Pressemitteilung vom 3. Dezember 2001

10 Jahre Forschen für die Umwelt

Festveranstaltung des UFZ in Leipzig am 12.12.2001

Unter dem Motto "Forschen für die Umwelt - Blick zurück und in die Zukunft" feiert das UFZ-Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle GmbH gemeinsam mit namhaften Gästen aus dem In- und Ausland sein 10-jähriges Bestehen. Die Festveranstaltung im Congress Center der Neuen Messe Leipzig am 12.12.01 beginnt um 14:00 Uhr. Bereits um 12:00 Uhr findet im Saal 4 eine Pressekonferenz statt. Um Anmeldung mit beiliegendem Antwortfax wird gebeten!

Am 12. Dezember 1991 wurde das UFZ gegründet, mitten im stark belasteten industriellen Ballungsgebiet Leipzig-Halle-Bitterfeld. Das Anliegen des neuen Zentrums war ein Novum in der deutschen Forschungslandschaft: naturwissenschaftliche Erkenntnisse unter Einbindung umweltmedizinischer, gesellschaftlicher, ökonomischer und später auch juristischer Aspekte zu vernetzen, um daraus Konzepte für die Wiederherstellung und den Erhalt der menschlichen Lebensgrundlagen abzuleiten.
Mit seinen Forschungsaufgaben übernimmt das UFZ Verantwortung für die Umwelt - Verantwortung längst nicht mehr nur für die Sanierung, Renaturierung und Neugestaltung von gestressten Landschaften, sondern zunehmend auch für die vorsorgende Umweltforschung, die Gefahren und Risiken für Mensch und Natur von vornherein mindert bzw. vermeidet. Im Mittelpunkt stehen Umweltbiotechnologien, um zum einen die Selbstheilungskräfte der Natur zu stimulieren und zum anderen neue Wert- und Werkstoffe zu synthetisieren. Am UFZ entwickelte Verfahren und Methoden haben Eingang in Regel- und Gesetzeswerke gefunden oder werden praktisch eingesetzt - in der Industrie, aber auch z.B. in der Naturschutzarbeit.
Gegenwärtig vernetzt sich das UFZ noch stärker auf europäischer Ebene, um damit die Forschungslandschaft Europas entscheidend mit zu gestalten. Die globale Komponente der UFZ-Forschung kommt besonders in den Forschungskooperationen mit Lateinamerika und dem Nahen Osten zum Ausdruck. In Lateinamerika stehen neben der reinen Landnutzungsforschung die sozialwissenschaftlichen und urbanen Probleme im Vordergrund. Im Nahen Osten, im Dreieck Israel-Palästina-Jordanien, sind es praktische Probleme der Wasserqualität und Wassernutzung.

Das zukünftige Leitmotiv des UFZ lautet: "Forschung zur Nachhaltigen Landnutzung und Sicherung von Lebensqualität in der Kulturlandschaft". Damit zeigt das UFZ sein zukunftsfähiges Profil und nimmt eine originäre Stellung innerhalb der Programme der neu strukturierten Helmholtz-Gemeinschaft e.V. ein.

Das Zentrum beschäftigt derzeit 650 Mitarbeiter. Gefördert wird es zu 90% vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, das Land Sachsen-Anhalt und der Freistaat Sachsen beteiligen sich mit jeweils 5%. Das UFZ ist Mitglied der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.

Die Veranstaltung wird unterstützt durch die KPMG und die Analytik Jena AG.

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