Particle Safety Laboratory (PSL)

Das Particle Safety Laboratory unterstützt den sicheren Umgang mit Partikeln durch Analysen und Beratung

Technische Mikro- und Nanopartikel erlangen eine immer größere Bedeutung in in nahezu allen Lebens- und Wirtschaftsbereichen, wie im Verschleißschutz, der Elektronik, der Optik, in Pharmazie und Medizin oder auch in der Umwelttechnik. Die Entwicklung neuer Partikel ist aufgrund des breiten Anwendungsspektrums und der damit verbundenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Vorteile von hohem ökonomischen Interesse. Jedoch müssen bei der Entwicklung und Vermarktung von sehr fein- bis nanoskaligen Partikeln auch mögliche Gefahren von ggf. bei der Anwendung und Herstellung freigesetzten Partikeln für Mensch und Umwelt berücksichtigt werden. Eine frühzeitige Risikoanalyse ist für den wirtschaftlichen Erfolg der Entwicklung und Vermarktung von Partikeln deshalb unabdingbar. Hierdurch werden Investitionen gesichert und bei der Herstellung und Anwendung können Strategien für einen nachhaltigen Einsatz berücksichtigt werden.
Die notwendigen Untersuchungen über potentielle Risiken können insbesondere durch mittelständische Unternehmen in der Regel nicht selbst geleistet werden. Das Particle Safety Laboratory (PSL) bietet daher Unterstützung bei der Untersuchung möglicher Gefahren von Partikeln für Mensch und Umwelt an. Das Konsortium aus Abteilungen des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung – UFZ, der Technischen Universität Dresden und des Fraunhofer-Instituts für keramische Technologien und Systeme – IKTS ermöglicht eine inderdisziplinäre Herangehensweise und verfügt über jahrelange Erfahrungen, unter anderem durch vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Kooperationsprojekte auf dem Gebiet der Nanotoxikologie.
Das PSL entstand im Rahmen des vom BMBF geförderten Projekts INOS (Identifizierung und Bewertung möglicher Gesundheits- und Umweltrisiken von technischen nanoskaligen Partikeln, 2006-2009).

Das Particle Safety Laboratory (PSL) bietet Ihnen folgende Leistungen an:

  1. Physikalisch-chemische Analyse und Charakterisierung von Nanopartikeln
  2. Charakterisierung der zellulären Aufnahme von Nanopartikeln und hochauflösende mikroskopische Untersuchungen
  3. Untersuchung der Zelltoxizität, Ökotoxikologie und molekularen Wirkungsmechanismen von technischen Nanopartikeln

Neben der Durchführung von Auftragsforschung bieten wir auch eine Beratung und Recherche zu allen möglichen Gesundheits- und Umweltbeeinträchtigungen durch ultrafeine und nanoskalige Materialien einschließlich von Kohlenstoffnanoröhren (CNT) und Fullerenen (C60-Verbindungen) und den damit verbundenen gesetzlichen Regelungen an.

Impressum

Verantwortlich für den Inhalt:
Stefan Scholz, Department für Bioanalytische Öktoxikologie, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ.