Besser informiert sein!
Hier gibt es Informationen, wie Umweltchemikalien sich auswirken können und wie man sich davor schützen kann.
Liebt ihr euren Coffee-to-go im praktischen Einwegbecher? Freut ihr euch, dass die Outdoorjacke zuverlässig vor Regen schützt? Und bekämpft ihr den Schmutz im Bad mit allen Mitteln, welche die Haushaltsabteilung im Supermarkt zu bieten hat? Doch wusstet ihr, dass all diese Dinge möglicherweise eurer Gesundheit und der Umwelt schaden können? Falls nicht, keine Sorge – Ihr seid nicht allein!
Produkte des täglichen Bedarfs wie Duschgel, Kleidung, Haushaltsreiniger und Plastikverpackungen sind fest in unseren Routinen verankert und bieten viele praktische Vorteile. Doch leider bringen sie allzu oft auch unerwünschte Begleiter mit sich: Umweltchemikalien. Diese Chemikalien gelangen über die Nahrung, die Haut oder die Luft in unseren Körper, wo sie wichtige biologische Prozesse stören können. Die Folgen? Sie reichen von Allergien und Übergewicht zu schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs. Auch Kinderwunsch, Schwangerschaft oder unser Verhalten können durch diese Chemikalien beeinträchtigt werden.
Welche Stoffe gibt es?
- Bisphenole (z. B. BPA) in Plastik & Beschichtungen
- PFAS in Imprägnierungen & Antihaftbeschichtungen
- Phthalate als Weichmachern in Kunststoffen
- Parabene als Konservierungsstoffe in Kosmetik
Wer ist besonders gefährdet?
Nicht alle Menschen reagieren gleich empfindlich auf Umweltchemikalien. Besonders gefährdet sind Personen, deren Körper sich noch entwickelt – wie Ungeborene und Kinder – oder die häufig mit Chemikalien in Berührung kommen. Unsere Forschung zeigt, welche Gruppen besonderen Schutz brauchen und wie wir gemeinsam ihre Gesundheit besser bewahren können.
Kleinkinder nehmen oft mehr Schadstoffe auf als Erwachsene. Das liegt daran, dass sie vieles in den Mund nehmen, sich viel am Boden aufhalten und im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr essen und atmen. Außerdem ist ihr Körper noch nicht vollständig entwickelt und kann Schadstoffe schlechter abbauen, sodass diese bei ihnen stärker wirken können.
Personen, die berufsbedingt häufig mit Chemikalien arbeiten (z. B. in Produktion, Reinigung, Imprägnierung, Laboren), haben ein erhöhtes Expositions- und damit potenziell gesundheitliches Risiko, weil Kontaktmenge und -häufigkeit deutlich über dem Alltagsniveau liegen können.
Mit zunehmendem Alter können Abbau- und Entgiftungsprozesse im Körper weniger effizient werden. Gleichzeitig bestehen häufiger chronische Erkrankungen oder Mehrfachbelastungen, die die Wirkung von Umweltchemikalien verstärken können. Langfristige Expositionen können sich daher bei älteren Menschen stärker auf Gesundheit und Wohlbefinden auswirken.
Wie kann ich mich schützen?
Der wichtigste Schutz vor Umweltchemikalien ist Wissen. Wer gut informiert ist, kann bewusste Entscheidungen treffen – zum Beispiel beim Einkaufen, bei der Auswahl von Lebensmitteln oder bei Alltagsprodukten. Wissen hilft dabei, Risiken zu erkennen, Alternativen zu wählen und den Kontakt mit schädlichen Stoffen gezielt zu reduzieren.
Alltagsnahe Tipps und Hinweise gibt es hier:
Weiterführende Informationen
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Mehr erfahren über Alltagstipps:
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