Pressemitteilung vom 04. Januar 2016

Wettbewerb zum Neubau eines Forschungsgebäudes für das UFZ in Leipzig entschieden

Leipzig. Die Entscheidung ist gefallen – der Neubau eines weiteren Forschungsgebäudes des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) wird durch das Architekturbüro hks HESTERMANN ROMMEL Architekten + Gesamtplaner GmbH & Co. KG aus Erfurt umgesetzt. Das Labor- und Bürogebäude für 170 Beschäftigte soll ab 2017 auf dem UFZ-Gelände im Wissenschaftspark Permoserstraße für 26 Millionen Euro entstehen. Alle Architekten-Entwürfe können ab 4. Januar 2016 im Leipziger KUBUS besichtigt werden.

Der Siegerentwurf Foto: hks-Architekturbüro
Der Siegerentwurf
Foto: hks-Architekturbüro

"Mit dem neuen Gebäude erweitert das UFZ seine Nutzfläche um knapp 4.600 Quadratmeter und schafft damit dringend benötigte Büro- und Laborarbeitsplätze für 170 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Ökotoxikologie und Umweltbiotechnologie", so Prof. Heike Graßmann, Administrative Geschäftsführerin des UFZ. Das Gebäude wird ideale Bedingungen für interdisziplinäres Arbeiten bieten - durch die Umsetzung bestmöglicher Kommunikationsmöglichkeiten, Transparenz, kurze Wege und eine hohe Flexibilität bei der Raumgestaltung. Die Nutz- und technischen Funktionsflächen werden auf maximal 35 Meter Gebäudehöhe verteilt. Damit wird das neue Gebäude nur wenige Meter niedriger sein als der Turm, der bereits seit den 1960er Jahren das städtebauliche Erscheinungsbild des Forschungscampus entlang der Torgauer Straße prägt.

In einem nichtoffenen Realisierungswettbewerb für den Neubau des Forschungsgebäudes hatten 22 Architekten ihre Wettbewerbsbeiträge eingereicht.

Ein Preisgericht aus Vertretern der Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) sowie Bildung und Forschung (BMBF), des Sächsischen Staatsministeriums für Finanzen (SMF), externen Architekten und der Stadt Leipzig vergab zwei zweite und einen dritten Platz.

Nun, nach Abschluss der VOF-Verfahren (Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen) für die Gebäudeplanung sowie die technische Gebäudeausrüstung und die Labor- und Tragwerksplanung steht der Gewinner des Wettbewerbsverfahrens fest. Es ist das Architekturbüro hks HESTERMANN ROMMEL Architekten + Gesamtplaner GmbH & Co. KG aus Erfurt.

Für die Entscheidungsfindung spielten neben den Anforderungen der künftigen Nutzer auch gestalterisch-konzeptionelle Überlegungen, eine kostengünstige und nachhaltige Bauweise sowie die städtebaulichen Zusammenhänge eine große Rolle.

Alle 22 eingereichten Entwürfe sind vom 4. bis 15. Januar 2016 (montags bis freitags jeweils 9.00 bis 18:00 Uhr) im Foyer des Leipziger KUBUS (Permoserstraße 15, 04318 Leipzig) zu besichtigen.


Weitere Informationen

UFZ-Pressestelle

Susanne Hufe
Telefon: +49 341 235-1630
presse@ufz.de


Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg mehr als 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.

www.ufz.de

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie sowie Luftfahrt, Raumfahrt und Verkehr. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit 37.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 18 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 4 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des großen Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

www.helmholtz.de
« zurück