Tagfalter-Atlas Deutschland

Atlas der Tagfalter und Widderchen Deutschlands - TAD


Während wir zu den Tagfaltern in Deutschland bereits viel zur Ökologie und Gefährdung wissen, fehlte bislang ein umfassendes Werk zu deren bundesweiter Verbreitung. Um diese große Lücke zu schließen, wurde das vorliegende Projekt „Tagfalter-Atlas Deutschland“ initiiert. Das Ziel dieses Vorhabens besteht darin, eine auch langfristig verlässliche Grundlage für die Erforschung der Verbreitung dieser Tiergruppe in Deutschland und darüber hinaus zu schaffen. So soll das Vorhaben mittelfristig die Basis für die Daten aus Deutschland im Rahmen des Projektes LepiDiv bilden. LepiDiv hat zum Ziel die Verbreitungsdaten zunächst der Tagfalter Europas und benachbarter Regionen auf einen aktuellen und sehr differenzierten Stand zu bringen (siehe: http://www.ufz.de/european-butterflies/index.php?en=22477).


 Es wird angestrebt, durch die Zusammenfassung vorhandener Daten aus verschiedensten zuverlässigen Quellen einen solchen Atlas zu entwickeln. Das Projekt ist in der ersten Phase vorrangig als Kartenwerk konzipiert. Sollten die Entwicklungen gut verlaufen, könnte sich z.B. auf dieser Basis auch die Bearbeitung einer umfassenden Fauna mittelfristig anbieten.

Die Durchführung des Vorhabens erfolgt in enger Kooperation mit dem Tagfalter-Monitoring Deutschland (TMD)

Die Schirmherrschaft des Projektes liegt bei der

• GfS-Gesellschaft für Schmetterlingsschutz
Fachlich untersetzt wird es von folgenden Institutionen:
• Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung – UFZ, Halle
• Zentrum für Biodokumentation - ZfB, Schiffweiler

Die Daten werden am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ zentral zusammengeführt und dort auch wenn notwendig konvertiert. Auf dieser Basis werden räumlich und zeitlich skalierte Arbeitskarten der relevanten Tagfalterarten erstellt und durch entsprechende Ansprechpartner in den einzelnen Bundesländern gesichtet und ggf. korrigiert.

 Ansprechpartner und Projektleitung

Rolf Reinhardt (Reinhardt-Mittw@t-online.de) oder Josef Settele in Vertretung der GfS und des UFZ ( Josef.Settele@ufz.de) freuen sich über Anregungen und Diskussion.