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Neues Kompetenzzentrum Kinder-Umwelt-Gesundheit

Unterzeichnung des MoU durch Prof. Dr. Kiess und Prof. Dr. Teutsch Am 2. November 2017 wurde ein Memorandum of Understanding zur Gründung des Kompetenzzentrums Kinder-Umwelt-Gesundheit seitens der Universität Leipzig und des UFZ im Beisein der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Eva-Maria Stange unterzeichnet. Seitens der Staatsministerin, der Rektorin der Universität Leipzig Beate Schücking und des Wissenschaftlichen Geschäftsführers des UFZ Georg Teutsch wurden die herausragenden Möglichkeiten interdisziplinärer Zusammenarbeit zur Förderung der Kindergesundheit und die damit begründete Alleinstellung des Leipziger Forschungsstandortes betont. Es wurde herausgehoben, dass neben den medizinischen und epidemiologischen Einflussfaktoren auch die Umwelteinflüsse und die sozialen Umweltbedingungen im Stadtquartier, in denen Kinder aufwachsen, in die Untersuchung einbezogen werden müssen. Dazu wird die stadt- und umweltsoziologische Forschung unseres Departments Beiträge liefern.

Kontakt:
Prof. Dr. Sigrun Kabisch

Chinesische Delegation zu Gast am UFZ

Gruppenfoto Vom 24.-25. Oktober 2017 war eine 7-köpfige Delegation der Zhejiang Universität Hangzhou vom Department of Land Management zu Gast am UFZ. Neben der Präsentation studentischer Arbeiten haben die Gäste sich über die aktuelle Arbeit im Department Stadt- und Umweltsoziologie informiert und mögliche Kooperationsfelder ausgelotet. Im Rahmen eines Workshops im Visualisierungszentrum wurden verschiedene interdisziplinäre Ansätze zur Stadtforschung am UFZ vorgestellt. Dr. Florian Koch gab eine Einführung zum IP Urbane Transformationen sowie, zusammen mit Prof. Dr. Uwe Schlink , einen Einblick in die mikrometeorologische Modellierung und deren 3D Visualisierung am Beispiel der Brachflächenrevitalisierung auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs. Neben Untersuchungsergebnissen zur Luftqualität in Medellin, Kolumbien, von Dr. Andrea Müller , präsentierten außerdem die drei Doktoranden Jingxia Wang , Maximilian Ueberham und Daniel Hertel ihre jeweiligen stadtbezogenen Forschungsansätze. Damit wurde ein breites Spektrum, welches von Landnutzung über Urbanes Klima bis hin zu gesamtstädtischen und individuellen Gesundheitsauswirkungen reichte, abgedeckt. Präsentation im Visualisierungszentrum
Von chinesischer Seite gab der Leiter des Departments of Land Management Prof. Dr. Wu Yuzhe einen kurzen Überblick über die Universitätsstruktur und sein Department. Anschließend präsentierten vier Studenten die Ergebnisse ihrer Bachelorarbeiten aus dem Bereich des urbanen Landmanagement. Der Schwerpunkt lag dabei auf Einflüssen, die auf die Haus- und Wohnungssituation in Hangzhou einwirken. Diskutiert wurden insbesondere Verknüpfungsmöglichkeiten der Stadtforschung in Hangzhou und Leipzig. Nach dem Besuch am UFZ nutzte die Delegation die Möglichkeit weitere Teile des Wissenschaftsparks kennenzulernen, sowie Leipzig mit Vertretern der Stadtplanung zu besichtigen.

