Open Access
Open Access (dt. Offener Zugang) bedeutet freier Zugang zu Publikationen über das Internet.
Die Open Access Bewegung wurde 1999 durch die Open Archive Initiative ins Leben gerufen. Es folgten verschiedene Erklärungen wie z.B. 2001 die Erklärung der Budapester Open Access Initiative, 2003 das Bethesda-Statement und die Berliner Erklärung.
Die Open Access Bewegung wurde als Reaktion auf die Zeitschriftenkrise und den ungerecht erscheinenden Publikationskreislauf ins Leben gerufen: Ein Wissenschaftler in öffentlich-rechtlicher Anstellung nutzt die Ressourcen seiner Einrichtung und stellt dann die Ergebnisse seiner Arbeit kostenlos einem Verlag zur Verfügung. Die Begutachtung des Artikels erfolgt wiederum durch öffentlich finanzierte Wissenschaftler. Der Autor erhält für die Veröffentlichung kein Honorar sondern muss oftmals publication charges zahlen und alle Autorenrechte an den Verlag abtreten. Die Zeitschriften werden dann von öffentlich finanzierten Bibliotheken abonniert um sie dem Wissenschaftler zugänglich zu machen. Aufgrund jährlicher Preissteigerungen von durchschnittlich 8-10% durch die Verlage sind viele Bibliotheken gezwungen große Zeitschriftenmengen abzubestellen.
Am 25.4.2013 oganisierte die Bibliothek zusammen mit dem Helmholtz-Open-Access-Koordinationsbüro einen Workshop zum Thema Open Access.
Hier finden Sie die Präsentationen zum Workshop:
Durch die Bibliothek werden Publikationen in folgenden Open-Access-Verlagen unterstützt, d.h. die Bibliothek übernimmt die anfallenden Publikationsgebühren: