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Glossar

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M

Makrofauna

Zur Makrofauna gehören Insekten und Muscheln.
Vertreter der Mikro-, Meiofauna und Makrofauna sind maßgeblich für die Artenvielfalt in Gewässern.

Meiofauna

Vertrter der Meiofauna sind Bryozoen ("Moostierchen", Schwämme, große Nematoden und kleine Insekten.
Vertreter der Mikro-, Meiofauna und Makrofauna sind maßgeblich für die Artenvielfalt in Gewässern.

Metabolismus

Der Stoffwechsel oder der Metabolismus steht für die Aufnahme, den Transport und die chemische Umwandlung von Stoffen in einem Organismus sowie die Abgabe von Stoffwechselendprodukten an die Umgebung. Der Metabolismus dient dem Aufbau und der Erhaltung der Körpersubstanz (Baustoffwechsel), der Energiegewinnung (Energiestoffwechsel) und damit der Aufrechterhaltung der Körperfunktionen.

Methoden der Klimaforschung

Die Klimaforschung benutzt die langfristige Beobachtung der Strahlung, der Temperatur, des Luftdrucks, der Winde und Windsysteme und
des Niederschlags sowie der geographischen Faktoren, wie Längen- und Breitengrad, Höhenlage, Oberflächengestalt, Bodenbeschaffenheit
und der Vegetation, um zu Aussagen über Klimazustände zu kommen. Jenseits solcher instrumenteller oder auch historischer Daten werden
speziell für die Paläo-Klimaforschung sogenannte Klimaproxys gebraucht. Ein Klimaproxy ist ein indirekter Anzeiger des Klimas,
welcher in natürlichen Klimaarchiven wie Baumringen, Korallen, See- oder Ozeansedimenten, Pollen, oder Eiskernen (Bohrkerne aus den
grönländischen und antarktischen Landeisschilden zählen mit zu den wichtigsten Klimaarchiven und liefern mittlerweile Informationen
über globale Klimaveränderungen der letzten ca. 800000 Jahre, so z.B. über die Entwicklung des CO2-Gehalts der Atmosphäre;
darüber hinaus werden auch Eiskerne aus Gebirgsgletschern der gemäßigten Zonen analysiert) aufgezeichnet wurde. Klimaproxys können
also zur Rekonstruktion des Klimas der Vergangenheit herangezogen werden, als noch keine instrumentelle Aufzeichnung existierte.
Klimaproxys müssen in der Regel an instrumentellen Daten kalibriert sein, um ein quantitatives Bild vergangener Klimazustände gewinnen
zu können. Ein wichtiger Klimaproxy für paläoklimatische Bedingungen sind Isotopenverhältnisse, so dient z.B. das Verhältnis der
Sauerstoffisotope 16O und 18O in kalzitischen Fossilien des Meeresbodens als ein Proxy für Paläo-Temperaturen.
Dies beruht darauf, dass im Kalzit, das man in den Sedimenten des Ozeanbodens unter anderem in den Skeletten von fossilen Einzellern
finden kann, je nach Warm- oder Kaltzeit eine unterschiedliche Menge der beiden Sauerstoffisotope eingelagert ist. Dadurch können
anhand der 16O/18O-Verhältnisse Aussagen über vergangene Temperaturveränderungen gemacht werden (zusätzlich ist das 16O/18O-Verhältnis
noch ein Proxy für Paläo-Salinitäten).

Mikrofauna

Mikrofauna sind beispielsweise Protozoen und kleine Nematoden.
Vertreter der Mikro-, Meiofauna und Makrofauna sind maßgeblich für die Artenvielfalt in Gewässern.

Mikroorganismen

Mikroorganismen (auch Mikroben) sind Lebewesen, welche in der Regel mit bloßen Auge nicht sichtbar sind. Im weitesten Sinne gehören zu ihnen unter anderem Bakterien, Algen, Pilze und Protozoen.

Multi-Level Governance

Verschiedene (staatliche und nicht-staatlich) Akteure und politische Handlungsebenen (lokal, regional, national, international) sind in die Bearbeitung bestimmter Themen involviert.

Mykotoxin

Mykotoxine sind Stoffwechselprodukte von Schimmelpilzen. Sie können auch in geringen Konzentrationen auf den Menschen toxisch wirken. Mykotoxine sind nicht zu verwechseln mit den toxischen Inhaltsstoffen von Großpilzen, die als Pilzgifte bezeichnet werden.