Ausschreibungen
Master/Diplomarbeit: Toxizität von Nanopartikeln mit Freilandrelevanz
Hintergrund:
Das Verbundprojekt Fe-NANOSIT zielt auf die Entwicklung von neuartigen reaktiven Nanopartikeln und -katalysatoren zur Reinigung von kontaminierten Wasserressourcen. Eine nachhaltige Technologieentwicklung kann allerdings nur dann gewährleistet werden, wenn Risiken für die Umwelt ausgeschlossen bzw. kontrolliert werden können. Dies gilt insbesondere für Nanopartikel, die in der Grund- und Abwasserreinigung eingesetzt werden, da hier eine aktive Freisetzung in die Umwelt erfolgt.
Das Department System-Ökotoxikolgie des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung – UFZ (Leipzig) trägt im Projekt zur Risiko- und ökotoxikologischen Bewertung der Nanopartikel bei. Zur Prüfung der Ökotoxizität werden Standardtests durchgeführt. Zur Überprüfung einer Toxizität mit Freilandrelevanz werden außerdem Langzeituntersuchungen auf Populations- und Gemeinschaftsebene durchgeführt. Dabei werden für das Monitoring neueste Methoden der Bildanalyse eingesetzt. Nur mit der genauen Kenntnis der Partikeleigenschaften und der strikten ökotoxikologischen Bewertung ihrer Auswirkungen besteht eine Chance, das hohe Potenzial der Nanopartikel und -katalysatoren für den Umweltschutz sicher zur Anwendung zu bringen.
Arbeitsbereich:
Durchführung von OECD-Standardtests
Aufbau einer Versuchsanlage auf Populations- und Gemeinschaftsebene
Kalibrierung der Bilddetektionsmethode
Datenauswertung
Bei Interesse umfasst die Abschlussarbeit eine Ausbildung in Statistik und Datenauswertung mit R (http://www.r-project.org/).
Voraussetzungen:
Das Projekt ist für Studenten der Biologie, Ökologie oder ähnlichen Studiengängen geeignet.
Ort und Zeit:
Der Arbeitsplatz ist Leipzig. Beginn ab 01.02.2013.
Kontakt:
Bitte senden Sie ihre Bewerbungsunterlagen ausschließlich per eMail an kaarina.foit@ufz.de.
Rückfragen ebenfalls per eMail oder telefonisch unter 0175-1001271.
Announcement for a student assistant position at the Department of System Ecotoxicology at the Helmholtz Centre for Environmental Research GmbH - UFZ
We are looking for a highly motivated student research assistant for the analysis of microorganism samples from Kenyan freshwater ponds. Using a FlowCam® we detected and photographed all particles inside a subsample of each water sample. The photos in the resulting database need to be classified by size and shape to certain groups of microorganisms. Control samples of the selected organisms need to be specified further under a microscope.
Tasks:
The candidate will sort and classify photos of detected particles for a quantitative analysis of microorganism samples. He or she will determine specimen of selected organisms further under a microscope and summarize the results using Excel.
Requirements:
After a short training period the candidate should work self dependently and reliably on the analysis and on the microscope. Experience in the taxonomy of protozoa and microalgae are highly welcome, but not a prerequisite.
Working conditions:
The candidate will get a contract as a student research assistant for up to 19 h per week over six weeks. The position is open from now until 15. July 2013. Working times can be flexibly arranged with the supervisor. Place of work is the Helmholtz Centre for Environmental Research GmbH – UFZ in Leipzig.
Please send your application in German or English to: jeremias.becker@ufz.de
Contact for more information: Jeremias Becker, jeremias.becker@ufz.de, tel.: +49 (0) 341 / 235 1494
Bewertung der Effizienz von Randstreifen zur Minderung der Pestizidbelastung von Fließgewässern
Wir vergeben eine Stelle für ein Praktikum.
Ziel: Ziel des Projektes ist es, die Effizienz von Randstreifen zur Verminderung der Belastung durch Pestizide in kleinen landwirtschaftlich geprägten Fließgewässern zu bewerten. Zu diesem Zweck werden Daten zur Makroinvertebraten-Gesellschaft, Expositionsvorhersagen aus GIS-Modellen und Luftbilder ausgewertet.
Hintergrund: Schadstoffe, u. a. Pestizide, haben negative Kurz- und Langzeiteffekte auf aquatische Lebensgemeinschaften. Mit Hilfe von Bioindikatorsystemen wie SPEARpesticidies (http://www.systemecology.eu/SPEAR/Start.html) können solche Effekte bestimmt und bewertet werden. Die Exposition gegenüber Pestiziden kann auf Landschaftsebene mit GIS-Modellen vorhergesagt werden, die auf umweltbezogenen Schlüsselfaktoren wie Topographie, Niederschlag, Bodeneigenschaften und Landnutzung basieren. Mit Daten aus Erhebungen der Makroinvertebraten-Gesellschaft kann eine Verbindung zwischen der vorhergesagten Exposition und beobachteten Effekten hergestellt werden.
