Deutschlandweites Monitoring von Kleingewässern

Pflanzenschutzmittel in der Umwelt sind mitverantwortlich für den fortschreitenden Verlust der Biodiversität.

Der meist unzureichende ökologische Zustand der Oberflächengewässer wird vor allem durch Habitatdegradation und übermäßigen Nährstoffeintrag begründet. Doch welche Rolle spielen Pflanzenschutzmittel in diesem Zusammenhang?

Das Projekt Kleingewässermonitoring (KgM) liefert eine in ihrem Umfang weltweit einmalige, quantitative Einschätzung zum Einfluss von Pflanzenschutzmitteln aus diffusen Quellen der Landwirtschaft auf kleine und mittlere Fließgewässer:

  • 140 Messstellen
  • Konsistente Beprobung in den Jahren 2018 und 2019
  • Ereignisbezogene Probenahme zur Erfassung der Belastungsspitzen
  • > 1.000 Wasserproben
  • > 500 biologische Proben
  • Aufnahme aller relevanter Umweltfaktoren

Der umfassende Datensatz ermöglicht nun die Analyse komplexer Zusammenhänge, eine Beurteilung des ökologischen Risikos und die Identifikation enstprechender Ursachen.


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   Projektkoordination:

    Prof. Dr. Matthias Liess
    Department System-Ökotoxikologie


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