Kontakt:
Daniel Hertel

Gastwissenschaftler zu Besuch aus Chennai, Indien

Gangadhar Undi Swami (MS) Im September 2017 ist Herr Gangadhar Undi Swami (MS) vom Indian Institute of Technology Madras (IITM) in Chennai, Indien, zu Gast am Department Stadt- und Umweltsoziologie. Im Rahmen seines Promotionsprojektes untersucht er den Einfluss von Landnutzungsänderungen und Wetterbedingungen auf die urbane Luftqualität. Insbesondere verbindet er Messdaten, die an festen Stationen und von mobilen Individuen erhoben wurden mit mikro-meteorologischen Simulationen und analysiert den Zusammenhang zwischen urbaner Wärmeinsel und der Bildung sekundärer Luftschadstoffe, wie Ozon.

Kontakt:
Gangadhar Undi Swami
Prof. Uwe Schlink

Afrikanische Stipendiaten zu Gast am UFZ

Afrikanische Stipendiaten der VW Stiftung besuchten am 19. Juli 2017 das UFZ und unser Department. Sie waren Teilnehmer des Workshops „Africa Initiative“-Projekt: Knowledge for Tomorrow – Cooperative Research Projects in Sub-Saharan Africa“. Die 12-köpfigeDelegation, geleitet von Prof. Stützel von der Leibnitz-Universität Hannover, interessierte sich insbesondere für UFZ-Kooperationen mit afrikanischen Partnern.

Die Begrüßung verband Frau Prof. Kabisch mit einer Vorstellung der zentralen Forschungsschwerpunkte am UFZ. Danach ging sie auf Ergebnisse und Erfahrungen des Forschungsprojektes CLUVA ein, das sich mit Auswirkungen des Klimawandels im urbanen Afrika beschäftigt. Daran schloss sich ein Vortrag zu Methoden der Risikoforschung von Dr. Annemarie Müller an. Weitere laufende Projekte in Afrika wurden von Dr. Kathleen Hermans (CLE) zu Landnutzungswandel und Migration und von Dr. Gunnar Dreßler (ÖSA) zu Viehwirtschaft von Nomaden im Kontext von knappen Weideressourcen vorgestellt. Besonders interessant war in allen Präsentationen die Verbindung von sozial- und naturwissenschaftlichen Fragestellungen. Zentrale Inhalte betrafen dabei die Rolle von Migration, einerseits als Lösungsstrategie, andererseits als Herausforderung, sowie die Übertragbarkeit wissenschaftlicher Ergebnisse in die Praxis.

Kontakt:
Prof. Sigrun Kabisch

DAAD-Gastwissenschaftler zu Besuch aus dem Iran

Prof. Dr. Sadegh Salehi Von Ende Juni bis Mitte September 2017 ist Prof. Dr. Sadegh Salehi von der Universität Mazandaran (Iran) DAAD-Gastwissenschaftler in unserem Department. Er wird bei seinem Aufenthalt an Forschungen zu Konsummustern und erneuerbaren Energien sowie Abfallmanagement arbeiten. Zu den weiteren Plänen seiner Arbeit am UFZ gehört die Vorbereitung von Forschungskooperationen zwischen dem UFZ und verschiedenen iranischen Universitäten. Fachliche Schwerpunkte sind neue Methoden des Wassermanagements in Zeiten des Klimawandels.

Kontakt:
Prof. Sadegh Salehi
Prof. Matthias Groß

Gastwissenschaftler zu Besuch aus Santiago de Chile

Francisco de la Barrera Das Department hatte Herrn Francisco de la Barrera aus Santiago de Chile, Pontifícia Universidad Católica, Institut für Geographie, vom 18. bis 21. Juni 2017 zu Gast. Francisco de la Barrera arbeitet an der Schnittstelle von urbanen Wachstumsprozessen und dem damit zusammenhängenden Druck auf das natürliche Ökologiesystem vor allem entlang der Anden. Sein Aufenthalt diente zum einen der Fertigstellung gemeinsamer Publikationen als auch der Reflexion weiterführender gemeinsamer Arbeiten.

