Forschungsschwerpunkte

Das Department untersucht den Einfluss der Landnutzung und der Vielfalt von Pflanzenarten auf:

  • die Menge, Verfügbarkeit und Komplexbildung der organischen Bodensubstanz und von Elementen wie Stickstoff und Phosphor,
  • die Aktivität von Enzymen und die mikrobielle Biomasse in Böden,
  • die strukturelle und funktionelle Vielfalt von Bodenbakterien und Bodenpilzen.

Darüber hinaus werden die Mechanismen von Wechselwirkungen zwischen Bodenmikroorganismen und Pflanzen, insbesondere in Mykorrhizen (Symbiosen zwischen Pilzen und Wurzeln) untersucht.

Neben Methoden der Chemie, der Mikrobiologie und der Physiologie werden hierfür zunehmend molekularbiologische Analysen durchgeführt. Die Analysen erfolgen an einfachen Kultur- oder Inkubationssystemen in Mikrokosmen, in Topfkulturen aber auch in Feld in manipulativen Experimenten oder entlang von regionalen bis überregionalen Transekten.

Die Forschung erfolgt an eigenen Plattformen, bzw. im Rahmen von nationalen und internationalen Verbundprojekten.

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iDiv Enge Vernetzung mit dem Deutschen Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv)

Das Department war Gründungsmitglied des Deutschen Zentrums für integrative Biodiversitätsforschung (iDiv) Halle – Jena – Leipzig und stellt aktuell einen der vier iDiv-Direktoren ( Prof. Dr. François Buscot ).

Als Exzellenzzentrum von internationaler Sichtbarkeit wurde iDiv durch drei mitteldeutsche Universitäten (Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU), Friedrich-Schiller-Universität Jena (FSU) und Universität Leipzig (UL)), zusammen mit dem UFZ und sieben weiteren außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Leipzig gegründet.

Seine 160 Mitarbeiter und ca. 120 externen Mitglieder erforschen die Muster der biologischen Vielfalt, die Prozesse hinter ihrer Bildung, ihre Bedeutung für die Funktion von Ökosystemen und ihre Wechselwirkungen mit der Gesellschaft. Zu iDiv gehört das internationale Synthese Zentrum sDiv und die Doktorandenschule yDiv.  

www.idiv.de