Presseeinladung vom 21. Oktober 2019

In welchen Städten wollen wir leben? Nachhaltigkeit als Leitbild für Architektur und Stadtentwicklung.

Öffentlicher Vortrag am 28. Oktober 2019 am UFZ in Leipzig

Gastredner der 19. Helmholtz Environmental Lecture (HEL) am 28. Oktober 2019 ist der Stadtplaner und Architekt Wolfgang Frey aus Freiburg i.Br. In seinem Vortrag wird er der Frage nachgehen, wie sich Städte nachhaltig und ökologisch gestalten lassen und was Architektur und Stadtentwicklung dazu beitragen können.

 Foto: Frey-Architekten

Foto: Frey-Architekten

Spätestens seit der Klimawandel und die Zerstörung natürlicher Lebensgrundlagen im öffentlichen Bewusstsein und in den medialen Debatten angekommen sind, spielen Ansätze zur CO2-Reduzierung und Energieeinsparungen im Bereich des Wohnens und Bauens eine immer größere Rolle. Immerhin liegt der Anteil der Haushalte am gesamten Energieverbrauch in Deutschland laut Umweltbundesamt bei 26 Prozent. Mit technischen Innovationen, der Begrünung von Fassaden und Dächern, der Verwendung ökologischer Materialien und neuen Ansätzen in der Stadtentwicklung versuchen Architekten und Stadtplaner, den Ressourcen- und Energieverbrauch der Gebäude zu reduzieren und den Problemen von Städten und Ballungsräumen - Verkehrsinfarkt, Flächenverbrauch, Verdichtung, Folgen des Klimawandels - eine wirkungsvolle Strategie entgegenzusetzen. Mit seinen Passiv- und Niedrigenergiehäusern, der Entwicklung grüner Siedlungen, Renaturierungsprojekten wie in der Kubuqi-Wüste im Norden Chinas oder mit smarten Gebäuden wie dem "Smart Green Tower" in Freiburg zeigt Wolfgang Frey, was möglich ist und wie sich Ökologie und moderne Architektur aufeinander beziehen lassen.

Zur Person: Wolfgang Frey, Jahrgang 1960, studierte an der TU Berlin Architektur, es folgten Forschungsaufenthalte in mehreren Ländern. Die Leidenschaft fürs Bauen liegt in seiner Familie: die Urgroßväter waren Baumeister mit eigenem Zimmererbetrieb; der Vater gründete 1959 in Freiburg i. Br. ein Architekturbüro, das Wolfgang Frey seit 1991 in zweiter Generation führt. Heute ist die Frey Gruppe als Investor, Projektentwickler, Immobilienverwalter und Architekturbüro u. a. in China, Russland und Israel tätig. Wolfgang Frey ist Autor mehrerer Bücher, Ehrendoktor der Universidad Nacional de Tumbes (Peru) und Ehrenprofessor der Jilin Jianzhu University (China).

19. Helmholtz Environmental Lecture mit Wolfgang Frey

Vortrag:         In welchen Städten wollen wir leben? Nachhaltigkeit als Leitbild für
                       Architektur und Stadtentwicklung.

Wann?           Montag, 28. Oktober 2019, 17 bis 19 Uhr

Wo?               Leipziger KUBUS (Saal 1), HelmholtzZentrum für Umweltforschung (UFZ), Permoserstraße 15, 04318 Leipzig

 

Wir bitten Sie um Anmeldung: online unter www.ufz.de/hel / Kolleginnen und Kollegen aus den Redaktionen gern auch über presse@ufz.de.

 

Die Helmholtz Environmental Lecture (HEL) ist eine Veranstaltungsreihe, in der herausragende Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft  und Gesellschaft zu umweltbezogenen Herausforderungen der Gegenwart Stellung beziehen. Vortragende waren u. a. Klaus Töpfer, Frank Schirrmacher, Ernst Ulrich von Weizsäcker, Matthias Horx oder Claudia Kemfert. Eine Chronologie und weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe unter www.ufz.de/hel.


Weitere Informationen

UFZ-Pressestelle

Susanne Hufe
Telefon: +49 341 235-1630
presse@ufz.de


Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt und erarbeiten Lösungsoptionen. In sechs Themenbereichen befassen sie sich mit Wasserressourcen, Ökosystemen der Zukunft, Umwelt- und Biotechnologien, Chemikalien in der Umwelt, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg circa 1.100 Mitarbeitende. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.

www.ufz.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft identifiziert und bearbeitet große und vor allem drängende Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft. Ihre Aufgabe ist es, langfristige Forschungsziele von Staat und Gesellschaft zu erreichen. Damit sollen die Lebensgrundlagen der Menschen erhalten und sogar verbessert werden. Helmholtz besteht aus 19 naturwissenschaftlich-technologischen und medizinisch-biologischen Forschungszentren.

www.helmholtz.de
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