Elbe Fluss  

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SOLVE - Securing Terrestrial Water Cycles: Das Helmholtz Solution Lab im Elbe-Einzugsgebiet


Wissenschaftliche Grundlagen schaffen, um das Prinzip „Wasser in der Landschaft halten“ durch umsetzbare Lösungen auf Einzugsgebietsebene für ein nachhaltiges Wassermanagement in die Praxis zu überführen.

Das Prinzip „Wasser in der Landschaft halten“ ist ein zentraler Bestandteil der Nationalen Wasserstrategie Deutschlands. Seine Umsetzung erfolgt bislang jedoch noch fragmentiert: Allein Im Elbe-Einzugsgebiet umfasst das Maßnahmenprogramm rund 25.000 Einträge. die priorisiert und hinsichtlich ihrer Wirksamkeit bewertet werden müssen. SOLVE bringt Wissenschaftler:innen und Akteure aus der Praxis zusammen, um wissenschaftliche Grundlagen, Werkzeuge und kooperative Ansätze zu entwickeln, die ein evidenzbasiertes Wassermanagement zum Nutzen von Gesellschaft und Ökosystemen unterstützen.

SOLVE ist eines der Solution Labs der Helmholtz Water Initiative, die wissenschaftsbasierte Lösungen entwickelt, um die Resilienz unserer Wasserressourcen unter den Bedingungen des globalen Wandels zu stärken.

Die Herausforderung

Warum brauchen wir SOLVE?

  • Zunehmende Dürren und Hochwasser stellen das Wassermanagement vor neue Herausforderungen.
  • Wasser muss verstärkt in der Landschaft zurückgehalten werden, um die Resilienz zu erhöhen.
  • Tausende geplante Maßnahmen müssen wissenschaftlich bewertet werden.
  • Entscheidungen müssen sowohl ökologische als auch gesellschaftliche Vorteile berücksichtigen.

Unsere Vision

Wir wollen das Prinzip „Wasser in der Landschaft halten“ in praxisnahe, wissenschaftsbasierte Lösungen überführen, die auf der Ebene ganzer Flusseinzugsgebiete umgesetzt werden können.

Unser wissenschaftlicher Ansatz

Konnektivität als gemeinsamer wissenschaftlicher Rahmen

SOLVE nutzt Konnektivität als gemeinsamen wissenschaftlichen Rahmen, um zu verstehen, wie Wasser, Ökosysteme und Wassermanagement im gesamten Elbe-Einzugsgebiet zusammenwirken. Durch die Verknüpfung hydrologischer und biologischer Prozesse mit den Auswirkungen von Wassermanagementmaßnahmen will SOLVE identifizieren, wo und wie Maßnahmen am wirksamsten dazu beitragen können, Wasser in der Landschaft zu halten.

Wissenschaftlicher_Ansatz

Wie untersuchen wir diese Zusammenhänge?

  • Betrachtung auf Flusseinzugsgebietsebene
  • Erdbeobachtung
  • Hydrologische und Grundwassermodellierung
  • Umweltgenomik
  • KI & Maschinelles Lernen
  • Szenarioanalyse & Entscheidungsunterstützung

SOLVE kombiniert fortschrittliche hydrologische und Grundwassermodelle, Erdbeobachtung, Langzeitmonitoring, Umweltgenomik sowie KI und Maschinelles Lernen, um Konnektivität zu verstehen und die kumulativen Auswirkungen von Wassermanagementmaßnahmen im gesamten Elbe-Einzugsgebiet zu quantifizieren. Szenarioanalysen und interaktive Instrumente zur Entscheidungsunterstützung helfen dabei, dieses Wissen in umsetzbare Lösungen zu überführen.

Von der Wissenschaft zur Praxis

Wasserresilienz kann nicht allein durch Wissenschaft erreicht werden. Im Water Action Hub bringt SOLVE Wissenschaftler:innen und Akteure aus der Praxis zusammen, um gemeinsam Forschungsfragen zu entwickeln, Managementoptionen zu bewerten und praxisnahe Lösungen zu erarbeiten.

Ein kontinuierlicher Austausch in Task Forces, Workshops, Feedbackschleifen und Szenariodialogen stellt sicher, dass die Bedürfnisse der beteiligten Akteure von Anfang an in die Forschung einfließen. Gleichzeitig unterstützen Instrumente wie das Decision Theatre eine gemeinsame, datenbasierte Entscheidungsfindung.

SOLVE-Partner

SOLVE bringt Helmholtz-Forschungszentren und Partner aus Wissenschaft, Wasserwirtschaft, Behörden und Praxis zusammen, um gemeinsam Lösungen für ein resilienteres Elbe-Einzugsgebiet zu entwickeln.

Consortium

Stakeholders1

Stakeholders2

Kontakt

Sprecher: Prof. Dr. Ralf Merz  Sprecher

Koordinatorin: Daniela Peña Guerrero  Koordinatorin