Elinor Ostrom wurde der Wirtschafts-Nobelpreis 2009 verliehen
Elinor Ostrom gewann den diesjährigen Preis der Schwedischen Reichsbank der Wirtschaftswissenschaften in memoriam Alfred Nobel zusammen mit Oliver Williamson für ihre Governance-Analysen, in denen sie zeigt, wie Nutzer oder Besitzer erfolgreich Gemeingüter managen können. Zum ersten Mal wurde der Preis einer Ökonomin zuerkannt, die sich explizit mit Umweltfragen beschäftigt.
Elinor Ostrom war 2007 Plenarrednerin auf der Konferenz der Europäischen Gesellschaft für
Ökologische Ökonomie am UFZ.
Foto: UFZ
Das Department für Ökonomie des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung - UFZ ist stolz darauf, dass Elinor Ostrom Plenarrednerin der Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Ökologische Ökonomie war, die 2007 vom UFZ in Leipzig organisiert wurde. Das UFZ gratuliert Elinor Ostrom zum Wirtschafts-Nobelpreis 2009 und ist froh, dass durch diesen Preis ihre Arbeit die Aufmerksamkeit erlangt, die ihr gebührt. Ihre Arbeit zeichnet sich durch hohe Qualität aus, wobei ihr Arbeitsstil von großer Kooperativität geprägt ist. Sie unterstützt engagiert weniger erfahrener Forscherinnen und Forscher, um gemeinsam die Regulierung und Steuerung natürlicher Ressourcen in eine nachhaltigere Richtung zu bewegen.
Elinor Ostrom steht für Ziele, für die auch das Department für Ökonomie und damit das UFZ steht: Die Unterstützung der nachhaltigen Entwicklung durch die Verbindung von institutioneller und ökologischer Ökonomie. So ist es selbstverständlich, dass Elinor Ostroms innovative Beiträge zu transdisziplinärer Arbeit an den Grenzen von Natur- und Sozialwissenschaften seit vielen Jahren von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern am UFZ für die eigene Arbeit genutzt und weiter entwickelt werden.
Felix Rauschmayer, Heidi Wittmer, Bernd Hansjürgens
Department Ökonomie
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ
Elinor Ostroms Vortrag auf der ESEE-Konferenz 2007
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Diverse Governance Arrangements for Ecological Sustainability