Anforderungen: Gute Kentnisse im Umgang mit GIS (z. B: ArcGIS), zumindest Grundkenntnisse in der statistischen Datenanalyse sowie die Bereitschaft zur eigenständigen Arbeit und Entwicklung von Ideen. Die Arbeit kann in deutscher oder englischer Sprache verfasst werden.
Arbeitsort ist das Department System-Ökotoxikologie am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung - UFZ, Permoserstraße 15, 04318 Leipzig, Deutschland (Website: http://www.ufz.de/index.php?en=2122). Dauer: Diplom-, Bachelor- oder Masterarbeit über drei bis neun Monate.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gerne Frau Katja Bunzel.
katja.bunzel@ufz.de
Auswertung von Mesokosmenstudien für die Risikobewertung in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt (UBA)
Thema: Komplexe Mesokosmen sind künstliche Ökosysteme, die als ein Abbild der realen Ökosysteme angesehen werden. Daher werden diese Systeme in der Zulassung von Pestiziden eingesetzt. Dabei werden Pestizide zugelassen, wenn keine anhaltenden Effekte in diesen Mesokosmen nachgewiesen werden können. Wir haben kürzlich auf der Basis eines Indikatorsystems (SPEAR, siehe http://www.systemecology.eu/SPEAR/index.php) ein Verfahren entwickelt, Pestizideffekte in Mesokosmen zu identifizieren. Dieses Verfahren scheint wesentlich besser als die bisher durchgeführten Auswertungen Effekte durch Pestizide darzustellen. Das Umweltbundesamt in Deutschland sowie entsprechende europäische Behörden haben grosses Interesse an der Methode. Ziel der Arbeit ist es, vorhandene Daten von Mesokosmenstudien mit dem neuen Verfahren auszuwerten. Auf der Basis der Ergebnisse sollen dann Vorschläge für die Auswertung komplexer Testsysteme erarbeitet werden.
Wir bieten: Eine international erfolgreiche Arbeitsgruppe mit intensiven Kontakten in das europäische Ausland sowie nach Australien, Kanada, Russland und in die USA. Wir legen großen Wert auf eine gute Arbeitsatmosphäre sowie selbstbestimmtes Arbeiten und Spass an höchsten wissenschaftlichen Standards.
Weitere Informationen: Homepage http://www.ufz.de/index.php?de=2122 oder direkt bei dem Leiter des Departments: matthias.liess@ufz.de
Ökologische Risiken von Pflanzenschutzmitteln
Hintergrund:
Aquatische Ökosysteme stellen für Menschen unverzichtbare Güter und Leistungen zur Verfügung (Trinkwasser, Biodiversität, Fischerei, Erholungsgebiete, etc.). Durch konventionelle Landwirtschaft können Ökosysteme beeinträchtigt werden, beispielsweise durch Belastung von Fließgewässern mit Pflanzenschutzmitteln.
Das Department System-Ökotoxikologie des Helmholtz Zentrums für Umweltforschung – UFZ (Leipzig) hat sich zum Ziel gesetzt, (i) die Auswirkungen von Schadstoffen auf aquatische Ökosysteme zu entschlüsseln und damit (ii) die Risikoabschätzung von Schadstoffen im Freiland zu verbessern.
Um dies zu erreichen, erforschen wir die Auswirkungen von Schadstoffen in Kombination mit umweltrelevanten Stressoren, mit besonderem Augenmerk auf Langzeiteffekte, Erholungsprozesse und Resistenzbildungen. Im Rahmen der Abschlussarbeit wird untersucht, inwiefern sich einfache aquatische Gemeinschaften bei Belastung durch ein Pflanzenschutzmittel und weiteren Stressoren verändern. Beim Monitoring kommen neueste Methoden der Bildanalyse zum Einsatz.
Aufgabenbereich:
Durchführung von ökotoxikologischer OECD-Standardtests (Daphnia magna)
Aufbau einer Versuchsanlage auf Populations- und Gemeinschaftsebene
Durchführung eines Langzeitversuches mit multipler Pestizidbelastung
Datenauswertung
Voraussetzungen:
Das Projekt ist für Studenten der Biologie, Ökologie oder ähnlichen Studiengängen geeignet.
Ort und Zeit:
Der Arbeitsplatz ist Leipzig. Beginn ab sofort möglich.
Kontakt:
Weitere Informationen erhalten Sie beim Leiter des Departments Dr. Matthias Liess oder bei Kaarina Foit.
matthias.liess@ufz.de
kaarina.foit@ufz.de
