Dr. Henning Großkopf

Postdoc in der Functional Genomics Gruppe

Kontakt/ Adresse

Department of Molecular Systems Biology

Helmholtz Centre for Environmental Research GmbH - UFZ
Permoserstraße 15 | 04318 Leipzig

Phone: +49 341 235 1078
henning.grosskopf@ufz.de

Henning Großkopf

Projekte


Untersuchung von Glykosaminoglykan-Protein Interaktionen

Im Zuge der demografischen Entwicklung ist eine deutliche Zunahme von Knochendefekten und chronischen Wunden zu beobachten. Der Sonderforschungsbereich Transregio 67 der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Zielsetzung, mittels Methodenentwicklung und klinischer Tests, Biomaterialien zu entwickeln, die unterstützend in den Heilungsverlauf von Haut- und Knochendefekten eingreifen. Glykosaminoglykane (GAGs) stehen, als natürliche Komponente der extrazellulären Matrix, im Fokus dieser Entwicklung.
In diesem Projekt werden mittels Massenspektrometrie (MS) basierter, quantitativer Proteomik und Phosphoproteomik Anpassungen der Zellen auf Basis einer veränderten Proteinexpression und Aktivität spezifischer Signalwege ermittelt. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Identifizierung von GAG interagierenden Proteinen mit Hilfe von Affinitätsanreicherungs-MS (AP-MS).


Der Einfluss von Schadstoffen auf Ubiquitin-vermittelte Signale des Aryl-Hydrocarbon-Rezeptors in Makrophagen

Der Aryl-Hydrocarbon-Rezeptor (AhR) wird durch endogene Liganden aber auch Schadstoffe wie Dioxine und polycyclische Aromaten aus Verbrennungsprozessen aktiviert. Der gebildete Rezeptor-Liganden-Komplex transloziert in den Zellkern, wo er die Expression von Zielgenen beeinflusst. Hierzu gehört die Expression von Xenobiotika metabolisierender Enzyme wie Proteinen der Cytochrom P450-Familie. Daneben fungiert der AhR als Substraterkennungseinheit von Cullin-RING Ubiquitin-Ligasen. Der Komplex ubiquitiniert Zielproteine spezifisch und initiiert damit ihre Degradation.
Der AhR nimmt eine regulierende Rolle im Verlauf von Immunreaktionen ein. Dabei werden in Abhängigkeit von Liganden und Zelltyp pro- und anti-inflammatorische Effekte beobachtet. In diesem Projekt werden zum einen AhR Interaktionspartner und zum anderen AhR vermittelte, Ubiquitin abhängige Signalprozesse in Makrophagen untersucht. Hierzu werden Interaktionspartner mit Hilfe von Affinitätsanreicherungs-MS (AP-MS) sowie das globale Ubiquitom und Proteom in Abhängigkeit von endogenen Liganden und Schadstoffen untersucht.


Lebenslauf


2017 - heute

Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) in der Arbeitsgruppe Functional Genomics im Department für Molekulare Systembiologie (MOLSYB) am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ

2013 - 2017

Doktorand am Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung in der Arbeitsgruppe "Zelluläre Proteomforschung"
“The role of ubiquitination during B cell proliferation induced by the
Epstein-Barr virus”

2010 - 2012

Masterstudium im Studiengang Biochemie an der Medizinischen Hochschule Hannover

2007 - 2010

Bachelorstudium im Studiengang Biochemie an der Leibniz Universität Hannover


Publikationen


Tsikas, D.; Böhmer, A.; Großkopf, H.; Beckmann, B.; Dreißigacker, U.; Jordan, J.; Massen, N. (2012)
Clinical-chemistry laboratory relevant hemolysis is unlikely to compromise human plasma concentration of free asymmetric dimethylarginine (ADMA).
Clinical Biochemistry.

Großkopf, H.; Böhmer, A.; Tsikas, D. (2012)
Letter to the editor: “Role of the human erythrocyte in generation and storage of asymmetric dimethylarginine.”
American journal of physiology. Heart and circulatory physiology.

Böhmer, A.; Großkopf, H.; Jordan, J.; Tsikas, D. (2012)
Human hemoglobin does not contain asymmetric dimethylarginine (ADMA).
Nitric Oxide.