Wissenstransfer/UFZ

Wissenstransfer


Das Ziel unserer Aktivitäten im Wissenstransfer ist es, für Bürger und Entscheidungsträger in Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft ein breites Spektrum an nutzbarem Wissen anzubieten und gemeinsam mit den verschiedenen Stakeholdern in Know-how-Netzwerken Lösungen zu entwickeln.

Die Hauptadressaten des UFZ-Wissenstransfers sind Entscheidungsträger in öffentlichen nationalen oder internationalen Einrichtungen, die für die Umsetzung von Umwelt- und Ressourcenpolitik Verantwortung tragen sowie die an Umweltfragen interessierte Öffentlichkeit. Unsere dargestellten Beispiele geben Ihnen einen ersten Eindruck von unseren Aktivitäten im Wissenstransfer.

Suchen Sie eine bestimmte Fachexpertise für zum Beispiel eine Umweltstudie oder ein Gutachten? Sprechen Sie uns doch einfach an!



Die folgenden Beispiele geben Ihnen einen ersten Eindruck über unsere erfolgreichen Aktivitäten im Wissenstransfer:

ExxonMobil - Dialog und Information zum Thema Fracking

Das Unternehmen EXXONMobil hat im Jahr 2011 ein unabhängiges Expertengremium beauftragt, die Umwelt- und Sicherheitsrisiken des Frackings zu untersuchen, das vom UFZ geleitet wurde. Unter Beteiligung von UFZ-Wissenschaftlern wurde eine Studie erarbeitet sowie ein Dialog- und Informationsprozess entwickelt, welche 2012 mit Empfehlungen für zukünftige Aktivitäten erfolgreich abgeschlossen wurden.


Ihr Ansprechpartner:

Prof. Dr. Dietrich Borchardt
Department Aquatische Ökosystemanalyse

dietrich.borchardt@ufz.de
Tel +49 391 810-9922

NeFo - German Science-Policy Platform of Biodiversity Research

Das vom BMBF geförderte Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland besteht seit 2009 und wird vom UFZ koordiniert und geleitet (Forum). Es dient dem Informations- und Wissenstransfer zwischen Fachbereichen, Disziplinen und der Politik für ein besseres Verständnis der Komplexität der Biodiversität und den Wechselbeziehungen mit der soziokulturellen Sphäre. Ein Schwerpunkt der Arbeit liegt auf der Unterstützung des deutschen Beitrags zur Zwischenstaatlichen Plattform zur Biodiversität und Ökosystemleistungen (IPBES).


Ihr Ansprechpartner:

Prof. Kurt Jax
Department Naturschutzforschung 

kurt.jax@ufz.de
Tel +49 341 235-1648

NICE - Nationales Implemenrierungskomitee für Effektives Dezentrales Abwassermanagement in Jordanien

Forscher des UFZ beraten und unterstützen das jordanische Wasserministerium bei der Entwicklung und Implementierung zukunftsfähigen Abwasserszenarien. Dabei sollen entsprechende Institutionen und Technologien unter Berücksichtigung des sozioökonomischen Umfelds in die gegenwärtige jordanische Politik integriert und die Bedingungen für eine erfolgreiche Implementierung realisiert werden.


Ihr Ansprechpartner:

Prof. Dr. Roland A. Müller
Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum 

roland.mueller@ufz.de
Tel +49 341 235-1275

Runder Tisch "Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion"

Das UFZ begleitete von 2008 als neutraler Vermittler den RUNDEN TISCH „Gewässerschutz Werra/Weser und Kaliproduktion“ in dessen Ergebnis im Jahr 2010 eine Empfehlung mit Maßnahmenkatalog erarbeitet wurde.


