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Von Open Access zu Open Science

Open Access wurde innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft zu Open Science erweitert: aus dem Helmholtz Open Access Koordinationsbüro wird das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro. In der Namensänderung spiegelt sich die Erweiterung des offenen Zugangs zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access) um den Zugang zu Forschungsdaten und offener (Open Source) wissenschaftlicher Software. Der Begriff Open Science umfasst aber auch die Öffnung des gesamten Wissenschaftsprozesses im Sinn einer „intelligent openness“ (Boulton, G. et al. 2012: Science as an open enterprise. London: Royal Society).

Die Helmholtz-Gemeinschaft fördert Open Science, also den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen, seine Verifizierbarkeit und Nachnutzbarkeit sowie seinen Transfer in die Gesellschaft und setzt damit einen Prozess fort, der 2003 mit der Erstunterzeichnung der „Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen“ begann. Um die Entwicklung hin zu Open Science zu fördern, ist es notwendig, exzellente Rahmenbedingungen für digitale Wissenschaft zu schaffen.

Das Helmholtz Open Science Koordinationsbüro wird wie bisher Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an den Helmholtz-Zentren bei der Umsetzung des offenen Zugangs zu ihren Forschungsergebnissen unterstützen und beraten, die Akteure innerhalb der Helmholtz-Gemeinschaft vernetzen und die Helmholtz-Gemeinschaft im Dialog mit den Zentren und der Geschäftsstelle in nationalen und internationalen Gremien vertreten.

Open Access (dt. Offener Zugang) bedeutet freier Zugang zu Publikationen über das Internet.

Die Open Access Bewegung wurde 1999 durch die Open Archive Initiative ins Leben gerufen. Es folgten verschiedene Erklärungen wie z.B. 2001 die Erklärung der Budapester Open Access Initiative, 2003 das Bethesda-Statement und die Berliner Erklärung.

Die Open Access Bewegung wurde als Reaktion auf die Zeitschriftenkrise und den ungerecht erscheinenden Publikationskreislauf ins Leben gerufen: Ein Wissenschaftler in öffentlich-rechtlicher Anstellung nutzt die Ressourcen seiner Einrichtung und stellt dann die Ergebnisse seiner Arbeit kostenlos einem Verlag zur Verfügung. Die Begutachtung des Artikels erfolgt wiederum durch öffentlich finanzierte Wissenschaftler. Der Autor erhält für die Veröffentlichung kein Honorar sondern muss oftmals publication charges zahlen und alle Autorenrechte an den Verlag abtreten. Die Zeitschriften werden dann von öffentlich finanzierten Bibliotheken abonniert um sie dem Wissenschaftler zugänglich zu machen. Aufgrund jährlicher Preissteigerungen von durchschnittlich 8-10% durch die Verlage sind viele Bibliotheken gezwungen große Zeitschriftenmengen abzubestellen.

Am 25.4.2013 oganisierte die Bibliothek zusammen mit dem Helmholtz-Open-Access-Koordinationsbüro einen Workshop zum Thema Open Access.

Hier finden Sie die Präsentationen zum Workshop:


In der Sherpa-Romeo-Liste können Sie sich ide Open-Access-Bedingungen für nahezu jedes Journal ansehen:

Sherpa-Romeo-Liste


Durch die Bibliothek werden Publikationen in folgenden Open-Access-Verlagen unterstützt, d.h. die Bibliothek übernimmt die anfallenden Publikationsgebühren:
Copernicus PublicationsMDPIWiley Open AccessSpringer Open

Hier finden Sie eine Liste der Open-Access-Zeitschriften im Web of Knowledge ("ISI")

Open Access - ISI-gelistete Zeitschriften


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Schulungen

Bibliotheksschulung

Derzeit werden in Halle, Magdeburg und Leipzig Anfänger- und Fortgeschrittenenkurse zu Endnote angeboten. Frau Klemm, unsere Bibliotheksmitarbeiterin in Halle, wird diese durchführen und sich rechtzeitig wegen der Terminplanung mit Ihnen in Verbindung setzen.

Schulungen zum Scanner und Kopierer

Diese Schulungen organisieren wir nach Ihrem Bedarf. Bitte sprechen Sie uns wegen einer Terminabsprache an.

...und übrigens:

"Wissenschaft ist wie Sex. Manchmal kommt etwas Sinnvolles dabei raus, das ist aber nicht der Grund, warum wir es tun.“
Richard P. Feynman