WISSENSCHAFT VERSTEHEN 2010
Zum dritten Mal richtet das UFZ und der Verein der "Freunde und Förderer des UFZ" den Wettbewerb "Wissenschaft verstehen" aus
Schnell-Links zum Wettbewerb
Haben Sie Lust, Ihre Promotionsarbeit einem breiten Publikum verständlich zu machen? Dann sind Sie beim Wettbewerb "Wissenschaft verstehen" genau richtig. Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ und der Verein der Freunde und Förderer des UFZ suchen Nachwuchswissenschaftler/innen aus dem Bereich der Umweltforschung, die exzellent forschen, anschaulich schreiben und verständlich vortragen können.
Wenn Sie sich als Nachwuchswissenschaftler/in an einer Hochschule, einer Universität oder einem Forschungsinstitut im Rahmen Ihrer Dissertation mit der Thematik "Umwelt" auseinandersetzen oder auseinandergesetzt haben - egal ob im naturwissenschaftlichen oder sozialwissenschaftlichen Bereich - dann bewerben Sie sich jetzt! Einsendeschluss ist der 21. Juni 2010!
Sie sollten an Ihrer Dissertation jedoch mindestens zwei Jahre arbeiten oder diese vor maximal zwei Jahren abgeschlossen haben. Und natürlich sollten Sie Interesse, Talent und Freude daran haben, Ihre Arbeit einem Laienpublikum verständlich zu vermitteln.
BEWERBUNG
Unterlagen für eine vollständige Bewerbung:
- Wettbewerbsbeitrag, in dem Sie Ihre Forschungsarbeit im Rahmen der Dissertation bzw. Ergebnisse daraus allgemein verständlich und spannend erzählen
- Originaltitel und ein kurzes wissenschaftliches Abstract der Dissertation
- kurze Beurteilung zur Qualität der wissenschaftlichen Arbeit durch den Betreuer und, wenn bereits vorhanden, eine Kopie der Promotionsurkunde
- tabellarischer Lebenslauf mit Adresse, Telefonnummer, E-Mail-Adresse
Wie soll der Wettbewerbsbeitrag aussehen?
- Der Beitrag muss in deutscher Sprache verfasst sein.
- Der Text muss mindestens 8000 Zeichen umfassen und darf nicht länger als 9000 Zeichen (inkl. Leerzeichen) sein - kürzere oder längere Texte werden nicht angenommen.
- Hinzu kommen eine populärwissenschaftliche Überschrift und ein Vorspann von maximal 500 Zeichen (inkl. Leerzeichen).
- Maximal fünf Fotos, Grafiken oder Bilder sind zur Illustration erlaubt.
- Formatrichtlinien gibt es nicht.
Einsendung der Unterlagen bis spätestens 21. Juni 2010 vorzugsweise online (![]()
zur online Bewerbung)
oder auch als pdf per E-Mail an: ![]()
wissenschaft-verstehen@ufz.de
ABLAUF DES WETTBEWERBES
1. Herausforderung: schriftliche Darstellung
Eine Jury aus Wissenschaftlern, Journalisten, PR-Spezialisten und interessierten Laien wählt zunächst aufgrund der eingereichten Unterlagen bis zum 15. August die sechs besten schriftlichen Arbeiten aus.
Beurteilungs- und Auswahlkriterien sind:
- Verständlichkeit (Titel, Schreibstil, Aufbau und Gliederung, roter Faden)
- Spannungsgehalt
- Wahl und Qualität der Stilmittel zur Visualisierung (Fotos/Bilder/Grafiken)
Voraussetzungen für die Beurteilung durch die Jury sind:
- der fristgemäße Eingang der vollständigen Unterlagen (siehe Bewerbung)
- die Einhaltung der geforderten zeitlichen Fristen bezüglich des Beginns (mindestens 2 Jahre danach) oder Abschlusses (max. 2 Jahre danach) der Dissertation
- die wissenschaftliche Exzellenz
- der Umweltbezug des Themas
2. Herausforderung: mündliche Darstellung
Die sechs Besten der schriftlichen Darstellung erhalten am 30. November 2010 die Gelegenheit, "ihr" Thema in einem 15-minütigen Vortrag vor
großem Publikum zu präsentieren. Zum Publikum gehören Nachwuchswissenschaftler und Mitarbeiter des UFZ sowie der umliegenden Universitäten,
Schüler der Sekundarstufe II des naturwissenschaftlichen Spezialgymnasiums "Wilhelm Ostwald" aus Leipzig sowie interessierte Bürger der Stadt.
Eine Jury wird auch hier entscheiden, wer seine Forschungsarbeit am besten vermittelt hat - und sie wird den Gesamtsieger des Wettbewerbes
2010 küren.
DIE PREISE
Der Gesamtsieger des Wettbewerbes "Wissenschaft verstehen" 2010 gewinnt 2500 Euro (Sparkasse Leipzig), die Publikation seines Wettbewerbsbeitrages in einer Sonderbeilage der GAiA sowie einen Auftritt mit seinem mündlichen Wettbewerbsbeitrag zum Jahresempfang des UFZ am 1. Dezember 2010.
Den Zweit- und Drittplatzierten winken ebenfalls lukrative Geldpreise von 1500 Euro (Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH) beziehungsweise 1000 Euro (Leipziger Stiftung für Innovation und Technologietransfer) sowie die Publikation ihrer Beiträge in der GAiA-Sonderbeilage.
Die Plätze vier bis sechs können sich über ein Jahresabo der GAiA und die Publikation in einer Sonderbeilage dieser Zeitschrift freuen.
IDEE ZUM WETTBEWERB
Jedes Jahr promovieren junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Forschungseinrichtungen und Universitäten, viele im Bereich der
Umweltforschung. Mit ihrer Kreativität und Neugier, ihren Ideen und ihrem Engagement sind sie unverzichtbar, wenn es gilt, das komplexe System
Umwelt besser zu verstehen, Lösungen, Strategien und Konzepte für komplexe Fragestellungen zu finden.
Durchschnittlich drei Jahre ihrer wissenschaftlichen Laufbahn widmen sie dieser Qualifikation. Sie schreiben wissenschaftliche Publikationen,
halten wissenschaftliche Vorträge auf Konferenzen und Tagungen, diskutieren mit Wissenschaftlern in Workshops und Seminaren - und veröffentlichen
ihre Dissertation.
Was ihnen oft fehlt, ist die Auseinandersetzung mit dem Dissertationsthema aus populärwissenschaftlicher Perspektive. Das jedoch - zeigt die Erfahrung - wird immer wichtiger, sei es bei der Einwerbung finanzieller Ressourcen, der Kommunikation mit Journalisten, Politikern und interessierten Mitmenschen oder auch der Rechtfertigung wissenschaftlicher Aktivitäten von öffentlichem Interesse. "Nur wer Wissen in Geschichten einbettet, die der Zuhörer miterleben, in seine Vorstellungswelt einbauen und sinnlich erfahren kann, gibt ihm die Chance, sich im Gespräch aktiv zu verhalten", so Kernphysiker und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Und das will geübt und gelernt sein!
Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung - UFZ und der Verein der Freunde und Förderer des UFZ möchten mit ihrem Wettbewerb "Wissenschaft verstehen" diese Fähigkeiten nachhaltig fördern und unterstützen. Nach 2006 und 2008 findet der Wettbewerb in diesem Jahr zum dritten Mal statt. Er soll weiterhin im Zweijahresrhythmus fortgeführt werden.