Ihr Ansprechpartner:

Prof. Dr. Dietrich Borchardt
Department Aquatische Ökosystemanalyse 

dietrich.borchardt@ufz.de
Tel +49 391 810-9922

TEEB - The Economics of Ecosystems and Biodiversity (2008-2011)

TEEB-DE - Naturkapital Deutschland (2012-2017)

Das UFZ koordinierte von 2007 - 2012 eine internationale Initiative zur Erstellung von Studien über die Ökonomie der Ökosysteme und der Biodiversität. Daran schloss sich die nationale Studie „Naturkapital Deutschland“ (2012 - 2017), sodass das UFZ aktiv an der Ausgestaltung der Biodiversitätspolitik mitwirkt.


Ihr Ansprechpartner:

Prof. Dr. Bernd Hansjürgens
Department Ökonomie

bernd.hansjuergens@ufz.de
Tel +49 341 235-1259

WWQA - World Water Quality Assessment

Das UN-Umweltprogramm führte von 2012 bis 2015 eine Vorstudie zur globalen Bewertung der Wasserqualität von Oberflächenwasser durch, die vom UFZ koordiniert wurde. Als Ergebnis wird derzeit ein Report für Geldgeber, Wasserbehörden und Wissenschaftler erstellt, indem anhand einer daten- und modellgetriebenen Analyse die aktuelle Lage erfasst sowie Lösungsansätze bei regionalen Wasserqualitätsproblemen und neue technische Lösungswege zur Wasserreinigung beschrieben werden.


Ihre Ansprechpartnerin:

Dr. Ilona Bärlund
Department Aquatische Ökosystemanalyse 

ilona.baerlund@ufz.de
Tel +49 391 810-9102


Um Wissen und neue Erkenntnisse den gesellschaftlichen Akteuren und Entscheidungsträgern verfügbar zu machen, werden sie vom UFZ umfassend in Projekte, Netzwerke und Prozesse integriert und kontinuierlich durch UFZ-Experten in den entsprechenden Gremien beraten. Eine Auswahl unserer strategischen Partner sowie strategischen Stakeholder finden Sie hier:


Vielfältige Ökosystemleistungen sichern

In diesem Themenbereich erforschen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler Stoff-und Energieflüsse in Ökosystemen, strukturelle und funktionelle Aspekte der Biodiversität sowie Ursachen und Folgen anthropogen bedingter Veränderungen. Dabei hat das UFZ zahlreiche nationale und internationale Projekte und Netzwerke zu Themen wie Biodiversität oder Landnutzung initiiert oder mit seiner Expertise unterstützt, um gerade politische Entscheidern auf der lokalen bis hin zur internationalen Ebenen entsprechende Handlungsvorschläge unterbreiten zu können.
 


Strategische Partner

Centre of Ecology and Hydrology (CEH)

Deutsche Zentrum für Integrative Biodiversität (iDiv)

Finnish Environmental Institute (SYKE)

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

SESYNC (University Maryland)

Stockholm Resilience Centre (SRC)


Strategische Stakeholder

Internationale Nichtregierungsorganisationen

Nationale und europäische Ministerien und Parlamente

Natur- und Umweltschutzbehörden

Verbänden und Unternehmen der Umwelt-, Agrar- und Wasserwirtschaft


Wassersicherheit schaffen

In diesem Themenbereich beobachten, erkunden und analysieren die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den Wasserkreislauf in seinen unterschiedlichen Kompartimenten. Um unsere Erkenntnisse auch in den betroffenen Regionen dieser Welt als neue nachhaltige Wassermanagementkonzepte implementieren zu können, brauchen wir den Dialog mit Partnern und Stakeholdern vor allem aus der Region selbst, um spezielles Praxiswissen berücksichtigen zu können.
 


