Experten-Netzwerke


Damit die Wissenschaft einen aktiven Beitrag zur Lösung gesellschaftlicher Probleme leisten kann, bedarf es einer umfassenden Analyse der komplexen Prozesse, der Einbindung verschiedener natur- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen und einem intensiven Dialog mit den Entscheidern und anderen relevanten Gruppen der Gesellschaft. Deshalb engagiert sich das UFZ in verschiedenen Expertennetzwerken.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte unsere Experten im Zentrum.


European Topic Centre on Inland, Coastal and Marine waters (ETC-ICM)

Seit dem 1.1.2014 ist das Europäische Themenzentrum für Inland-, Küsten- und Meeresgewässer (ETC/ICM) am UFZ angesiedelt.

Das UFZ bündelt die in der EU vorhandene Expertise zur Beobachtung und Bewertung europäischer Wasserressourcen, indem es zunächst für den Zeitraum 2014-2018 die Leitung des Europäischen Themenzentrums für Inland-, Küsten- und Meeresgewässer übernimmt.

Eingerichtet wurde das aus 18 Partnern bestehende Konsortium von der Europäischen Umweltagentur. Das Themenzentrum führt Daten zur Nutzung, zum Zustand und zu Belastungen der Europäischen Wasserresourcen und Europäischen Meeresgewässer zusammen und bewertet diese. Es entwickelt Indikatoren und Analysen zur Vorbereitung politischer Entscheidungen und zur Überprüfung des Erfolgs Europäischer Richtlinien und untersucht, wie der Wasserhaushalt auf den Klimawandel und insbesondere auf Extemereignisse reagiert.


Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Anita Künitzer
Department Aquatische Ökosystemanalyse 

anita.kuenitzer@ufz.de
Tel +49 391 810-9672

Dieses nationale Netzwerk ist ein strategisches, langfristig angelegtes Bündnis der Wasserkompetenzen der Helmholtz-Gemeinschaft und ihrer universitären Partner. Prioritäres Anliegen des vom UFZ koordinierten Netzwerkes ist es, gemeinsam zwischen den 7 beteiligten Helmholtz-Zentren und ihren universitären Schlüsselpartnern die großen, komplexen Herausforderungen im Wasserbereich, in einem systemischen Ansatz zu bearbeiten.

Entwickelt wurde das Helmholtz Wasser-Netzwerk aus Mittel des Helmholtz-Aufwuchses (Pakt für Forschung und Innovation, »Portfoliomittel«) der Helmholtz-Gemeinschaft.


Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Christiane Katterfeld
Department Aquatische Ökosystemanalyse 

christiane.katterfeld@ufz.de
Tel +49 391 810-9101

Simulationssoftware für geotechnologische und hydrogeologische Prozesse (OpenGeoSys)

Im April 2014 wurde der Verein OpenGeoSys e.V. gegründet. Die Vorsitzenden sind Dr. Thomas Kalbacher (UFZ) und Dr. Christof Beyer (Universität Kiel). Zu den Vereinszwecken gehört insbesondere die Förderung von Wissenschaft und Forschung für computergestützte Simulation im Umwelt und Geotechnologiebereich.


Ihr Ansprechpartner:

Dr. Thomas Kalbacher
Department Umweltinformatik 

thomas.kalbacher@ufz.de
Tel +49 341 235-1093

Partnership for European Environmental Research (PEER)

Das UFZ ist Mitglied des PEER-Netzwerks, einem Verbund der acht größten europäischen Umweltforschungszentren. Gegründet wurde PEER im Jahr 2001 mit dem Ziel, mit vereinten Kräften eine gemeinsame Strategie in der Umweltforschung zu verfolgen und die Forschung zur ökologischen Nachhaltigkeit zu stärken. Die Zentren folgen einem interdisziplinären Ansatz, der Grundlagenforschung und angewandte Forschung vereint. Durch die Verbindung von Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften werden alle Bereiche der Umweltforschung abgedeckt, wobei die Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur besonders im Mittelpunkt steht.


Ihre Ansprechpartnerin:

Ursula Schmitz
Stab Zentrumsentwicklung und wissenschaftliches Controlling

ursula.schmitz@ufz.de
Tel +49 341 235-1833

Research Centre for Environmental Information Science (RCEIS)

Das deutsch-chinesisches Kompetenzzentrum für Erdsystembeobachtung und Erdsystemmodellierung besteht seit März 2014. Von der Helmholtz-Gemeinschaft finanziert und vom UFZ sowie der chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS) koordiniert, beschäftigt sich das Forschungsnetzwerk mit den Themenschwerpunkten Wasser-, Boden- und Luftverschmutzungen. Im Vordergrund steht die Konzipierung von Umweltinformationssystemen entlang großer Flüsse und Seen in China.


Ihr Ansprechpartner:

Prof. Dr. Olaf Kolditz
Department Umweltinformatik 

olaf.kolditz@ufz.de
Tel +49 341 235-1250

Die Water Science Alliance e.V. ist eine Initiative zur Stärkung bzw. besseren Positionierung und Sichtbarkeit der Wasserforschung in Deutschland und internationalen Kontext, in deren Fokus die Synergiebildung zwischen den Kompetenzträgern und die Förderung junger Wissenschaftler/innen steht. Instrumente des Water Science Alliance e.V. sind das “Online-Portal Wasserforschung”, die “Water Science Alliance News”, eigene Themenworkshops und die jährlich stattfindende Water Research Horizon Conference (WRHC) – ein Diskussionsforum in Nachfolge der DFG-Senatskommission für Wasserforschung ist z.Zt. in Vorbereitung!


Ihr Ansprechpartner:

Jörg Seegert
Technische Universität Dresden

joerg.seegert@tu-dresden.de
Tel +49 351 463-35477