Franziska Dautel
Kontakt/Adresse
Franziska Dautel
Doktorand
AG Massenspektrometrie
Department Proteomik
Helmholtz-Zentrum
für Umweltforschung - UFZ
Permoserstr. 15
04318 Leipzig, Germany
Tel: 0341 235 1078/1984
Fax: 0341 235 2434

Lebenslauf / Akademische Ausbildung od. CV / Scientific Career
seit Feb. 2009
Postgradualstudium "Toxikologie und Umweltschutz" Universität Leipzig
Okt./Nov. 2008
Forschungsaufenthalt am Institut für Molekulare Systembiologie, ETH Zürich (Schweiz) in der AG Aebersold zum Erlernen von MRM (Stipendium DAAD)
seit April 2008
Doktorandin im Department Proteomik, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung- UFZ
Projekt: Systembiologie "Von Schadstoffmolekülen zur Zellantwort: Systemquantifizierung und Modellentwicklung für biologische Vorhersagen"
Okt.2007-März 2008
Diplomarbeit am Institut für Immunologie, Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig
Thema: Charakterisierung der Immunantwort dendritischer Zellen auf die Stimulation mit inaktiviertem Parapoxvirus ovis
Juli-Sept. 2006
Forschungsaufenthalt im Labor für Molekulare Pharmakologie, Panum Institut, Universität von Kopenhagen (Dänemark)
Thema: Zink-Bindungsstelle und pH-Sensitivität von humanem GPR39
2003-2008
Studium Diplom-Biochemie an der Universität Leipzig
Juli 2002-August 2003
Studium Chemie/Pharmazie an der Truman State University, Missouri, USA mit Stipendium
Juli 2002
Abitur am Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig
Berufliche Tätigkeiten / Occupational activities (wenn eigener Bereich)
2003-2007
Studentische Hilfskraft im Institut Dr. Appelt (Lebensmittelanalytik)
Forschungsschwerpunkte / Research interests
-Identifizierung von Zellantworten auf Proteinebene, die durch den karzinogenen Schadstoff Benzo(a)pyren induziert werden-
Benzo(a)pyren (B(a)P) ist ein karzinogener polyaromatischer Schadstoff, der durch unvollständige Verbrennungsvorgänge entsteht und zum Beispiel im Zigarettenrauch vorkommt. Im Systembiologieprojekt "Schadstoffmoleküle" der Helmholtz-Allianz für Systembiologie werden die durch B(a)P induzierten Veränderungen in Hepa1c1c7-Zellen mit verschiedenen Methoden analysiert. Ziel dieser Analysen ist die Entwicklung eines komplexen mathematischen Modells um Vorhersagen über die biologische Bedeutung für strukturell ähnliche Schadstoffe ohne weitere experimentelle Arbeiten zu treffen. Für dieses Modell werden verlässliche quantitative Proteomdaten benötigt. Veränderungen in der Proteinexpression werden über Techniken wie die 2D-Gelelektrophorese mit Fluoreszenzfarbstoffen (2D-DIGE) und massenspektrometrischer Analyse (MALDI-/ ESI-MS) detektiert. Des weiteren kommen neue Gel-freie MS-basierte Methoden wie SILAC (Einbau von isotopen-markierten Aminosäuren in Zellkultur) und MRM (gezielte quantitative Bestimmung eines Proteins) zum Einsatz.
Techniken
• 1D- and 2D-Gelelektrophorese
• 2D-DIGE (2D-Gelektrophorese mit Fluoreszenzfarbstoffen)
• MS-basierte Identifizierung von differentiell exprimierten Proteinen (MALDI- or ESI- MS)
• Zellkultur mit Hepa1c1c7-Zellen
• MS-basierte, Gel-freie Techniken: SILAC und MRM
Kooperationen / Projekte | Co-operations / Projects
Helmholtz-Allianz für Systembiologie
Schadstoffmoleküle
Laufzeit 2008-2011
Partner: UFZ, TU-Dresden, EAWAG Zürich
Ansprechpartner:
Frau Dr. Irina Lehmann, ![]()
irina.lehmann@ufz.de
Frau Dr. Saskia Trump, ![]()
saskia.trump@ufz.de