Wettbewerb "WISSENSCHAFT VERSTEHEN 2012"
2012 findet zum vierten Mal der Wettbewerb "Wissenschaft verstehen" statt. Ausgerichtet wird er vom UFZ - in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit der Zeitschrift "Spektrum der Wissenschaft".
AUFRUF ZUM WETTBEWERB
Doktoranden und Postdocs! Könnt ihr reden und schreiben? Befasst ihr euch mit dem Thema Umwelt? Dann macht mit beim Wettbewerb "Wissenschaft verstehen". Wir wollen wissen, woran ihr forscht. Erklärt uns eure Doktorarbeit so, dass wir sie verstehen. Begeistert uns!
Gehört ihr zu den sechs Besten beim Schreiben, dann steht ihr im Finale am 3. Dezember 2012 in Leipzig. Dort könnt ihr das Publikum mit eurem Vortrag faszinieren.
Die Teilnahme lohnt sich. Es winken nicht nur Geldpreise im Wert von 8.000 Euro. Ihr habt auch die Chance, euren Wettbewerbsbeitrag in Spektrum der Wissenschaft zu veröffentlichen.
Alle Bewerber mit einer gültigen Bewerbung dürfen sich ein Zeitschriften-Jahresabonnement aus dem Spektrum-Verlag auswählen.
Einsendeschluss ist am 31. Mai 2012.
WER KANN SICH BEWERBEN?
Bewerben können sich Nachwuchswissenschaftler/innen von Hochschulen, Universitäten oder Forschungsinstituten, die sich in ihrer Dissertation mit dem Thema Umwelt auseinandersetzen oder auseinandergesetzt haben - egal ob im naturwissenschaftlichen, medizinischen oder sozialwissenschaftlichen Bereich.
Zum Zeitpunkt der Bewerbung solltet ihr allerdings an eurer Dissertation mindestens ein Jahr arbeiten bzw. der Abschluss der Dissertation sollte nicht mehr als zwei Jahre zurückliegen.
WAS IST ZU TUN FÜR EINE BEWERBUNG?
Unterlagen für eine vollständige Bewerbung:
- Schriftlicher Wettbewerbsbeitrag, in dem ihr eure Forschungsarbeit im Rahmen der Dissertation bzw. Ergebnisse daraus allgemein verständlich und spannend erzählt
- Originaltitel und ein kurzes wissenschaftliches Abstract der Dissertation (max. 2.000 Zeichen)
- Formular zur Beurteilung der Qualität eurer wissenschaftlichen Arbeit, ausgefüllt und unterschrieben durch euren Betreuer oder - wenn bereits vorhanden - eine Kopie der Promotionsurkunde
- tabellarischer Lebenslauf mit Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
Wie soll der Wettbewerbsbeitrag aussehen?
- Der Beitrag muss in deutscher Sprache verfasst sein.
- Über dem Text steht eine populärwissenschaftliche Überschrift.
- Der Text muss mindestens 8000 Zeichen umfassen und darf nicht länger als 9000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein.
- Maximal fünf Fotos, Grafiken oder Bilder sind zur Illustration erlaubt.
- Formatrichtlinien gibt es nicht. Einige journalistische Eckpfeiler (

Tipps zum Schreiben) sollen eine kleine Hilfestellung geben.
Einsendung der Unterlagen bis spätestens 31. Mai 2012 vorzugsweise online (![]()
zur online Bewerbung)
oder auch als pdf per E-Mail an: ![]()
wissenschaft-verstehen@ufz.de
ABLAUF DES WETTBEWERBES
1. Herausforderung: ein populärwissenschaftlicher Text
Eine Jury aus Wissenschaftlern, Journalisten und PR-Spezialisten wählt zunächst aufgrund der eingereichten Unterlagen bis zum 31. Juli die sechs besten schriftlichen Arbeiten aus.
Beurteilungs- und Auswahlkriterien sind:
- Verständlichkeit (Titel, Schreibstil, Aufbau und Gliederung, roter Faden)
- Spannungsgehalt
- Wahl und Qualität der Stilmittel zur Visualisierung (Fotos/Bilder/Grafiken)
Voraussetzungen für die Beurteilung durch die Jury sind:
- der fristgemäße Eingang der vollständigen Unterlagen (siehe Bewerbung)
- die Einhaltung der geforderten zeitlichen Fristen bezüglich des Beginns (mindestens 1 Jahr danach) oder Abschlusses (max. 2 Jahre danach) der Dissertation
- die wissenschaftliche Exzellenz
- der Umweltbezug des Themas
2. Herausforderung: populärwissenschaftlicher Vortrag
Die sechs Besten der schriftlichen Darstellung erhalten am 3. Dezember 2012 die Gelegenheit, "ihr" Thema in einem 10-minütigen Vortrag vor Publikum zu präsentieren. Eine Jury wird auch hier entscheiden, wer seine Forschungsarbeit am besten vermittelt hat - und sie wird den Gesamtsieger des Wettbewerbes 2012 küren.
DIE PREISE
Der Gesamtsieger des Wettbewerbes "Wissenschaft verstehen" 2012 gewinnt 3.000 Euro Preisgeld, die Publikation seines schriftlichen Wettbewerbsbeitrages in der Dezember-Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft sowie die Möglichkeit, seinen Vortrag noch einmal zum Jahresempfang des UFZ am 5. Dezember 2012 zu halten.
Den Zweit- und Drittplatzierten winken ebenfalls lukrative Geldpreise von 2.000 Euro beziehungsweise 1.000 Euro sowie die Publikation ihrer Beiträge in Spektrum der Wissenschaft.
Die Plätze vier bis sechs können sich über je 500 Euro Preisgeld freuen und haben ebenfalls die Möglichkeit der Spektrum-Publikation.
Die Plätze sieben bis elf erhalten als Preis jeweils einen iPod.
Alle Bewerber mit einer gültigen Bewerbung dürfen sich ein Zeitschriften-Jahresabonnement aus dem Spektrum-Verlag auswählen.
IDEE ZUM WETTBEWERB
Jedes Jahr promovieren junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Forschungseinrichtungen und Universitäten, viele im Bereich der Umweltforschung. Mit ihrer Kreativität und Neugier, ihren Ideen und ihrem Engagement sind sie unverzichtbar, wenn es gilt, das komplexe System Umwelt besser zu verstehen, Lösungen, Strategien und Konzepte für komplexe Fragestellungen zu finden.
Durchschnittlich drei Jahre ihrer wissenschaftlichen Laufbahn widmen sie dieser Qualifikation. Sie schreiben wissenschaftliche Publikationen, halten wissenschaftliche Vorträge auf Konferenzen und Tagungen, diskutieren mit Wissenschaftlern in Workshops und Seminaren - und veröffentlichen ihre Dissertation.
Was ihnen oft fehlt, ist die Auseinandersetzung mit dem Dissertationsthema aus populärwissenschaftlicher Perspektive. Das jedoch - zeigt die Erfahrung - wird immer wichtiger, sei es bei der Einwerbung finanzieller Ressourcen, der Kommunikation mit Journalisten, Politikern und interessierten Mitmenschen oder auch der Rechtfertigung wissenschaftlicher Aktivitäten von öffentlichem Interesse. "Nur wer Wissen in Geschichten einbettet, die der Zuhörer miterleben, in seine Vorstellungswelt einbauen und sinnlich erfahren kann, gibt ihm die Chance, sich im Gespräch aktiv zu verhalten", so Kernphysiker und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Und das will geübt und gelernt sein!
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ möchte mit dem Wettbewerb "Wissenschaft verstehen" diese Fähigkeiten nachhaltig fördern und unterstützen.





