Pressemitteilung vom 08. Februar 2016

Bericht zur weltweiten Lage der Bestäuber

Weltbiodiversitätsrat diskutiert 1. Assessmentbericht

Vom 22. bis 28. Februar trifft sich der Weltbiodiversitätsrat Intergovernmental Science-Policy Platform on Biodiversity and Ecosystem Services (IPBES) zu seiner 4. Vollversammlung in Kuala Lumpur/Malaysia. Eines der Kernthemen ist ein Assessment-Bericht, der die weltweite Lage der Bestäuber beleuchtet und ihre Bedeutung für die weltweite Nahrungssicherheit. Ziel ist eine von allen Mitgliedsstaaten akzeptierte Wissensbasis für politische Entscheidungen im Bereich Landwirtschaft und Naturschutz.

 Foto: UFZ / André Künzelmann

Foto: UFZ / André Künzelmann

"Das könnte klappen, da neben den klassischen Wissenschaften auch die Politik und andere Interessensgruppen beteiligt waren", findet UFZ-Wissenschaftler Dr. Josef Settele. Er hat als Koordinierender Leitautor eines Kapitels im Bestäuberbericht (Triebkräfte und Ursachen der Veränderungen bei Bestäubern und Bestäubung) und als Mitautor der Zusammenfassung für Entscheidungsträger (Summary for Policymakers) den Bericht in zentralen Elementen mit verfasst und wird einer der Herausgeber des Gesamtberichtes sein. Außerdem begleitet er als einer von zehn Wissenschaftlern die finalen Diskussionen der 124 IPBES-Mitgliedsstaaten in Kuala Lumpur vor Ort.

Mehr Informationen zum IPBES und zum Bestäuberbericht finden Sie auf den Internetseiten des UFZ unter www.ufz.de.

Interview mit dem Agrarbiologen Dr. Josef Settele, in dem er berichtet, wie das Bestäuber-Assessment zustande kam, wer an der Erarbeitung beteiligt war und welche Hürden es zu nehmen galt
Hintergrundinformationen zur Bestäuber-Thematik
Wissenschaftliche UFZ-Publikationen, die in den Bericht eingeflossen sind
Expertenliste mit UFZ-Wissenschaftlerinnen und UFZ-Wissenschaftlern, die im Weltbiodiversitätsrat IPBES mitarbeiten
Summary for Policymakers


Weitere Informationen

PD Dr. Josef Settele
UFZ-Department Biozönoseforschung
josef.settele@ufz.de

UFZ-Pressestelle

Susanne Hufe
Telefon: +49 341 235-1630
presse@ufz.de


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