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Spitzencluster BioEconomy: Mitarbeiter des Arbeitspakets „Governance der Bioökonomie“ stellen erste Ergebnisse vor

Logo des Clusters BioEconomy

Welche sozio-ökonomischen Implikationen sind mit dem Ausbau der biobasierten Wirtschaft verbunden und welche Entwicklungspfade für die Bioökonomie sind derzeit denkbar? Mit diesen und weiteren Fragen hat sich die Arbeitsgruppe „Governance der Bioökonomie“ des Spitzenclusters BioEconomy in den vergangenen Monaten auseinandergesetzt. Die ersten Ergebnisse wurden nun auf zwei internationalen Konferenzen vorgestellt und förderten dort die Diskussion, wie der Wohlstand der Gesellschaft unter Ressourcenbeschränkungen gesichert werden kann.


Energiewende: UFZ-Energieökonomen sind Mitverfasser des neuen Policy Briefs der Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS

Illustration erneuerbare Energien

Im zweiten Policy Brief der Helmholtz-Allianz ENERGY-TRANS mit dem Titel „Die Zukunft der Energiewende in Deutschland“ geben renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen, vor allem der Wirtschafts- und Rechtswissenschaft, aber auch aus Ingenieur- und Sozialwissenschaft eine Orientierung zu aktuellen Fragen der Energiewendepolitik für Entscheidungsträger. Die Autorinnen und Autoren aus fünf in der Allianz vertretenen Forschungseinrichtungen (UFZ, ZEW, FU Berlin, DLR, ZIRIUS) nehmen zu wichtigen aktuellen Streitfragen der Energiewende Stellung und benennen grundlegende Gestaltungsherausforderungen einer nachhaltigen Energiewendepolitik. Der Policy Brief bietet dazu in 17 kurzen Statements – von EEG-Reform bis europäischer Einbindung nationaler Energiepolitik – wichtige Eckpunkte der künftigen Energiewendepolitik.


Excellenzforschung am Standort Leipzig – UFZ, DBFZ und HHL begleiten den Spitzencluster „BioEconomy“

Logo des Clusters BioEconomy

Die Initiative „BioEconomy“ ist einer der fünf Gewinner des dritten vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ausgeschriebenen Spitzcluster-Wettbewerbes und konzentriert sich auf die integrierte stoffliche und energetische Nutzung von Non-Food-Biomasse, insbesondere Holz, mit Schwerpunktregion Mitteldeutschland. Das Department Ökonomie ist in der wissenschaftlichen Begleitforschung engagiert. Der Verbund startet 2012.


TEEB - The Economics of Ecosystems and Biodiversity

TEEB-Logo

TEEB wurde 2007 auf dem G8+5-Treffen in Potsdam ins Leben gerufen. Ziel der Studie ist es, den Wert der natürlichen Ressourcen und der biologischen Vielfalt aufzuzeigen und deutlich zu machen, dass dieser Wert in ökonomischen Entscheidungen besser berücksichtigt werden muss. Der im Oktober 2010 erschienene TEEB-Synthesebericht fasst die grundlegenden Inhalte der TEEB-Berichte zusammen, stellt den methodischen „TEEB-Ansatz“ vor und zeigt, wie in der Praxis die ökonomischen Werte von Ökosystemen und Biodiversität besser berücksichtigt werden können.


Elinor Ostrom wurde der Wirtschafts-Nobelpreis 2009 verliehen

E. Ostrom


Elinor Ostrom gewann 2009 den Preis der Schwedischen Reichsbank der Wirtschaftswissenschaften in memoriam Alfred Nobel zusammen mit Oliver Williamson für ihre Governance-Analysen, in denen sie zeigt, wie Nutzer oder Besitzer erfolgreich Gemeingüter managen können. Zum ersten Mal wurde der Preis einer Ökonomin zuerkannt, die sich explizit mit Umweltfragen beschäftigt.

Elinor Ostrom war 2007 Plenarrednerin auf der Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Ökologische Ökonomie am UFZ.
Foto: UFZ