Managementstrategien des Naturschutzes beim Bundeswasserstraßenneu- und -ausbau

Naturschutzverträglicher Neu- und Ausbau von Bundeswasserstraßen im Hinblick auf sich ändernde Klimabedingungen und deren Auswirkungen auf Fließgewässer- Auen-Ökosysteme

Status: FuE-Vorhaben im Auftrag des Bundesamtes für Naturschutz, gefördert mit Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

Projektlaufzeit: 15. Oktober 2008 bis 30. April 2010

BfN

Projektleiter:E-MailE-MailPD Dr. Klaus Henle

Bearbeitung: E-MailE-MailDr. Christiane Ilg, E-MailE-MailDipl. Ing. Mathias Scholz

Projektpartner:Link externLink externÖKON-Kallmünz, Dr. Francis Foeckler

Fachbetreuer im BfN:E-MailE-Mail Dipl.-Ing. Florian Mayer

Kurzbeschreibung der Projektziele:

Die weltweit projizierten Klimaänderungen werden auch in Mitteleuropa zu einem Anstieg der Temperaturen und einem veränderten Niederschlagsverhalten beitragen und damit einen Einfluss auf das Wasserdargebot, Abflussverhalten sowie die Ökologie mitteleuropäischer Ströme und ihrer Auen haben. Ausgehend von unterschiedlichen Klima- und Entwicklungsszenarien sollen in diesem FuE-Vorhaben Auswirkungen auf Fließgewässer-Aue-Ökosystemen in voraussichtlichen Projektionen dargestellt und Unsicherheiten benannt werden. Den Projektionen sollen verschiedene Unterhaltungs-, Neu- und Ausbauvarianten von Bundeswasserstraßen (ausschließlich Fließgewässer) bzw. Anpassungsoptionen des Wasserstraßenmanagements und des Wasserbaus hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf Auenbiozönosen gegenüber gestellt werden.

Elbufer bei Breitenhagen
Mitttlere Elbe bei Aken

Fotos: M. Scholz, UFZ

Im Mittelpunkt der Betrachtungen stehen aktive Maßnahmen des Naturschutzes und der Landschaftspflege, die zur Bewältigung des Klimawandels in Fließgewässer-Aue-Ökosystemen ergriffen werden können. Im Rahmen einer ersten Einschätzung sollen Handlungsempfehlungen aus Sicht des Naturschutzes und Landschaftspflege formuliert werden, die die projizierten veränderten Klimabedingungen aufgreifen und zu einer naturschutzverträglichen Infrastrukturentwicklung beitragen. Fallbeispiel ist die Mittlere Elbe.