Strategische Partner

Center for Advanced Water Research (CAWR)

Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG)

Europäische Umweltagentur (EEA)

Purdue University (USA)

TU Dresden

Umweltbundesamt (UBA)

United Nations Environment Programme (UNEP)

Universität Potsdam

Universität Tübingen


Strategische Stakeholder

Europäische Umweltagentur (EEA)

Umweltbundesamt (UBA)

United Nations Environment Programme (UNEP)

Verbände und Unternehmen der Wasserwirtschaft


Chemikalien und Umwelt grüner machen

In diesem Themenbereich analysieren und prognostizieren die Forscherinnen und Forscher systematisch den Abbau und den Verbleib – die Stoffdynamik – und die Wirkung von Chemikalien in biologischen und ökologischen Systemen. Dabei steht der kontinuierliche Austausch mit den Zulassungs- und Überwachungsbehörden im Vordergrund, um zu einer neuartigen Bewertung von Chemikalien und ihrer Mischungen für Mensch und Natur zu etablieren.
 


Strategische Partner

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

Eidgenössischen Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG)

ETH Zürich

Joint Research Centre – Institute for Environment and Sustainability (JRC-IES)

Leipziger Forschungszentrums für Zivilisationserkrankungen (LIFE)

RWTH Aachen

Umweltbundesamt (UBA)

United States Environmental Protection Agency (US EPA)

Universität Utrecht


Strategische Stakeholder

Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)

European Chemical Agency (ECHA)

Joint Research Centre – Institute for Environment and Sustainability (JRC-IES)

Umweltbundesamt (UBA)


Naturpotenziale nutzbar machen

In diesem Themenbereich arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Verfahren und Technologien, mit denen Plattformchemikalien und Energieträger dezentral aus erneuerbaren Rohstoffen hergestellt sowie Schadstoffe in natürlichen und technischen Ökosystemen unschädlich gemacht werden können. Für deren technologische Implementierung nutzen wir unsere Netzwerke aus Partnern der Wissenschaft und Industrie sowie unseren Stakeholdern.
 


Strategische Partner

Danish Technical University (DTU)

Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ)

Mitteldeutsche Katalysezentrum (MIKAT)

TU Delft

Universität Gent

Wissenschaftscampus Halle (WCH)


Strategische Stakeholder

Bundesamt für Naturschutz (BfN)

Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V. (DECHEMA)

Umweltbundesamt (UBA)


Veränderungen zielgerichtet beobachten und verlässlich vorhersagen

Als verlässliche Entscheidungshilfen für Regierungen, Fachbehörden und Ämter auf lokalen, regionalen oder nationalen Ebenen werden neuartige Zukunftsszenarien, Frühwarn- oder Planungssysteme benötigt. Zusammen mit unseren Partnern und den späteren Anwendern entwickeln die Forscherinnen und Forscher dieses Themenbereiches deshalb neuartige Modellierungs- und Monitoringkonzepte, um den Bedarf für Themen wie Klimawandelanpassung, Wasserresourcenmanagements oder den Erhalt von Ökosystemen abdecken zu können.
 


Strategische Partner

Climate Service Center Germany (GERICS)

Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrtechnik (DLR)

Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz (EAWAG)

National Center for Atmospheric Research (NCAR) / University Corporation for Atmospheric Research (UCAR)

Purdue University (USA)


Strategische Stakeholder

Long-Term Ecosystem Research (LTR)

National Ecological Observatory Network (NEON)

Terrestrial Ecosystem Research Network (TERN)


Verstehen, wie Menschen sich verhalten

Im Themenbereich Umwelt und Gesellschaft ist das vorrangige Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler eine nachhaltige Nutzung unserer Umweltressourcen zu bewirken. Dabei steht im Vordergrund wie einzelne Umweltziele mit menschlichen Lebens- und Wirtschaftsweisen in Einklang gebracht werden können. Sie entwickeln hierbei Konzepte und Handlungsempfehlungen für Entscheider auf regionalen, nationalen und internationalen Ebenen.


Strategische Partner

Deutsche Zentrum für Integrative Biodiversität (iDiv)

Finnish Environmental Institute (SYKE)

Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e.V.

Stockholm Resilience Center (SRC)


Strategische Stakeholder

Deutsche Zentrum für Integrative Biodiversität (iDiv)

Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC)

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