Kontakt:
Dr. Ellen Banzhaf

Gastwissenschaftler zu Besuch aus Ecuador

Gruppenfoto mit P. Cabrera-Barona, E. Banzhaf, S. Kabisch, F.Koch Am 14. und 15. Juni 2017 war Herr Pablo Cabrera-Barona aus Ecuador, derzeit an der Universität Salzburg, im Department Stadt- und Umweltsoziologie zu Gast. Sein wissenschaftlicher Hintergrund liegt in der Kombination von Ökologie und Planung. In der AG Geomatik stellte er seine Forschungsmethode und die -ergebnisse zu „Health Inequalities with Emphasis on Deprivation and Healthcare Accessibility” vor. Im Integrierten Projekt Urbane Transformationen diskutierte er mit uns die Thematik „From the ‘Good Living‘ to the ‘Common Good’ – an economic-spatial perspective”.

Kontakt:
Dr. Ellen Banzhaf

Positionspapier Stadtgrün und soziale Gerechtigkeit veröffentlicht

Zusammen mit einem interdisziplinären Team internationaler Umwelt- und SozialwissenschaftlerInnen veröffentlichten MitarbeiterInnen des Departments Stadt-und Umweltsoziologie bzw. des IP Urbane Transformationen ein Positionspapier zum Thema Stadtgrün und soziale Gerechtigkeit (Quelle: Haase, D., Kabisch, S., Haase, A. et al. 2017. Greening cities – To be socially inclusive? About the alleged paradox of society and ecology in cities. Habitat International Volume 64, June 2017, Pages 41–48 DOI: 10.1016/j.habitatint.2017.04.005). Foto vom Workshop. Quelle: A. Haase Das Papier diskutiert aktuelle Herausforderungen einer nachhaltigen bzw. grünen Stadtentwicklung vor dem Hintergrund wachsender sozialräumlicher Ungleichheiten in Städten und ungelöster sozialer und Gerechtigkeitsfragen. Es werden sechs konkrete Voraussetzungen für eine sozial inklusive, grüne Stadtentwicklung formuliert, z.B. die Anerkennung existierender Zielkonflikte von sozialen und ökologischen Prozessen, die Einbeziehung diverser Meinungen, Bedarfe und Präferenzen, einen Fokus auf eine Multi-Akteurs-Governance sowie eine politische Kontextualisierung der Debatte. Basis der Veröffentlichung war ein internationaler Workshop am UFZ am 1.6.2015 mit 25 TeilnehmerInnen.

Haase et al 2017 - Abstract

Kontakt:
Dr. Annegret Haase

Neue DKN Future Earth Arbeitsgruppe (2017-2019)

DKN Logo

Im Januar 2017 hat das Deutsche Komitee für Nachhaltigkeitsforschung ( DKN ) Future Earth dem Vorschlag zur Einrichtung einer neue Arbeitsgruppe zum Thema „Urbane Nachhaltigkeitstransformationen – Integrative Stadtforschung” zugestimmt. Initiatoren und Leiter dieser Arbeitsgruppe sind Dr. Kerstin Krellenberg und Dr. Florian Koch. Die Arbeitsgruppe verfolgt einen Disziplinen übergreifenden Ansatz zur Stärkung der deutschen Forschungscommunity im Bereich der integrativen Forschung zu urbanen Nachhaltigkeitstransformationen. 

Forschungsobjekt der Arbeitsgruppe sind Städte, die sowohl Mitverursacher als auch Betroffene des Globalen Umweltwandels sind. Zum Erreichen der Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen spielen urbane Räume deshalb eine wesentliche Rolle. Ziel der Arbeitsgruppe ist daher, durch einen neuen Zusammenschluss bestehender Stadtforschungsexpertise die deutsche Forschungscommunity im Bereich der integrativen Stadtforschung zur Umsetzung der SDGs stärker zu vernetzen, bestehende Forschungsansätze zusammenzubringen sowie die Anschlussfähigkeit an andere flankierende Communities aufzuzeigen. Dies knüpft direkt an die laufenden Arbeiten im Department Stadt- und Umweltsoziologie und dem IP Urbane Transformationen an und bietet eine gute Möglichkeit, auch mit der Arbeit am UFZ einen Beitrag zur Umsetzung der SDGs zu leisten.

