Neue Perspektiven und starke Partner

Das UFZ kooperiert mit führenden wissenschaftlichen Einrichtungen auf nationaler wie internationaler Ebene. Im Wasserbereich bestehen strategische Kooperationen mit ausgewiesenen Universitäten in Deutschland sowie Forschungseinrichtungen in Europa und weltweit.

Nationale strategische Kooperationen

2010 enstand zwischen dem UFZ und den Universitäten in Tübingen, Hohenheim und Stuttgart das »Water Earth System Science« Cluster (WESS). Schwerpunkt der Arbeiten sind Analysen des Wasser- und Stoffkreislaufs auf der Einzugsgebietsskala und Software-Entwicklungen zur Kopplung verschiedener Prozesse und hydrologischer Kompartimente.

Zwischen dem UFZ und der Technischen Universität Dresden trug der Kompetenzverbund IWAS (Internationale WasserforschungsAllianz Sachsen) zur Gründung des Centers for Advanced Water Research (CAWR) bei, in dem das UFZ und die TU Dresden ihre Kompetenzen im Wasserbereich in Form einer strategischen Kooperation bündeln. Im CAWR forschen mehr als 500 wissenschaftliche Mitarbeiter gemeinsam zu zentralen Herausforderungen im Themen- und Handlungsfeld „Integriertes Wasserressourcen-Management im Globalen Wandel“.

Durch die Zusammenarbeit im Helmholtz Wasser-Netzwerk interagiert das UFZ eng mit dem Forschungszentrum Jülich (FZJ), Helmholtz-Zentrum München (HMGU), Karlsruhe Institut für Technologie (KIT), dem Helmholtz-Zentrum Potsdam - dem Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) sowie sowie dem Helmholtz-Zentrum Geesthacht Zentrum für Material- und Küstenforschung (HZG) in unterschiedlichen Themenbereichen.

Weitere wichtige nationale Kooperationspartner im Wasserbereich sind beispielsweise die Bundesanstalt für Gewässergüte (BfG, das Bundesamt für Naturschutz (BfN), das Umweltbundesamt (UBA), das Leibniz-Insitut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB), der Wupperverband sowie die Landesbehörden in Sachsen und Sachsen-Anhalt. Das UFZ ist Mitglied in der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) und der German Water Partnership (GWP).

Internationale strategische Kooperationen

Das UFZ kooperiert eng mit den führenden Institutionen in China im Bereich der Wasserforschung. Dazu zählen die Chinesischen Akademie der Wissenschaften (CAS), die Chinese Research Academy of Environmental Sciences(CRAES) sowie die Tongji Universität (Tongji University).

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Water Institute an der University of Waterloo (Kanada) und dem UFZ

Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen dem Water Institute an der University of Waterloo (Kanada) und dem UFZ.
Von links: Prof. Dave Rudolph (Direktor des Water Institute), Dr. Georg Witschel, Deutscher Botschafter in Kanada; Prof. Georg Teutsch, Wiss. Geschäftsführer, UFZ; Dr. Feridun Hamdullahpur, Vize-Präsident und Kanzler der Universität Waterloo; und Prof. Ed Sudicky, Department of Earth & Environmental Sciences, Universität Waterloo
Foto: Elisabeth Helen Krüger/UFZ

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Auf internationaler Ebene kooperiert das UFZ zudem mit dem international führenden Institut im Bereich der Oberflächen- + und Grundwasserhydrologie, dem Water Institute (Water Institute Waterloo) an der University of Waterloo (Kanada).

Im September 2015 wurde eine Rahmenvereinbarung mit den beiden international bedeutenden US-amerikanischen Universitäten in Purdue und in Florida unterzeichnet. Die Kooperation soll zukünftig im Rahmen des CAWR gemeinsam mit der TU Dresden weiter ausgebaut werden.

Im Rahmen großer EU-Projekte wie SOLUTIONS (SOLUTIONS), GLOBAQUA (GLOBAQUA) und MARSOL (MARSOL) forscht das UFZ Hand in Hand mit international renomierten Universitäten und Forschungsinstituten zu den großen Herausforderungen im Wasserbereich.

Das UFZ ist Mitglied des Netzwerks "Partnership for European Environmental Research" (PEER). Im Wasserbereich ist der Hauptpartner dieses Netzwerkes die französische Forschungseinrichtung IRSTEA (IRSTEA).