Niederländisches Königspaar informierte sich im Leipziger Wissenschaftspark über grüne Chemie, Kreislaufwirtschaft und Bioenergie


Auf ihrer Deutschlandreise durch Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat das niederländische Königspaar Willem-Alexander und Máxima heute u.a. den Leipziger Wissenschaftspark besucht. Auf Einladung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) wohnte das Königspaar der offiziellen Unterzeichnung zweier Kooperationsvereinbarungen (Memorandum of Understanding) zwischen niederländischen und deutschen Forschungsinstituten bei und besichtigte das UFZ-Hightech-Labor ProVIS. Begleitet wurde das Königspaar von einer niederländischen Wirtschaftsdelegation.



Dem royalen Besuch im Leipziger Wissenschaftspark war unter dem Titel „Green Chemistry & Biotechnology“ ein internes Netzwerktreffen deutscher und niederländischer Unternehmen im Bereich der grünen Chemie, Kreislaufwirtschaft und Bioenergie vorausgegangen. Nach vier Kurzvorträgen (Pitch-Talks) konnten etwa 70 Vertreter beider Nationen in einem 1:1 Matchmaking zu festgelegten Clusterthemen ins Gespräch kommen, Netzwerkkontakte knüpfen und gegenseitige Forschungsideen austauschen.

Nach der Unterzeichnung von Kooperationsabkommen (Memorandum of Understanding) zwischen dem DBFZ und dem Energy Research Centre of the Netherlands (ECN) sowie der niederländischen Firma Biobased Delta und dem mitteldeutschen Spitzencluster BioEconomy e.V. besichtigte das Königspaar das UFZ-Hightech-Labor ProVIS. Dessen außergewöhnliche Gerätekombination macht es möglich, Zellen, Wechselwirkungen zwischen Zellen, mikrobielle Gemeinschaften und all ihre Stoffwechselleistungen im Detail zu studieren, um sie für biotechnologische Anwendungen nutzbar zu machen. Im Anschluss daran besuchten die Gäste die Gedenkstätte für Zwangsarbeit Leipzig, die sich auf dem UFZ-Gelände befindet. Begleitet wurde das Königspaar hierbei von der niederländischen Ministerin für Außenhandel & Entwicklungszusammenarbeit, Lilianne Ploumen sowie dem sächsischen Staatsminister für Umwelt und Landwirtschaft, Thomas Schmidt sowie von den Geschäftsführern von UFZ und DBFZ, Prof. Dr. Georg Teutsch und Daniel Mayer.