Ansprechpartner am UFZ:
Dr. Florian Koch , Department Stadt- und Umweltsoziologie, Manager des IP Urbane Transformationen

UFZ ist Partner im Project TEACHENER

Logo TEACHENER Das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) ist mit den Departments Stadt- und Umweltsoziologie sowie Monitoring und Erkundungstechnologien, einer von insgesamt sieben Partnern im Projekt TEACHENER. Das Projekt wird aus Mitteln des Erasmus+ Programms der europäischen Kommission für strategische Partnerschaften kofinanziert. Ziel des Projektes ist es, sozial- und geisteswissenschaftliche Themen in die naturwissenschaftliche Hochschulausbildung zu Energiethemen zu integrieren. Das UFZ fokussiert dabei auf Studiengänge, die zur Geothermie ausbilden. TEACHENER ist am ersten September 2016 gestartet und hat eine Laufzeit von drei Jahren. Koordiniert wird das Projekt von der Nicolaus-Copernicus-Universität in Torun (Polen). Die Umsetzung erfolgt durch die sieben Partner aus den vier europäische Ländern Polen, Deutschland, Tschechien und Spanien.

TEACHENER zielt darauf ab, die Lücke zwischen den Sozial- und Geisteswissenschaften im Rahmen der Lehre energierelevanter Studiengänge an europäischen Universitäten ein stückweit zu schließen.
Durch TEACHENER sollen Hochschulabsolventen von technischen Studiengängen die im Energiebereich arbeiten werden interdisziplinäre Fähigkeiten, Wissen und Kompetenzen in Sozial- und Geisteswissenschaften erlangen, die ihnen gerade in unserer Wissensgesellschaft als spezielle zusätzliche Qualifikation auf dem Arbeitsmarkt größere Chancen ermöglichen. Die Projektpartner werden Lehrmodule (Edu-Kit) zu verschiedenen sozialwissenschaftlich relevanten Themen erstellen und diese an technischen Hochschulen im Rahmen von zwei Winterschulen (winterschool) testen. Ziel ist es, an den Partnerinstitutionen, die erarbeiteten Themen zum Bestandtteil der Ausbildung zu machen. Die Koordinatoren des TEACHENER Projekts am UFZ sind Dr. Alena Bleicher zusammen mit Dr. Thomas Vienken .

Kontakt:
alena.bleicher@ufz.de
thomas.vienken@ufz.de

www.teachener.eu

UFZ empfängt Norwegische Delegation

Gruppenfoto Am 26. September 2016 war eine 10-köpfige Delegation des norwegischen Ministry for Local Government and Modernisation (vergleichbar mit dem Innenministerium), Department for Planning,
Gast am UFZ, um sich über die Stadtforschung des UFZ sowie die Stadt- und Regionalentwicklung zu informieren. Prof. Sigrun Kabisch und Prof. Dieter Rink (Dept. Stadt- und Umweltsoziologie) gaben eine Einführung zum IP Urbane Transformationen und seinen Forschungsschwerpunkten sowie einen Überblick zur aktuellen Entwicklung Leipzigs nach der Schrumpfungsphase und dem aktuellem Wiederwachstum. Auf besonderes Interesse stießen die Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen in den Forschungsprojekten sowie die konkrete Kooperation mit Praxispartnern. Diskutiert wurden die Übertragbarkeit der Forschungs- und Handlungsansätze auf norwegische Städte im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Des Weiteren wurden Möglichkeiten einer Forschungskooperation mit norwegischen Partnern ausgelotet. Nach dem Besuch am UFZ traf die Delegation an den folgenden Tagen mit Vertretern der Stadtplanung in Leipzig und Halle zusammen.

Kontakt:

Prof. Sigrun Kabisch
Prof. Dieter Rink