Pressemitteilung vom 3. Januar 2012

Neue Administrative Geschäftsführerin am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ)

Leipzig/Halle/Magdeburg. Am 1. Januar 2012 hat Dr. Heike Graßmann (40) die administrative Leitung des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) übernommen. Die gebürtige Thüringerin studierte Betriebswirtschaftslehre mit den Schwerpunkten Personal, Organisation und Rechnungswesen an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Dort arbeitete sie von 1997 bis 2002 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Organisation und Personalwirtschaft und promovierte auf diesem Gebiet. Ihre erste Bekanntschaft mit dem UFZ machte sie anschließend als Referentin des administrativen Geschäftsführers. Nach einer kurzen Zeit als Referentin des Kanzlers der Universität Leipzig übernahm sie 2006 die Leitung der Finanzabteilung am UFZ.

Dr. Heike Graßmann, UFZ

Dr. Heike Graßmann ist seit dem 1. Januar 2012 neue Administrative Geschäftsführerin am UFZ.
Foto: André Künzelmann/UFZ

Der wissenschaftliche Geschäftsführer des UFZ, Prof. Dr. Georg Teutsch, freut sich auf die Zusammenarbeit: "Frau Graßmann kennt die Prozesse und Abläufe innerhalb des UFZ und der Helmholtz-Gemeinschaft und hat als Leiterin der Finanzabteilung einen tollen Job geleistet. Das ist ein großer Vorteil. Hervorragende Wissenschaft allein reicht nicht, um erfolgreich zu sein. Das bedarf auch einer funktionierenden und innovativen Administration, die die Wissenschaftler optimal unterstützt."

Auch Heike Graßmann freut sich auf ihre neuen Aufgaben und die damit verbundene Verantwortung: "Das UFZ gehört zu den führenden Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der integrierten Umweltforschung. Ich möchte dazu beitragen, die administrativen Voraussetzungen zu optimieren, die für die Fortschreibung der inzwischen 20-jährigen Erfolgsgeschichte des UFZ notwendig sind. Wer exzellente Wissenschaftler ins Haus holen und langfristig binden will, muss ihnen neben einem hohen wissenschaftlichen Renommee auch hervorragende Rahmenbedingungen bieten, sei es mit einer professionellen Personalentwicklung, bei der Beschaffung täglicher und nichtalltäglicher Arbeitsmittel, bei Verträgen oder wenn es darum geht, die komplexen Anforderungen bei Baumaßnahmen gerade im Laborbereich umzusetzen."
Doris Böhme

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Dr. Heike Graßmann
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Im Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) erforschen Wissenschaftler die Ursachen und Folgen der weit reichenden Veränderungen der Umwelt. Sie befassen sich mit Wasserressourcen, biologischer Vielfalt, den Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten, Umwelt- und Biotechnologien, Bioenergie, dem Verhalten von Chemikalien in der Umwelt, ihrer Wirkung auf die Gesundheit, Modellierung und sozialwissenschaftlichen Fragestellungen. Ihr Leitmotiv: Unsere Forschung dient der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen und hilft, diese Lebensgrundlagen unter dem Einfluss des globalen Wandels langfristig zu sichern. Das UFZ beschäftigt an den Standorten Leipzig, Halle und Magdeburg ungefähr 1.000 Mitarbeiter. Es wird vom Bund sowie von Sachsen und Sachsen-Anhalt finanziert.

Die Helmholtz-Gemeinschaft leistet Beiträge zur Lösung großer und drängender Fragen von Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft durch wissenschaftliche Spitzenleistungen in sechs Forschungsbereichen: Energie, Erde und Umwelt, Gesundheit, Schlüsseltechnologien, Struktur der Materie, Verkehr und Weltraum. Die Helmholtz-Gemeinschaft ist mit über 30.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 17 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 3 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands. Ihre Arbeit steht in der Tradition des Naturforschers Hermann von Helmholtz (1821-1894).

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