Arbeitsgruppe

Citizen Science & Biodiversity Change

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Kurzbeschreibung

Die Citizen Science Working Group verfolgt einen transdisziplinären Ansatz, indem wir biologische Vielfalt durch Citizen Science mit den Menschen verbinden. Wir führen Biodiversitätsforschungsprojekte mit Citizen Science-Ansätzen durch. Unser INteresse gilt dabei auch dem Impact von Citizen Science. Wir untersuchen daher, wie Lernen und Wissenschaftskommunikation durch "learning by doing" in Citizen Science-Projekten verbessert werden können. Darüber hinaus untersuchen wir den Impact von Citizen Science auf umweltfreundliches Verhalten und Wohlbefinden. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Impact von Citizen Science auf Politik. Als ein konkretes Produkt haben wir das Grünbuch für die Citizen Science-Strategie 2020 für Deutschland im Rahmen des GEWISS-Projekts „BürGEr Schaffen WISSen“ erstellt.

Der Wandel der biologischen Vielfalt ist eine der größten Herausforderungen für die Menschheit. Um die komplexen Muster dieser Veränderung zu verstehen, sind Ökologen auf die Verfügbarkeit von Überwachungsdaten und die Entwicklung statistischer Tools zur Analyse dieser Daten angewiesen. Für die meisten Organismen sind die verfügbaren Daten, die über vergangene Trends informieren können, eine heterogene Mischung von Datentypen mit unterschiedlicher Zugänglichkeit.
In der Arbeitsgruppe Biodiversity Change erstellen wir Community-Datensätze aus heterogenen Datenquellen von Agenturen, Naturgeschichtlichen Gesellschaften und bürgerwissenschaftlichen Projekten zu verschiedenen Taxa und entwickeln statistische Methoden zu deren Analyse und wenden diese an. Unsere Fragen konzentrieren sich auf die langfristigen Populationstrends der Arten und den Umsatz in der Gemeinschaft. die geografischen Veränderungsmuster und Verknüpfungen mit Umgebungsvariationen sowie die Vorhersagefähigkeit von Reaktions- und Effektmerkmalen und die Muster des gemeinsamen Vorkommens von Arten. Darüber hinaus verwenden wir Simulationsmodelle, um zu bewerten, wie viel (und welche Art von) Daten benötigt werden, um Bevölkerungs- und Gemeindeveränderungen im Laufe der Zeit zu erfassen, und um die Fähigkeit verschiedener analytischer Ansätze zu ermitteln, die verschiedenen Arten von Verzerrungen in unstrukturierten Daten zur biologischen Vielfalt zu berücksichtigen.