie fühlen sie sich an? Wofür werden sie genutzt? Welche sind langlebig, welche eher kurzlebig?

    2. Staub unter der Lupe
      Schüler:innen sammeln Haus- oder Klassenraumstaub (z. B. von Fensterbänken) und überlegen gemeinsam, woher er stammen könnte und warum sich darin Schadstoffe anreichern können.

    3. Verpackungs-Experiment
      Ein Einkauf wird nachgestellt: Wie viel Verpackungsmüll entsteht bei verschiedenen Produktentscheidungen? Die Ergebnisse werden gezählt, verglichen und reflektiert.

    4. Alternativen ausprobieren
      Im Schulalltag werden testweise Alternativen genutzt (z. B. Trinkflaschen aus Edelstahl, Brotdosen statt Folie). Die Klasse wertet nach einiger Zeit Erfahrungen und Praktikabilität aus.
    • Kostenfreie Arbeitsblätter, Infografiken und Unterrichtsfolien (demnächst hier verfügbar).
    • Videos und Podcasts aus der Forschung am UFZ, die kindgerecht Einblicke geben.
    • Literaturempfehlungen und externe Linksammlungen zu Umweltbildungsthemen.
    Bald verfügbar: ein interaktiver Online-Escaperoom für Schulklassen und Jugendgruppen!
    Gemeinsam lösen die Teilnehmenden Rätsel rund um Umweltchemikalien, lernen, Risiken einzuschätzen, und entdecken, wie Wissenschaft und Alltag zusammenhängen.
    • Kostenlos spielbar im Browser
    • Mit begleitenden Lehr- und Lernmaterialien (Download)
    • Ideal für Projekttage oder den naturwissenschaftlichen Unterricht

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