Mikrobieller Schadstoffabbau in-situ - Bestimmung und Bewertung (BACTRAPs)

In-situ Mikrokosmen (BACTRAPs), mit deren Hilfe lässt sich der mikrobielle Schadstoffabbau an kontaminierten Standorten bestimmen

In-situ Mikrokosmen (BACTRAPs), mit deren Hilfe lässt sich der mikrobielle Schadstoffabbau an kontaminierten Standorten bestimmen.
Foto: André Künzelmann/UFZ

In Laboruntersuchungen kann der Abbau organischer Schadstoffe über die Mineralisationsprodukte sehr leicht bilanziert werden. Im offenen System Grundwasserleiter ist ein Schadstoffabbau anhand der Mineralisationsprodukte oft nicht eindeutig nachweisbar. Für die Bewertung des Selbstreinigungspotentials schadstoffbelasteter Grundwässer wurden in-situ Mikrokosmen entwickelt, die mit isotopenmarkierten Substraten und Elektronenakzeptoren beladen wurden. Werden diese Substrate von den Bakterien als Kohlenstoff- und Energiequelle genutzt, wird der 13C-markierte Kohlenstoff in die Biomasse eingebaut und kann dort in Biomarkermolekülen wie Fettsäuren, Aminosäuren oder Nukleinsäuren nachgewiesen werden.

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